HARTMANN startet Mission Infection Prevention - wie Vorsorge ansteckend wirkt (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
17.09.2020, 13:10  |  169   |   |   
Heidenheim (ots) - Zeitgleich mit dem "Welttag der Patientensicherheit" der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) startet HARTMANN heute seine Initiative zur
Senkung von Infektionsrisiken - die Mission: Infection Prevention (M: IP). Damit
richtet das Unternehmen seinen Fokus noch stärker auf eine der größten globalen
Gesundheitsgefahren. Allein in Europa sind jährlich fast vier Millionen
Infektionen in Gesundheitseinrichtungen festzustellen. Die aktuelle
Corona-Pandemie führt zudem jedem Einzelnen vor Augen, welche Auswirkungen
Infektionen auf die Gesellschaft haben können. Zusammen mit dem medizinischen
Fachpersonal und seinen Kunden begibt sich HARTMANN nun auf die ganzheitliche
Mission, Gesundheitseinrichtungen zu unterstützen und die Öffentlichkeit zu
sensibilisieren.

"HARTMANN bietet ein ganzheitliches Programm zur Infektionsprävention an. Wir
möchten mit der Mission: Infection Prevention zwei Dinge erreichen: aufklären
und die Arbeit der professionellen Anwender und ihrer Patienten sicherer machen.
Unser Programm reicht von der individuellen Beratung u. a. in Kliniken und
Pflegeheimen, um Prozesse zu optimieren und Risikoketten zu unterbrechen, bis
hin zur Aufklärung in der Öffentlichkeit, um Infektionsprävention verständlich
zu machen", erläutert Thomas Haeni, Leiter der globalen Initiative zur
Vermeidung von nosokomialen Infektionen bei HARTMANN.

Programm gegen Krankenhauskeime

Corona ist aktuell das bestimmende Thema im Gesundheitswesen. Doch die
sogenannten Krankenhauskeime, wie z. B. der Methicillin-resistente
Staphylococcus aureus (MRSA) oder multiresistente gramnegative Keime (MRGN),
sorgten in Krankenhäusern oder Pflege- und Altenheimen schon vor der Pandemie
für viele Herausforderungen. Denn die Folgekosten solcher Infektionen belaufen
sich europaweit auf rund sieben Milliarden Euro im Jahr - in Deutschland allein
sind es rund 1,3 Milliarden Euro. Vom vermeidbaren Leid der Patienten durch
Lungenentzündungen, Blutvergiftungen, Harnwegs- und Wundinfektionen sowie auch
vom Imageschaden für das Gesundheitswesen ganz zu schweigen. "In Deutschland
erkranken rund 600.000 Menschen jährlich an einer Infektion - davon sterben etwa
20.000 Menschen. Sechsmal so viele wie durch Unfälle im Straßenverkehr.
Abgesehen vom persönlichen Leid der Betroffenen wird auch das Gesundheitssystem
nachhaltig belastet. Denn was geschieht, wenn ein Patient sich eine
Krankenhausinfektion zuzieht? Ein größerer diagnostischer und therapeutischer
Aufwand sowie ein längerer stationärer Aufenthalt sind die Folge. Die Kosten für
das Gesundheitssystem steigen massiv", ergänzt Udo Lavendel, langjähriger
Klinikgeschäftsführer und jetziger Direktor der HARTMANN-Initiative in
Deutschland. Zudem führen Hygieneskandale zu anhaltenden Imageschäden und können
Gesundheitseinrichtungen in die Existenznot führen. Dabei kann durch
ganzheitliche Hygienemaßnahmen ein Drittel der Krankenhausinfektionen vermieden
werden.

Umfassend und individuell - M: IP vereint beides

Mission: Infection Prevention nimmt nun die vier häufigsten Infektionsarten in
den Fokus: beatmungsassoziierte Pneumonien bzw. Lungenentzündungen,
Harnwegsinfektionen durch Katheter, postoperative Wundinfektionen sowie
Blutstrominfektionen durch zentralvenöse Katheter. Selbstverständlich werden
auch Infektionskrankheiten außerhalb der Krankenhäuser betrachtet und die
sektorenübergreifende Zusammenarbeit hervorgehoben. "Krankheitsfälle können
vermieden werden, wenn sich ambulante und stationäre Leistungsbereiche vernetzen
und sie in der Infektionsprävention stärker interagieren", betont Udo Lavendel.
Ein Hauptelement der Mission bildet der Aufbau der digitalen Plattform
http://www.missioninfectionprevention.info . Sie bietet gebündelt Informationen,
Entwicklungen und Tipps zur Infektionsprävention an. Eine evidenzbasierte
Vorgehensweise steht dabei im Zentrum. In diesem Zusammenhang kann sich HARTMANN
auf das Know-how seiner Forschungseinrichtung, des BODE SCIENCE CENTER, stützen.
"Wir bieten digitale und semidigitale Lösungen zur Hygieneüberwachung und
Prozessoptimierung, Tools zur Kampagnengestaltung und Desinfektionsplanung und
weitere Hilfsmittel an, um in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten
Versorgungszentren die Risiken für eine Infektion zu beschränken. Wir werden
unsere Partner mit Beratungsangeboten rund um das Hygienemanagement, Schulungen
und Wissensseminaren (z. B. Webinare) unterstützen und im nächsten Schritt
bedarfsgerechte Produkt-Bundles anbieten", ergänzt Udo Lavendel. Aufklärung wird
dabei im Zentrum stehen. "Denn nur wer das richtige Wissen hat, kann
Veränderungen und Verbesserungen anstoßen. Hier wollen wir der Partner sein!"

Pressekontakt:

Philipp Hellmich
PAUL HARTMANN AG
Tel.: +49 7321 36 1380
E-Mail: mailto:philipp.hellmich@hartmann.info

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/34248/4709155
OTS: PAUL HARTMANN AG
ISIN: DE0007474041
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