Hybridanleihen: Die solide Alternative im Niedrigzinsumfeld

Gastautor: Simon Weiler
15.09.2020, 05:53  |  107   |   |   

Nach Kursverlusten von mehr als 10% im 1. Quartal 2020 hat sich der Markt für Hybridanleihen wieder deutlich erholt und seit Jahresanfang eine Gesamtperformance von -1,2% erzielt. Demgegenüber hat sich der Markt für High-Yield-Anleihen weniger stark erholt und erreicht seit Jahresanfang -2,0%. Hinzu kommt, dass der Anstieg der Ausfallraten bei High-Yield-Unternehmen im aktuellen konjunkturellen Umfeld, vor allem im unteren Ratingspektrum, ein großes Risiko für Anleger ist. Deshalb sind Hybridanleihen mit einer ähnlichen Performance und historisch geringeren Ausfallraten eine solide Alternative im Niedrigzinsumfeld.

Hybridanleihen mit geringerer historischer Ausfallrate

Die Besonderheit bei Hybridanleihen ist, dass die Emittenten in der Regel ein solides Investment-Grade-Rating haben. Gerade in Krisenzeiten (zum Beispiel Finanzkrise 2008/2009) überzeugten solche Unternehmen mit einer maximalen Ausfallquote von lediglich 0,33%, während sie bei Unternehmen aus dem High-Yield-Segment etwa 10% betrug. Zudem genießen Hybridanleihen aufgrund ihres nachrangigen Charakters in der Kapitalstruktur den Vorteil einer ähnlich hohen Rendite wie bei High-Yield-Anleihen. Im historischen Vergleich sprechen auch die Risiko- und Ertragskennzahlen für Hybridanleihen: Aufgrund der besseren Bonität schwankten ihre Risikoprämien und damit ihre Kurse in konjunkturellen Stressphasen deutlich weniger als die Risikoprämien beziehungsweise Kurse von High-Yield-Anleihen. Dabei erzielen Hybridanleihen eine ähnliche Performance wie High-Yield-Anleihen und überzeugen zudem durch kürzere Erholungsphasen bei historisch betrachtet geringeren maximalen Kursverlusten.

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