1.340 km Langstrecken-Test Mit dem e-Golf von Berlin nach Aachen und zurück – Ein Erfahrungsbericht

11.09.2020, 11:51  |  37236   |  14   |   

Ob Tesla, Nio, BYD, Nikola oder VW: Elektroauto-Aktien boomen momentan an der Börse wie nie zuvor. Tatsächlich hat sich der Anteil an Elektroautos bei den EU-Neuzulassungen dank üppiger staatlicher Förderungen innerhalb eines Jahres verdreifacht – batterieelektrische Autos (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) zusammengerechnet. Unser Autor wollte wissen wie sich der e-Golf, VWs erster in Großserie produzierter reiner Stromer, auf Langstreckenfahrten schlägt.

Ich weiß, der e-Golf ist eigentlich ein Elektroauto für Kurz- und Mittelstreckenfahrten. Ich möchte aber keinen Verbrenner für unsere Fahrt von Berlin nach Aachen und zurück anmieten, denn ich gebe Tesla-Chef Elon Musk recht: Fossile Energieträger zu verbrennen ist „das dümmste Experiment in der Geschichte der Menschheit“. Trotzdem bin ich nicht bereit 600 Euro für drei Tage Tesla fahren zu zahlen. Und: Bahnfahren fällt Corona-bedingt aus, denn meine zweijährige Tochter weigert sich konsequent eine Maske zu tragen und leider gibt es ja noch volljährige Maskenverweigerer.

Da die meisten Autovermietungen kaum E-Autos in ihrer Flotte haben, bleibt nur WeShare, der Elektroauto-Carsharing-Dienst von Volkswagen. In Berlin betreibt WeShare schon heute eine Flotte von 1.500 e-Golf, die nach dem free-floating Konzept stationslos überall in der Stadt verteilt sind – später soll auch der neu VW ID.3 hinzukommen. Der Tagespreis (24h) von 49 Euro incl. Strom und Versicherung sowie keine Kilometerbegrenzung ist für umweltbewusste Gelegenheits-Autofahrer ein mehr als faires Angebot, finde ich.


Ladestopps mit dem e-Golf auf der Fahrt von Berlin nach Köln mit gemessener Ladegeschwindigkeit

Schnellladen und Eis essen vor der Tankstelle für Verbrenner

Am Freitag nach der Arbeit geht es los: Über die WeShare-App reserviere ich einen e-Golf direkt vor unserer Haustür in Berlin-Neukölln. Leider hat das Fahrzeug nur noch eine Restreichweite von 90 Kilometern. Deshalb fahren wir erstmal zu einer CCS-Schnellladestation von EnBW, die sich rund drei Kilometer entfernt in der Nähe des ehemaligen Flughafen Tempelhof befindet.

Während des ersten Ladestopps gehen wir auf die Suche nach einem Spielplatz für unsere Tochter, finden aber keinen. Stattdessen gehen wir Pützen springen im Park und essen ein Eis von der Tankstelle für Verbrenner. Nach rund einer Stunde geht es dann endlich weiter. Der Akku ist wieder auf 100 Prozent geladen.

1. Ladestopp: CCS-Schnellladestation von EnBW in Berlin
Adresse: Tempelhofer Damm 28/30Th, 12101 Berlin
Dauer: ca. 60 Minuten
Bisher gefahrene Strecke: 3 Kilometer
Akkustand nach Ladung: 100 Prozent
Gemessene Ladeleistung: über 35 kW


Der Kampf der e-Golf-Fahrer um den CCS-Schnellladestecker

Unseren zweiten geplanten Ladestopp, den Euro Rastpark Theeßen an der A2, erreichen wir problemlos nach etwas mehr als einer Stunde lokal emissionsfreier Fahrt und circa 136 gefahrenen Kilometern. Zum Glück ist die Ladestation frei, denn hier gibt es tatsächlich nur einen Schnellladepunkt mit CCS-Stecker – neben dem 2013 von der EU als Standard festgelegten Typ 2- und Combo 2- Stecker (CCS) gibt es in Europa noch CHAdeMO-, Tesla- und selten auch Typ 1-Stecker. Während ich den e-Golf anschließe, kommt ein schwarzer Golf lautlos angefahren. Es ist ein e-Golf. Der Fahrer steigt aus und fragt mich, ob ich gerade erst angekommen bin. Ich beantworte seine Frage mit einem knappen: „Ja“. Für den Fahrer des schwarzen E-Golf bleibt nun nur der Typ 2-Stecker der Ladestation. Dieser bietet beim e-Golf aber nur eine Ladeleistung von rund sieben Kilowatt (kW). Mit dem CCS-Stecker lädt der e-Golf mit maximal 40 kW auf. Da hatten wir noch mal Glück!

2. Ladestopp: CCS-Schnellladestation von Allego am Euro Rastpark Theeßen
Adresse: Gewerbestraße 9, 39291 Möckern
Dauer: ca. 60 Minuten
Bisher gefahrene Strecke: 139 Kilometer
Akkustand nach Ladung: ca. 95 Prozent
Gemessene Ladeleistung: über 30 kW


Während wir auf der Terrasse des Rasthofes mit Blick auf die Tankstelle Abendbrot essen, lädt der E-Golf brav auf. Ich checke das mehrmals über die App meines Smartphones. Als wir zum Elektroauto kommen, steht der andere e-Golf-Fahrer schon bereit und nimmt mir den CCS-Stecker direkt aus der Hand. Er meint zu mir lachend: „Ich nehme den mal direkt an mich“. Das zeigt mal wieder: Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, muss sich in Deutschland noch einiges tun, damit die E-Mobilität massentauglich wird.



Das verpasste Treffen mit Elon Musk und Herbert Diess

Weiter geht es auf der A2 in Richtung Köln. Nach einer Stunde und weiteren 111 Kilometern batterieelektrischer Fahrt erreichen wir unseren dritten Ladestopp, der direkt am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg liegt. Genau 24 Stunden zuvor hatten sich hier Tesla-Chef Elon Musk und VW-Chef Herbert Diess getroffen. Was für ein Zufall! Elon hatte bei dem Treffen den neuen VW ID.3, Volkswagens erstes E-Auto, das nicht auf einer Verbrenner-Plattform basiert, auf der Startbahn des Flughafens Probe gefahren. Herbert saß brav auf dem Beifahrersitz und unterhielt sich souverän mit der E-Auto Legende:

Zurück zu unserem e-Golf: Die Ladeleistung nimmt beim dritten Ladestopp schon merklich ab. Statt mit rund 40 Kilowatt (kW) lädt der e-Golf, dessen Batterie 35,8 kWh umfasst, nur noch mit weniger als 30 kW auf. Nach rund 70 Minuten haben wir einen Batteriestand von fast 80 Prozent erreicht und beschließen weiterzufahren.

3. Ladestopp: CCS-Schnellladestation von EnBW am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg
Adresse: Lilienthalplatz, 38108 Braunschweig
Dauer: 70 Minuten
Bisher gefahrene Strecke: 250 Kilometer
Akkustand nach Ladung: ca. 80 Prozent
Gemessene Ladeleistung: unter 30 kW

 

Der gefürchtete „Rapidgate-Effekt“ schlägt voll zu

Unseren vierten Ladestopp erreichen wir wieder nach einer Stunde und weiteren 105 Kilometern lokal emissionsfreier Autobahnfahrt. Die supermoderne Ladestation von IONITY mit vier CCS-Ladepunkten befindet sich an der Raststätte Auetal Nord. Sie bietet eine Ladeleistung von bis zu 350 kW bei maximal 800 Volt. Zur Vorstellung: die riesige 93 kWh-Batterie des Porsche Taycan Turbo S könnte man hier in unter 23 Minuten auf 80 Prozent aufladen. Doch als ich auf das gigantische Display der Ladestation schaue, trifft mich fast der Schlag: Der e-Golf lädt nur noch mit 14 kW auf! Das hat Nichts mehr mit Schnellladen zu tun.

4. Ladestopp: CCS-Schnellladestation von IONITY an der Raststätte Auetal Nord
Adresse: Alte Poststraße 8, 31749 Auetal
Dauer: 90 Minuten
Bisher gefahrene Strecke: 355 Kilometer
Akkustand nach Ladung: weniger als 80 Prozent
Gemessene Ladeleistung: 14 kW

 

Den Grund für die schlechte Ladeleistung finde ich im Nachhinein raus: Der e-Golf hat nur eine passive Batteriekühlung, deshalb drosselt das Batteriemanagementsystem (BMS) nach mehrmaligen Schnelladen die Ladeleistung, um eine Überhitzung des Akkus zu verhindern. Dieses Phänomen wird als „Rapidgate-Effekt“ bezeichnet. Auf der österreichischen VW-Webseite zum e-Golf heißt es dazu nur lapidar: „Bei wiederholten Ladevorgängen mit Gleichstrom-Ladesystemen können sich die Ladezeiten entsprechend verlängern.“ Naja, zum Glück hat der neue ID.3 zumindest ein aktives Batteriekühlungssystem.

