Nickel reloaded! 300% in nur drei Tagen mit nur einem Anruf!

17.09.2020, 14:51  |  10476   |   |   

Einen Sprung um über 300% vollzog die Aktie von Giga Metals innerhalb von nur drei Börsentagen. Wie kam es zu einem solchen Kurssprung? Gleich mehrere Reporter berichteten unabhängig voneinander, dass kein geringerer Gigant als Tesla scheinbar bei Giga Metals angerufen und nachgefragt hätte, ob man nicht zusammen Giga Metals‘ Turnagain Nickel Projekt hin zu einer Mine entwickeln könnte.

Einen Sprung um über 300% vollzog die Aktie von Giga Metals innerhalb von nur drei Börsentagen vom 10 auf den 14. September 2020. Das Tief am 10. September lag bei 0,53 CA$, während man am 14. September in der Spitze bis zu 2,44 CA$ für die Aktie zahlen musste. Oder eben damit erlösen konnte. Vor, während und nach dieser Zeitspanne veröffentlichte das Unternehmen allerdings keinerlei substanzielle Meldung. Wie kam es also zu einem solchen Kurssprung? Gleich mehrere Reporter berichteten unabhängig voneinander, dass kein geringerer Gigant als Tesla scheinbar bei Giga Metals angerufen und nachgefragt hätte, ob man nicht zusammen Giga Metals‘ Turnagain Nickel Projekt hin zu einer Mine entwickeln könnte. Nicht mehr und nicht weniger. Immerhin gilt Nickel laut Tesla Chef Elon Musk als wohl kritischster Rohstoff für die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen. Da will man sich natürlich frühzeitig geeignete Rohstoffquellen, sprich Minen, sichern. Es stellt sich nun die Frage, wen Tesla als nächstes anrufen könnte, um sich entsprechende Nickel-, aber auch Kupfer und weitere Batteriemetall-Vorkommen zu sichern.

Bevor wir auf diese Frage näher eingehen wollen, kurz noch etwas zu Giga Metals und dem Turnagain Projekt, denn ganz zum Spaß wird man bei Tesla nicht gerade dieses Projekt als mögliche erste Quelle strategischer Batterie-Rohstoffe ausgemacht haben, sollte das Gerücht denn stimmen. Ein möglicher Deal mit Giga Metals würde dem Elektroautohersteller Zugang zu kohlenstoffarmem Nickel für seine Batterien verschaffen. Nickel ist ein Schlüsselbestandteil in den Batterien, die für den Antrieb von Elektrofahrzeugen verwendet werden. Besonders wichtig für Tesla ist dabei immer der eigene grüne Fußabdruck. Neben dem Ziel, die Umweltverschmutzung durch das Autofahren zu reduzieren, arbeitet Tesla dementsprechend auch an der Verringerung seines eigenen Kohlenstoff-Fußabdrucks.

Das im Besitz von Giga Metals befindliche Projekt Turnagain in der kanadischen Provinz British Columbia beherbergt bislang bekannte Ressourcen von 2,36 Millionen Tonnen Nickel und 141.000 Tonnen Kobalt , wobei das kanadische Unternehmen 100%iger Eigentümer des Turnagain-Projekts ist. Turnagain gehört damit zu den größten unerschlossenen Sulfid-Nickel-Projekten der Welt, wobei metallurgische Testarbeiten bedeutende Vorkommen an hochwertigem Nickel ergeben haben, das in Lithium-Ionen-Batterien verwendet werden kann. Hinzu kommt der hohe Kobaltanteil der als weiteres kritisches Element in der Batterieproduktion gilt. Die Entwicklung des Projekts hin zu einer profitabel fördernden Mine dürfte kaum mehr als 1 Milliarde US$ betragen, was Tesla natürlich aus der Portokasse zahlen könnte. Dazu passt, dass Tesla erst im Juni 2020 mit dem Bergbau-Giganten Glencore ein Abkommen aushandelte, wonach Tesla Kobalt von Glencore kaufen wird. Tesla-Chef Elon Musk hat als einer der ersten erkannt, dass bestimmte Rohstoffe in Kürze knapp werden und dies Knappheit damit die eigene Fahrzeugproduktion negativ beeinträchtigen könnte.

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