Nordex US-Auftrag 312 MW - erst der Anfang für die Anlagen über 4 MW

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
18.09.2020, 09:07  |  205   |   |   

tecdax news nebenwerte magazin18.09.2020 - Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) bietet für den US-Markt mit ihren anlagen mit rund 4,8 MW das richtige Produkt für einen Trend, den der amerikanischen Windenergieverband AWEA in den USA sieht. Per Stand Mitte 2020 stieg das Volumen der geplanten Projekte mit Anlagen mit 4 MW oder mehr Nennleistung auf 5.079 MW, was einen Trend zu künftig leistungsstärkeren Maschinen im Land widerspiegelt. Während aktuell immer noch die "kleineren" Anlagen dominieren: Nach Verbandsangaben lag im vergangenen Jahr die durchschnittliche Nennleistung der neu errichteten Onshore-Windkraftanlagen in Nordamerika bei rund 2,55 MW. Dabei wurden keine Anlagen mit mehr als 4 Megawatt errichtet.

UND JETZT GEHTS LOS mit dem potentiellen Megaseller im sich ändernden US-Markt: Nordex hat einen 312-MW-Auftrag in den USA gewonnen. Für einen Windpark in Texas wird der Hersteller 65 Turbinen des Typs N149/4.0-4.5 im 4.8 MW Betriebsmodus liefern. Der Errichtungsbeginn ist für Mai 2021 vorgesehen und noch im selben Jahr soll der Netzanschluss erfolgen.

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"Dieser Auftrag unterstreicht erneut das große Interesse unserer US-Kunden an den leistungsstarken Turbinen der Delta4000-Serie. Bei den N149/4.0-4.5-Turbinen mit einer Nennleistung von 4,8 MW liefert und installiert die Nordex Group nun allein in Nordamerika 265 Turbinen dieses Typs mit einer Gesamtleistung von inzwischen 1.272 MW. Die Anlagen übersteigen die durchschnittliche Nennleistung der im vergangenen Jahr installierten Onshore-Turbinen in den USA um mehr als 2 MW", sagt Patxi Landa, CSO der Nordex-Gruppe.

Hier werden Marktanteile neu verteilt und NORDEX könnte sich einen guten Batzen des neuen Kuchens sichern.

Halbjahresergebnisse: Margenstarkes Servicesegment mit höherem Auftragsbestand, Produktion "läuft"

Am 13.08.2020 gab es Halbjahreszahlen: Man verdoppelte den Umsatz im ersten Halbjahr 2020 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 2,0 Mrd. EUR (H1/2019: 990,8 Mio. EUR). Die Gesamtleistung, die auch Bestandsveränderungen umfasst, erhöhte sich auf 1.990,0 Mio. EUR (H1 2019: 1.603,6 Mio. EUR). Es heisst dann bei Nordex:" Im zweiten Quartal haben sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie spürbar im operativen Geschäft bemerkbar gemacht. Dadurch sank das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) auf -70,8 Mio. EUR (H1/2019: 17,1 Mio. EUR), dies entspricht einer EBITDA-Marge von -3,5 Prozent (H1/2019: 1,7 Prozent)." hier wäre es natürlich interessant zu wissen, was konkret die Verluste verursacht hat: Verzögerungen bei "Auslieferungen",  Produktionsunterbrechungen, Zuliefererprobleme - jedenfalls ist die Frage: Sind die Einschränkungen wirklich temporär oder haben mittelfristige Auswirkungen auf die Profitabilität?

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