Der Sprung ins Ungewisse: Warum die strukturelle Neuausrichtung der Fed-Politik wichtig ist

Gastautor: Simon Weiler
18.09.2020, 04:10  |  110   |   |   

Die letzte Grundsatzrede1 des Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank, Jerome Powell, könnte einen entscheidenden Wendepunkt und die Abkehr von einer drei Jahrzehnte währenden Zentralbankpolitik markieren. Warum sich Investoren auf einen Sprung ins Ungewisse und seine möglichen Folgen vorbereiten sollten.

Eine strukturelle Justierung der Reaktionsfunktion

Zentralbanken, wie wir sie kennen, gibt es noch gar nicht so lange. Die Federal Reserve wurde 1913 gegründet, fast 250 Jahre nach der ersten Zentralbank in Schweden. Die zweitälteste Notenbank der Welt, die Bank of England, erhielt erst 1997, im Alter von 303 Jahren, die volle Unabhängigkeit. Seitdem die Nachkriegszeit in den 1970er Jahren mit dem Trauma der Stagflation endete, hat das Hauptziel der Zentralbanken darin bestanden, die Inflation zu kontrollieren. Angefangen mit dem Fed-Vorsitzenden Paul Volcker, unter dessen Führung der Leitzins in den USA 1981 einen Höchststand von 20 Prozent erreichte, sind sie damit extrem erfolgreich gewesen.

» Jetzt auf e-fundresearch.com weiterlesen

Diesen Artikel teilen


ANZEIGE


Broker-Tipp*

Über Smartbroker, ein Partnerunternehmen der wallstreet:online AG, können Anleger ab null Euro pro Order Wertpapiere erwerben: Aktien, Anleihen, 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine. Beim Smartbroker fallen keine Depotgebühren an. Der Anmeldeprozess für ein Smartbroker-Depot dauert nur fünf Minuten.

* Wir möchten unsere Leser ehrlich informieren und aufklären sowie zu mehr finanzieller Freiheit beitragen: Wenn Sie über unseren Smartbroker handeln oder auf einen Werbe-Link klicken, wird uns das vergütet.



 


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel