Goldnachschub gesucht Große Goldproduzenten müssen ihre Reserven erhöhen – DIE Chance für mittlere Entwicklungs-Gesellschaften!

11.09.2020, 14:12  |  2359   |   |   

Negative Zinssätze in allen großen westlichen Nationen plus geopolitische Verwerfungen plus negative Auswirkungen der COVID-19-Masnahmen auf die Weltwirtschaft sowie hohe Handelsrisiken und nicht zuletzt die Unsicherheiten über den Ausgang der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl dürften den Goldpreis erst einmal weiter befeuern.

Hinzu kommen langsam, aber sicher Befürchtungen, dass die etablierten Goldproduzenten in den kommenden Jahren zwar blendende Gewinne einfahren, letztendlich die Goldnachfrage aber wegen sinkender Fördermengen nicht befriedigen können werden. Dies liegt daran, dass diese während der vergangenen gut 10 Jahre nur sehr wenig in das Auffinden neuer Vorkommen investiert haben. Man konnte oder wollte es sich aufgrund zu geringer Margen einfach nicht leisten, entsprechend zu explorieren. Dementsprechend sind die entsprechenden Goldreserven der großen Produzenten entsprechend stark gesunken.

Ein Mittel, um „relativ einfach“ an neue Vorkommen zu gelangen, ist es, entsprechende kleinere Produzenten oder Explorations-Gesellschaften mit entsprechend großen und gut entwickelten Projekten aufzukaufen. Dies ist bereits im Gange, eine größere Akquisitionswelle ist aber noch nicht zu verzeichnen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die 20 größten Goldproduzenten in den vergangenen 10 Jahren knapp 70 Milliarden US-Dollar für Zukäufe und eigene Exploration aufgewendet. Rund 70% davon flossen in Zukäufe und weniger als 30% in die eigene Exploration. Dabei machten diese etwa 70% an Zukäufen aber nur etwa 53% des Reservenwachstums aus, was nichts anderes bedeutet, als dass große Produzenten diese neuen, fremden Reserven zu einem gehörigen Premiumpreis kaufen mussten.

Dies bietet gerade mittleren Entwicklungs-Gesellschaften die Chance für ein gehöriges Premium übernommen zu werden oder zumindest eines oder mehrere der eigenen Projekte möglichst teuer an einen der Großen zu verkaufen.

Das beste Beispiel für eine solche Gesellschaft ist wohl GoldMining. Das Unternehmen hält mittlerweile mehrere Projekte mit zusammen über 25 Millionen Unzen Gold an Ressourcen im Bestand. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der erste Interessent anklopfen wird.

Ähnliches gilt für Skeena Resources. Die Gesellschaft besitzt mittlerweile 100% am Goldprojekt Eskay Creek in British Columbia mit nachgewiesenen Ressourcen von etwa 3 Millionen Unzen Gold plus Silber und einer geschätzten, überaus positiven Wirtschaftlichkeitsanalyse. Zudem vermeldet die Gesellschaft beinahe wöchentlich Weltklasse-Bohrergebnisse.

 

 

Ebenfalls interessant für eine Übernahme dürfte in den kommenden Monaten Auryn Resources werden. Das Unternehmen, das aktuell selbst an der Übernahme von Eastmain Resources arbeitet, wird nach dem Zusammenschluss mit mehreren Projekten und etwa 3,5 Millionen Unzen Gold voll auf Kanada fokussiert sein. Anlegern winken zudem Gratisaktien an zwei Spin-Outs, die auf Silber bzw. Kupfer fokussiert sein werden. Eine Entscheidung ist für Anfang Oktober 2020 zu erwarten. Ein weiterer Übernahmekandidat für einen großen Goldförderer ist Fiore Gold. Das Unternehmen fördert bereits erfolgreich Gold (12.760 Unzen im letzten Quartal) und will baldmöglichst auf eine Förderung von über 200.000 Unzen pro Jahr kommen. Gelingen soll das mit einer zweiten Mine. Fiore Gold ist hauptsächlich im Gold-reichen Nevada tätig und liegt damit für die Großen der Branche wie auf dem Präsentierteller.

Letztlich werden die etablierten Goldproduzenten in Kürze gezwungen sein zu reagieren und ihre auslaufenden Minen durch neue zu ersetzen. Da eine neue Mine nicht von heute auf morgen genehmigt und gebaut werden kann, dürfte es zunächst auf Übernahmen von bereits fördernden kleineren Gesellschaften hinauslaufen. Zur Aufrechterhaltung einer stetig steigenden Förderung wird man aber nicht umhinkommen, auch größere Projekte aufzukaufen, die erst noch in die Produktion gebracht werden müssen. Besonders solche Projekte, die bereits zur (bankfähigen) Machbarkeit geführt wurden, dürften also im Fokus der großen Produzenten stehen. Und damit auch die Aktien der Entwicklungs-Gesellschaften, die solche Projekte ihr Eigen nennen.

 

Dies ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Aktien. Jeder muss selber wissen was für ein Risiko er eingehen kann und sich zutraut. Jeder ist für sich selber verantwortlich.

Achtung Interessenkonflikt: Ich besitze die im Artikel besprochenen Aktien bzw. sind diese im SRC Mining Special Situations Zertifikat enthalten.

Glück auf und herzliche Grüße aus der Schweiz.

Ihr Tim Roedel

Redaktion Swiss Resource Capital AG

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