Cartier Resources: Luftholen vor dem heißen Herbst!

07.09.2020, 13:05  |  372   |   |   

Die Aktie von Cartier Resources holt nach dem steilen Anstieg seit März nun Luft und konsolidiert unter dem Jahreshoch. Angesichts der zu erwartenden Nachrichtenlage steht dem Goldexplorer ein heißer Herbst bevor. Dabei spielt nicht nur der Goldpreis eine wichtige Rolle.

Steiler Anstieg und volle Kassen

Gerade einmal 8 Cent mussten Anleger Mitte März für eine Aktie von Cartier Resources (0,30 CAD | 0,19 Euro; CA1467721082) bezahlen. Danach folgte ein fulminanter Aufschwung des Titels, der in der Spitze bis auf 0,33 CAD an der Heimatbörse in Kanada stieg. Aktuell konsolidiert die Aktie leicht darunter und scheint Luft zu holen. Denn man muss ja die jüngst abgeschlossene Kapitalerhöhung noch verdauen. Mit der hatte Cartier seinen Cashbestand auf 13,8 Mio. Dollar aufgestockt, womit man gut aufgestellt ist, um sein Flaggschiffprojekt Chimo weiter zu explorieren.

Goldpreis und Bohrergebnisse

Und dort steht Cartier auch ein heißer Herbst bevor. Zum einen werden nun laufend Bohrergebnisse erwartet, denn die Drills arbeiten. Zuletzt schon konnte man wieder einmal hochgradige Resulatete von dem Vorkommen melden (siehe hier). Das sollte der Aktie neuen Schub verleihen, um das Allzeithoch zu knacken. Zum anderen warten wir auf Rückenwind von der Goldpreisfront. Denn dort sieht es gar nicht mal so schlecht aus. Zuletzt haben die Unterstützungen immer wieder gehalten. Am Aktienmarkt wiederum gilt der Herbst saisonal als die schlechteste Zeit des Jahres. Anleger sollten daher ihr Depot in den kommenden Wochen fest im Blick haben.

Kurstreiber Ressourcenschätzung

Die Aktionäre von Cartier dürften aber auch sehnsüchtig auf die neueste Ressourcenschätzung für Chimo warten. Die dürfte wegweisend sein. Denn: Aktuell verfügt das kanadische Unternehmen für die Mine über eine Schätzung mit knapp 1,2 Mio. Unzen Gold (ausführlich hier). Die neuen Bohrergebnisse werden wie andere auch in diesen neuen Report einfließen, den CEO Philippe Cloutier für diesen Herbst angekündigt hat.

Wie viele Unzen Gold sind drin?

Im Video-Interview hat der Geologe zudem konkret die Hoffnung geschürt, dass man auf Basis der einfließenden Bohrergebnisse dann auf mindestens 1,7 Mio. Unzen kommen möchte (siehe Video unten). Sollte dieser Wert erreicht oder überschritten werden, dürften auch andere Goldproduzenten wieder ihre Blicke auf Chimo richten. Denn hier sind große Teile der Infrastruktur bereits vorhanden, auf Chimo wurde bis 1997 Gold abgebaut. Cloutier schätzt, dass man die Mine in ein bis zwei Jahren wieder in Betrieb nehmen kann. Das klingt insbesondere für Unternehmen verlockend, die hier im Zentrum von Quebec bereits Bergwerke und Verarbeitungsanlagen betreiben. Dazu zählt beispieslweise auch Cartiers größter Einzelaktionär Agnico Eagle.

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