Erste weltweite COVID-19-Prognose IHME geht davon aus, dass bis zum 1. Januar eine Dreiviertelmillion Leben gerettet werden könnten

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
04.09.2020, 22:41  |  290   |   |   

Wenn der Winter in die nördliche Hemisphäre zurückkehrt, wird ein „tödlicher Dezember" mit fast 30.000 Todesfällen pro Tag erwartet

SEATTLE, 4. September 2020 /PRNewswire/ -- Das Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) an der University of Washington School of Medicine prognostiziert, dass im Zuge der COVID-19-Pandemie bis zum 1. Januar weltweit fast 770.000 Menschenleben durch bewährte Mittel wie Masken und Maßnahmen wie räumliche Distanzierung gerettet werden könnten.

Die kumulierten Todesfälle, die bis zum 1. Januar erwartet werden, belaufen sich auf 2,8 Millionen; das bedeutet eine Steigerung von etwa 1,9 Millionen von jetzt bis zum Jahresende. Die Todesfälle im Dezember könnten bis zu 30.000 pro Tag ansteigen.

„Diese ersten weltweiten Prognosen sind zwar entmutigend, enthalten aber auch einen Wegweiser zur Bekämpfung von COVID-19, dem sowohl Regierungen als auch Einzelpersonen folgen können", so IHME-Direktor Dr. Christopher Murray. „Wir stehen vor einem tödlichen Dezember, insbesondere in Europa, Zentralasien und den Vereinigten Staaten. Die Wissenschaft ist eindeutig und die Beweise sind unwiderlegbar: Das Tragen von Masken, das Vermeiden von größeren Gruppen und Social Distancing sind entscheidend, um die Übertragung des Virus zu verhindern."

Das Institut modellierte drei Szenarien:

  • ein „Worst-Case-Szenario", in dem die Anzahl der Maskenträger gleich bleibt und die Regierungen das Social Distancing weiter lockern, was bis Ende des Jahres zu 4,0 Millionen Todesfällen führen würde;
  • ein „Idealfall" von 2,0 Millionen Todesfällen insgesamt, sofern Masken quasi universell genutzt werden und jede Regierung Social Distancing vorschreibt, sobald die jeweilige nationale Sterberate 8 pro einer Million Einwohner täglich übersteigt; und
  • ein „zu erwartendes" Szenario, bei dem die Verwendung individueller Masken und andere Hilfsmaßnahmen unverändert bleiben, was zu etwa 2,8 Millionen Todesfällen führen würde.

Der Unterschied zwischen „Idealfall" und „zu erwartendem" Szenario im Dezember besteht darin, dass entweder 750.000 Leben gerettet werden oder 30.000 tägliche Todesfälle auftreten.

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07.09.20 06:36:12
IHME wurde im Juni 2007 auf der Grundlage eines Kernzuschusses von 105 Mio. USD ins Leben gerufen, der hauptsächlich von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wird . Wenn man nachschaut wer die entsprechenden Artikel lanciert kommt immer dasselbe heraus. Genau wie bei der WHO oder Garvi oder dem RKI.Es wird einfach nur Panik verbreitet um der Pharma Mafia das Geld scheffeln zu ermöglichen.Wer dieses teuflische Geschreibsel noch glaubt dem ist nicht mehr zu helfen.

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