Aktien General Motors engagiert sich bei Nikola – Aktie scheitert vorerst

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Gastautor: Dennis Austinat
11.09.2020, 08:03  |  1788   |   

Der Elektro-LKW-Hersteller Nikola muss nach seinem Aufstieg mit ähnlich viel Gegenwind rechnen wie Tesla. Betrugsvorwürfe haben gestern die Aktie kräftig gedrückt. General Motors ist davon unbeeindruckt und beteiligt sich an Nikola. Das Ziel ist eine enge Zusammenarbeit. Die Aktie schöpft Hoffnung.

Der US-amerikanische Autohersteller General Motors (GM) hat seinen Einstieg beim E-Truck-Hersteller Nikola angekündigt. GM wird sich mit elf Prozent engagieren, was einer Investition von rund zwei Milliarden US-Dollar entspricht. Geplant ist, das beide gemeinsam Batterien entwickeln und fertigen. Außerdem soll GM den Geländewangen Badgers für Nikola herstellen. Ihn soll es mit zwei Antriebstechniken geben: Mit Elektro- und Brennstoffzellenantrieb. Er soll voraussichtlich Ende 2022 in Produktion gehen. Nikola hat bislang zwar keine Umsätze generiert, aber bereits 14.000 Vorbestellungen für seine E-Trucks. 

 

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Nikola rechnet mit Einsparungen von mehr als vier Milliarden Dollar bei Batterie- und Antriebsstrangkosten über zehn Jahre und mehr als eine Milliarde Dollar bei Entwicklungs- und Validierungskosten. „Nikola ist eines der innovativsten Unternehmen der Welt. General Motors ist eines der führenden Engineering- und Produktionsunternehmen der Welt. Eine bessere Partnerschaft als diese kann man sich nicht erträumen“, sagte Trevor Milton, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Nikola laut einer Pressemitteilung.

 

Die 2015 gegründete Nikola Corporation hat ihren Hauptsitz in Phoenix, Arizona. Sie ist mit einem kometenhaften Aufstieg im März an die Börse gegangen. Dabei war Nikola in den Börsenmantel eines dafür geschaffenen Unternehmens, VectoIQ geschlüpft, das bereits an der Nasdaq notierte. Nachdem sich jedoch viele Anleger wieder von der Aktie getrennt hatten, um ihre Gewinne zu sichern, halbierte sich der Aktienkurs.

 

GM-Aktie scheitert vorerst mit Ausbruch

Während die Aktie von Nikola gestern deutlich korrigiert hat, zog es auch die GM-Aktie nach unten. Damit ist der Ausbruchsversuch über den Widerstand bei rund 31,50 Dollar vorerst gescheitert. Die mittelfristige Aufwärtstrendlinie ist allerdings weiterhin intakt und auch die 200-Tagelinie (rot) wurde nicht unterschritten. Der MACD (Momentum) zieht sogar etwas an und stützt damit den jüngsten Kursaufschwung. Ein erneuter Test der aktuellen Widerstandslinie ist daher aus charttechnischer Sicht wahrscheinlich.

 

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
https://www.etoro.com/

Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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