Chemicals Report Agrarrohstoffe fest, Erholung an den Aktienmärkten – Bayer (BAYN) unter Druck, KWS Saat seitwärts

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Nachrichtenquelle: Shareribs
04.09.2020, 14:06  |  207   |   
Frankfurt / New York 04.09.2020 - Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Freitagmittag wieder etwas fester, die jüngste Korrektur hat ein günstiges Einstiegsniveau geschaffen. Die Agrarfutures an der CME klettern deutlich.

Die Sojabohnen am Chicago Board of Trade konnten im gestrigen Handelsverlauf auf ein Zwei-Jahreshoch klettert. Dabei sorgt die anhaltend hohe Nachfrage aus China für ein stützende Umfeld. Das USDA meldete im Rahmen seiner täglichen Berichte Orders über 132.000 Tonnen aus China, sowie 318.000 Tonnen an nichtgenannte Kunden.

Die anhaltend hohen Importe Chinas schüren Spekulationen über die Angebotslage von Lebensmitteln in China. Peking hat allerdings mitgeteilt, dass es keine Engpässe bei der Versorgung gibt.

Mais und Weizen sackten gestern ab, insgesamt gilt das Umfeld aber auch hier als unterstützend. So ist es in den US-Anbaugebieten weiterhin zu trocken, was die Maispreise stützt. Weizen wird gestützt von den hohen russischen Exportpreisen.

Die wöchentlichen Exportverkäufe von Sojabohnen lagen laut USDA in der Woche bis zum 27. August bei 1,851 Mio. Tonnen für Sojabohnen, bei Mais bei 2,555 Mio. Tonnen. Die Exportverkäufe von Weizen lagen bei 604.700 Tonnen.

Im elektronischen Handel steigt Dezember-Mais um 4,25 Cents auf 3,58 USD/Scheffel, die November-Sojabohnen legen um 1,75 Cents auf 9,675 USD/Scheffel zu. Dezember-Weizen steigt um 0,25 Cents auf 5,535 USD/Scheffel.

An den Aktienmärkten kommt es zu einer Stabilisierung. Der DAX verbessert sich um 0,1 Prozent auf 13.075 Punkte, der Euro Stoxx 50 verbessert sich um 0,4 Prozent auf 3.316 Punkte.

Die festeren europäischen Aktienmärkte können sich von der Korrektur in Asien emanzipieren. Dort verlor der Nikkei 1,1 Prozent, der Hang Seng Index rutschte um 1,3 Prozent ab. In Australien sackte der ASX 200 um 3,1 Prozent ab. Der Dow Futures verbessert sich um 0,4 Prozent auf 28.449 Punkte, die NASDAQ notiert erneut leichter.

Am Freitag wurde mitgeteilt, dass die Auftragseingänge in der deutschen Industrie im Juli um 2,8 Prozent gegenüber dem Vormonat stiegen. Damit hat sich das Plus deutlich verlangsamt. Verglichen mit dem Vorjahresmonat steht ein Minus von 7,3 Prozent.

In Kürze werden in den USA die jüngsten Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Es werden 1,4 Mio. neue Stellen erwartet.

Die Chemiewerte zeigen sich am Freitag durchwachsen. Bayer korrigieren um 0,5 Prozent auf 54,96 Euro. Analyst Trung Huynh von der Credit Suisse hat das Coverage der Aktie von Bayer wieder aufgenommen und ein Kursziel von 60 USD ausgegeben. Das Rating lieg bei „neutral“. Im Agrargeschäft seien die Aussichten langfristig gut, allerdings gebe es kurzfristig Gegenwind.

Für KWS Saat geht es um 0,4 Prozent auf 71,30 Euro nach oben, BASF verbessern sich um 1,9 Prozent auf 52,83 Euro. Für Papiere von Novozymes geht es um 1,1 Prozent auf 51,12 Euro nach oben.



Die Menschheit sieht sich in den kommenden Jahrzehnten massiven Herausforderungen gegenüber, darunter Klimawandel und Bevölkerungswachstum. Während der Klimawandel das Angebot von Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion bedroht, bedeutet das starke Bevölkerungswachstum einen steigenden Bedarf an eben jenen Lebensmitteln. Gleichzeitig werden Anforderung an die Lebensmittelsicherheit immer größer.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) hat sich im Geschäftsfeld der Biopestizide positioniert. Dieser Bereich, der von zunehmend strengen gesetzlichen Anforderungen befördert, bis zum Jahr 2025 auf 8,5 Mrd. USD anwachsen dürfte, liefert die Grundlage für eine nachhaltige Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und -krankheiten. Das landwirtschaftliche Biotechunternehmen MustGrow setzt beim Schutz vor Schädlingen und Krankheiten auf die natürlichen Abwehrmechanismen von Senfkörnern. Das Produkt von Unternehmen ist bereits von der US-Umweltschutzbehörde EPA genehmigt.

Aktuell werden weitere Test des Produktes von MustGrow im Einsatz als Bioherbizid getestet. Bei kleinen Unkräutern und Unkrautsamen wurden bereits sehr hohe Erfolgsquoten verzeichnet. Noch vor Ende des Jahres werden dazu Studienergebnisse erwartet.

Im Einsatz als Biopestizid hat das MustGrows TerraMG bereits Erfolge verzeichnet. So zeigten Tests eine Wirksamkeit von 96 Prozent bei der Bekämpfung der Kohlhernie, einer Krankheit, für die es bislang keine wirksamen Behandlungsmethoden gab. In Kanada ist davon unter anderem die Rapsernte betroffen - die finanziellen Schäden werden auf jährlich 500 Mio. CAD taxiert.

In Kolumbien wird TerraMG bereits zur Bekämpfung der Panamakrankheit (Fusarium Wilt TR4) getestet, welche die globale Bananenproduktion beeinträchtigt.

Die Unternehmensführung von MustGrow ist gespickt mit hochkaratigem Personal. CEO Corey Giasson gründete unter anderem Rallyemont Energy, die 2013 an Husky Energy verkauft wurde. Der Chief Operating Officer Colin Bletsky kommt aus Saskatchewan und hat seit frühester Kindheit mit Landwirtschaft zu tun. Professionell war Bletsky für die Leitung des Landwirtschaftgeschäftes von Novozymes BioAG verantwortlich.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=CjdHrGjUxIo

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) ist günstig bewertet und kann eine hervorragende Aktienstruktur vorweisen. 22 Prozent der Anteile werden von Management und Insidern kontrolliert. Daneben ist der Kassenbestand von 2,8 Mio. CAD eine gute Voraussetzung zur Umsetzung der aktuellen Pläne. In den nächsten Wochen sind wichtige Testergebnisse hinsichtlich der Panamakrankheit zu erwarten. Mit Fortschritten bei Problemen, für die es bisher keine Lösung gab, dürfte sich MustGrow zu einem Übernahmekandidaten für Branchenriesen wie Bayer oder Syngenta entwickeln. Lesen Sie hier, warum MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) das Interesse in der Branche wecken dürfte: https://bit.ly/2EWzp5u

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