Helfen tut uns das jetzt aber nichts. Wir beschließen kurz im Auto zu schlafen, meine Tochter schläft ja auch schon seit Stunden in aller Seelenruhe in ihrem Kindersitz. Nach 90 Minuten ist der e-Golf immer noch nicht auf 80 Prozent aufgeladen. Wir beschließen weiterzufahren, da wir mit einer Reichweite von 180 Kilometern, die nur 118 Kilometer entfernte IONITY-Ladestation in jedem Fall erreichen sollten.


Nächtliches Laden an einer CCS-Schnelladestation von IONITY

Vorsichtshalber fahr ich auf der Autobahn jetzt aber nicht schneller als 100 km/h, sicher ist sicher. Ich hoffe, dass sich die Batterie so wieder etwas abkühlt. Nach über einer Stunde und 118 Kilometern erreichen wir die CCS-Schnellladestation von IONITY am Rastpark Hamm-Uentrop/Lippetal. An der Ladestation stelle ich fest: Meine Schleichfahrt hat sich nicht positiv auf die Ladeleistung des e-Golf ausgewirkt. Im Gegenteil: Die Ladeleistung liegt jetzt sogar nur noch bei 11 kW. Ich beschließe kurz im Auto zu schlafen. Hätte ich doch nur 600 Euro für zwei Tage Tesla Miete gezahlt, denke ich beim Einschlafen auf dem harten Sitz des e-Golfs. Nach rund zwei Stunden wache ich um 03:30 Uhr auf, der e-Golf ist immer noch nicht vollgeladen. Allerdings sollten wir mit rund 200 Kilometern Reichweite Köln ohne Probleme erreichen. Dort wollten wir eigentlich bei meiner Schwiegermutter übernachten.

5. Ladestopp:  CCS-Schnellladestation von IONITY am Euro Rastpark Hamm-Uentrop/Lippetal
Adresse: Strängenbach 1, 59510 Lippetal
Dauer: 120 Minuten
Bisher gefahrene Strecke: 473 Kilometer
Akkustand nach Ladung: mehr als 85 Prozent
Gemessene Ladeleistung: 11 kW


Müdigkeitsalarm und Zwangspause

Und weiter geht die elektrische Höllenfahrt: Nach rund 30 Kilometern Autobahnfahrt auf der A2 schlägt die Müdigkeitserkennung des e-Golf Alarm: „Müdigkeit erkannt. Bitte Pause“, steht im Display des e-Golf während es lautstark piept. Ich beschließe deshalb spontan noch eine Pause einzulegen: Zum Glück hat die Raststätte Serways Rhynern Nord auch mehrere Schnellladestationen. Nach 45 Minuten Pause und Laden geht es weiter. Um 06:00 Uhr morgens erreichen wir Köln mit einer Restreichweite von mehr als 90 Kilometern. Gedauert hat die Fahrt inklusive Ladestopps und Pausen fast 12 Stunden! Der Elektroauto Routenplaner von GoingElectric.de hatte 8 Stunden Fahrtzeit inklusive Ladestopps errechnet. Offenbar war hier aber nicht der „Rapidgate-Effekt“ mitberücksichtigt.

Nach vier Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Frühstück bei der Schwiegermutter, geht es 66 Kilometer über die Landstraße weiter bis nach Stolberg bei Aachen. Dort laden wir den e-Golf problemlos in viereinhalb Stunden an einer öffentlichen Typ2-Ladestation auf, während wir der jungen Familie meines Bruders einen Besuch abstatten.


Rückfahrt an zwei Tagen

Wir beschließen die Rückfahrt auf zwei Tage aufzuteilen. Die erste Etappe führt uns von Stolberg ins 150 Kilometer entfernte Dortmund. Auf der Fahrt legen wir nur eine kurze Pause von ca. 15 Minuten ein und laden den e-Golf währenddessen an einer Schnellladestation. An der Ladestation stelle ich erleichtert fest, dass der e-Golf wieder mit rund 35 kW lädt.

Das Hotel in der Dortmunder Innenstadt besitzt eine eigene Ladestation, die jedoch von einem Plug-In-Hybriden belegt ist. „Das ist doch gar kein echtes E-Auto“, denke ich genervt. Da ich mir das Hotel aber nach der Dichte der Ladestationen ausgesucht habe, finde ich direkt gegenüber dem Hotel eine freie öffentliche Ladestation. Über Nacht laden wir den e-Golf ohne Probleme vollständig auf.

Am nächsten Tag geht es dann mit vier Ladestopps an CCS-Ladestationen bis nach Berlin zurück. Der Rapidgate-Effekt tritt dabei nicht ganz so stark auf, wie bei der Hinfahrt. Das liegt wohl daran, dass wir einen Ladestopp weniger einlegen müssen und fast 150 Kilometer weniger fahren als bei der Hinfahrt. Für die Fahrt von Dortmund nach Berlin brauchen wir rund 9 Stunden. Unterwegs treffen wir einen Teslafahrer, dessen Model 3 wegen Kommunikationsproblemen mit der Ladestation nicht laden will. Ansonsten verläuft die Fahrt recht ereignislos.


