Snowflake-Aktie gleich nach Börsengang kaufen?!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.09.2020, 14:10  |  1804   |   |   

Der Börsengang für die Aktie des Cloud-Akteurs Snowflake wird gegenwärtig in der Börsenlandschaft viel diskutiert. Das Technologieunternehmen hat allein mit der Tatsache, dass Warren Buffett mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway vor dem IPO in Snowflake investiert hat, für Aufmerksamkeit gesorgt. Doch was genau macht denn Snowflake nun und wieso wird das Unternehmen aktuell so gehypt?

In einem Foolishen Überblick möchte ich mir den Börsengang zur Snowflake-Aktie genauer ansehen. Dabei möchte ich beurteilen, ob ein Kauf grundsätzlich interessant sein könnte und ob ein Kauf nach dem IPO zum richtigen Zeitpunkt käme. Im Vorfeld erfolgreich Aktien für den Börsengang von Snowflake zu zeichnen, dürfte vermutlich nicht klappen, da deutsche Privatanleger bei amerikanischen IPOs meist nicht zum Zug kommen.

Details zum Börsengang von Snowflake

Der Börsengang von Snowflake soll voraussichtlich am Mittwoch, den 16. September stattfinden. Unter dem Ticker „SNOW“ soll das Cloud-Unternehmen an der NYSE (New York Stock Exchange) gehandelt werden.

Zum Börsengang von Snowflake sollen 28 Mio. Aktien auf den Markt gebracht werden. Die initiale Preisspanne soll jüngsten Medienberichten zufolge zwischen 75 und 85 US-Dollar je Anteilsschein liegen. Gut möglich, dass die Aktien von Snowflake allerdings kurz nach dem IPO heftig in die Höhe schnellen.

Jedenfalls möchte Snowflake im Rahmen des Börsengangs 2,4 Mrd. US-Dollar einsammeln. Dabei soll es sogar zwei Aktiengattungen geben – nämlich A mit 1 Stimme und B mit 10 Stimmen.

Das Geschäftsmodell von Snowflake

Die Cloud-Branche ist mittlerweile hart umkämpft, doch es muss einen Grund geben, wenn sogar Altmeister Warren Buffett in das Technologieunternehmen investiert. Snowflake ist im Bereich des Data-Warehousing tätig. Das Unternehmen bietet einen cloudbasierten Datenspeicherungs- und Analysedienst an, mit dem Kunden Daten speichern und analysieren können. In Zeiten von fortschreitender Technologisierung durchaus ein Angebot, das sich zukünftig einer erhöhten Nachfrage erfreuen könnte.

Vorwiegend hat Snowflake kleine und mittelgroße Unternehmen als Kunden, denen es bezahlbare Cloud-Lösungen anbietet. Interessant ist die Tatsache, dass Kunden nur so viel an Snowflake bezahlen, wie sie auch tatsächlich nutzen. Das macht es vor allem auch für kleinere Unternehmen attraktiver. Möglicherweise auch ein Punkt, weshalb die Aktie von Snowflake interessant sein könnte.

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