D&R - Technische Analyse Leicht schwächer aber alles "im Lot"

17.09.2020, 07:02  |  129   |   |   

Der deutsche Leitindex wird nach der gestrigen Sitzung der US-Notenbank auch heute wieder über der 13.000´er Marke eröffnen. Diese hatte ihr neues Inflationsziel zum Einsatz gebracht und will die Leitzinsen auch in den kommenden drei Jahren nicht mehr anheben.

Der DAX wird im Zuge dessen heute zunächst trotzdem schwächer tendieren. Die Support-Linie bei 12.799 ist aber dadurch nicht in Gefahr. Diese überhandelte er nun mehrere Tage in Folge, unterschritt sie dabei aber kein einziges Mal nachhaltig.

Der Bereich bei 12.500 entspricht weiterhin der Nackenlinie einer zuletzt abgewendeten Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Ein nachhaltiger Bruch der 12.500´er Nackenline könnte den deutschen Leitindex bis auf rund 11.700 Indexzähler absacken lassen.

Der „eigentliche Gefahrenherd“ liegt daher nach wie vor erst bei 12.500. Der Markt bleibt kurzfristig hochsensibel und anfällig für nicht erwartete Meldungen.

Die heutige Tagesbandbreite lässt sich nun zwischen 13.277 und 13.005 einordnen. Das wiederholte Halten der Supportmarke bei 12.799 Zählern hat dem deutschen Leitindex dennoch die nötige Stabilität gegeben.

Die markttechnischen Indikatoren zeigen sich für heute divergent. Der Trendfolgeindikator MACD ist weiterhin neutral. Die kurzfristige Slow-Stochastik signalisiert allerdings ein Verkaufssignal. Das Momentum oszilliert wieder knapp im positiven Bereich.

Der DAX 30 kehrt erst ab Kursen von mindestens 13.500 wieder in seinen kurzfristigen Aufwärtstrend zurück. Bis dahin bleibt er in einer engen Bandbreite.

Für heute sollte man sich auf einen Test der 13.000´er Marke einstellen. Trotzdem gilt weiterhin: Das eigentliche Signal für einen möglichen Rutsch liegt bei 12.500.

 

Fazit:

 

  • Gefahr besteht erst ab 12.500 (Nackenlinie SKS)
  • Tagesbandbreite: 13.277 bis 13.005

 

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