Tesla Model 3 mit Ladehemmungen; der e-Golf lädt hier brav mit 35 kW auf.

Fazit: Wer mit dem e-Golf nicht mehr als 300 Kilometer am Tag fährt, dürfte keine Probleme bekommen. Der e-Golf ist ein solides Elektroauto für Kurz- und Mittelstreckenfahrten. Man merkt ihm aber an, dass er eigentlich ein Verbrenner mit Batterie und Elektromotor ist. Langstreckentauglich ist er nicht, das muss er auch nicht, schließlich wurde er als Stadtauto konzipiert. Positiv überrascht hat mich die gute Ladeinfrastruktur entlang der A2 – alle 50 bis 100 Kilometer gibt es eine CCS-Schnellladestation. Autopapst Dudenhöffer meinte kürzlich gegenüber wallstreet:online: „Ab 2022 dürfte das vollelektrische Auto in Europa erwachsen sein und die Millionengrenze im Neuwagenverkauf überspringen. Das Stromauto geht seinen Weg.“ Dieser Position stimme ich voll zu.

PS: Der ADAC definiert die Langstreckentauglichkeit von E-Autos übrigens wie folgt: „Ein Elektroauto kann dann als langstreckentauglich angesehen werden, wenn es eine nach ADAC Ecotest ermittelte Reichweite von mindestens 300 Kilometern und eine nachladbare Reichweite von mindestens 200 Kilometern in 30 Minuten bietet.“

Autor: Ferdinand Hammer

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14 Kommentare

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Kommentare

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13.09.20 23:20:55
Bei diesem Thema gibt es nur schwarz weis Beiträge.
E Mobilität hat sehr viele Vorteile, dort wo sie Ihre Vorteile ausspielen kann.
Nahbereich, Pendler, kurz zum Einkauf etc. hier ist E Mobilität unschlagbar.
Von Berlin nach Aachen ist der Diesel unschlagbar.

Beides hat seine Berechtigung.
So unpassend der Diesel für Kurzstrecke und Stadt ist, sowenig eignet sich E Mobilität für lange Strecken.
2,5 Tonnen Fahrzeuge, mit Batterien ausreichend für 5 Kurzstrecken Fahrzeuge, ist dermaßen am Thema vorbei, schlimmer ist nur der Diesel für die Kurzstrecke
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13.09.20 21:27:23
Dass man das nicht lernt, mag ja in Berlin so sein.
Wenn man sich die Geshcihte ansieht, hat sich da die beste Technologie durchgesetzt und die ist nun mal nicht elektrisch gewesen. Auch heut könnte der Staat als Vorreiter dienen, aber leider gottes wollen die nichteinmal die Bahn komplett elektrifizieren, obwohl die Leitungen auch durchaus den Stromverbund stärken könnte, wenn man wollte.
Elektromobilität als Individualmobilität wird sich auf Pedelecs beschränken, alles andere wird in Sande verlaufen. Niemand kann die dafür notwendige Infraskturveränderung schultern und schon gar nicht auf die gesamte Welt ausdehnen. Allein schon die Kupfervorräte dieser Erdkugel geben das nicht her.
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13.09.20 18:48:17
Beruflich bin ich als Fernfahrer im Werks Fernverkehr in Deutschland unterwegs , und da habe ich immer wieder an Autohöfen Zeit mit Elektroauto Besitzern zu sprechen . Fazit bei den meisten ! Nie wieder so ein E- Auto !!
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13.09.20 10:55:23
Weder Tesla Model 3 SR+ noch VW ID3 mit dem mittleren Akku überzeugen mit ihrer realen 250 km Reichweite auf der deutschen Autobahn, wenn man auch mal zwischendurch 150 km/h fahren möchte. Für den Berufspendler (2 x 25 km am Tag) sind diese Fahrzeuge aber eine sehr interessante Alternative zum Verbrenner, dann genügt es das Fahrzeug 1x pro Woche aufzuladen.
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13.09.20 10:35:07
Vielen Dank für den Bericht der auch meinen Ambitionen ein Elektroauto zu kaufen nicht gesteigert hat. Soviel Zeit bringt man nur selten mit. Für das nächste Mal ein Tipp an den Autor für einen deutlich günstigere und ebenso umweltfreundliche Fahrt mit der Bahn:
Kinder unter 6 Jahren sind nicht verpflichtet, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

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