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Analysten bleiben optimistisch Korrektur ja, Bärenmarkt nein: Goldman Sachs sieht noch kein Ende des Bullenmarktes

09.09.2020, 12:26  |  15625   |   |   

S&P 500, Nasdaq, Dow Jones: Viele große Indizes und heiß gelaufene Werte wie Tesla oder Apple mussten in den vergangenen Tagen deutliche Rückschläge einstecken. Die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs sehen trotz der monatelangen Rallye an den Aktienmärkten noch kein Ende des Bullenmarktes. In einer neuen Studie erklärt GS-Analyst Peter Oppenheimer, warum die Börsen weiter auf Aufwärtskurs bleiben dürften.

Eine Kurskorrektur an den Märkten sei zu erwarten, denn viele positive Erwartungen seien bereits eingepreist. Die Euphorie der Anleger dürfte also etwas an Momentum verlieren. Und obwohl Anleger in der nächsten Marktphase vermutlich niedrigere Renditen sehen werden als im letzten Bullenmarkt, werden Aktien auch künftig den Anleihen den Rang ablaufen, schreibt der Goldman Sachs-Analyst.

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Die Vollbremsung der Weltwirtschaft und der Absturz an den Aktienmärkten waren keine normale Rezession, heißt es in dem Bericht. Weil keine wirtschaftlichen Indikatoren oder eine Finanzkrise für den Absturz verantwortlich waren, sprechen Börsianer von einem „ereignisgesteuerten Bärenmarkt“ anstatt einem „strukturellen Bärenmarkt“.

Sinkende Infektionszahlen und großzügige Konjunkturpakete haben den Märkten anschließend zu einer einmaligen Erholungsrallye verholfen. Diese Erholung erscheint robuster, je näher die Markteinführung eines Impfstoffes rückt. Für Rückenwind haben in den vergangenen Wochen und Monaten auch die riesigen Konjunkturpakete der Politik gesorgt. Die Experten von Goldman Sachs erwarten, dass die Risiken für Anleger durch die Kombination von expansiver Geld- und Fiskalpolitik gering bleiben werden.

Das Negativzins-Umfeld und eine digitale Revolution, die weiter an Fahrt aufnimmt, dürften nach Ansicht der Analysten ebenfalls dafür sorgen, dass Bewertungen und Renditen auf dem Aktienmarkt langfristig weiter steigen, selbst wenn kurzfristige Rückschläge nicht auszuschließen sind.

Angesichts der jüngsten Korrekturen an den US-amerikanischen Aktienmärkten hat das Finanzanalysehaus Morningstar die Bewertungen deutscher Aktien unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Wachstumswerte wie Sartorius, Symrise, Delivery Hero und Zalando sind derzeit besonders teuer. „Sartorius legte per Ende August in diesem Jahr um gut 85 Prozent zu, und Zalando stieg um 62 Prozent“, so Ali Masarwah, Chefredakteur bei Morningstar. Auf der Schnäppchen-Seite stehen unter anderem Small Caps wie Freenet, Alstria Office REIT, ProSiebenSat 1 Media oder Hornbach. Diese Aktien sehen die Morningstar-Experten derzeit als unterbewertet an.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion

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