Incyte meldet vielversprechende Ergebnisse der Phase-2-Studie mit Retifanlimab (INCMGA0012) bei Patienten mit zuvor behandeltem fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom des Analkanals

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
18.09.2020, 18:04  |  161   |   |   

Incyte (Nasdaq:INCY) gab heute die Ergebnisse der Phase-2-Studie POD1UM-202 zur Untersuchung von Retifanlimab, einem PD-1-Inhibitor, bei zuvor behandelten Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom des Analkanals (SCAC) bekannt, bei denen es nach einer platinbasierten Standard-Chemotherapie zu einer Progression gekommen ist. Für die Studie wurden 94 Patienten rekrutiert, darunter Patienten mit gut kontrollierter HIV-Infektion (10%).

Die Monotherapie mit Retifanlimab führte zu einer bestätigten objektiven Ansprechrate (ORR) von 14%, die durch eine unabhängige zentrale Prüfung (ICR) mittels RECIST v1.1 bestimmt wurde. Die Reaktionen wurden unabhängig vom PD-L1-Status, vom Vorhandensein von Lebermetastasen, vom Alter oder vom HIV+-Status beobachtet. Retifanlimab wurde im Allgemeinen gut vertragen, das Sicherheitsprofil entsprach den Erwartungen an einen PD-1-Hemmer, und die kontrollierte HIV-Infektion wurde nicht beeinträchtigt.

Zentrale Erkenntnisse aus POD1UM-202:

 

N=94

ORR* (95% CI)

13,8% (7,6-22,5)

Bestes OR*, n

1 CR

12 PR

33 SD

DCR

48,9%

DOR, median (95% CI), Monate

9,5 (5,6-NE)

PFS, median (95% CI), Monate

2,3 (1,9-3,6)

OS, median (95% CI), Monate

10,1 (7,9-NE)

*Bestätigte Reaktionen, bestimmt durch unabhängige zentrale Prüfung (ICR) mittels RECIST v1,1

ORR: Objektive Ansprechrate; CI: Konfidenzintervall; OR: Objektives Ansprechen; CR: Vollständiges Ansprechen; PR: Partielles Ansprechen; SD: Krankheitsstabilisierung; DCR: Krankheitskontrollrate; DOR: Dauer des Ansprechens; PFS: Progressionsfreies Überleben; OS: Gesamtüberleben; NE: Nicht schätzbar.

„Die Ergebnisse der Studie POD1UM-202 unterstreichen das Potenzial von Retifanlimab, Patienten mit SCAC, die nach einer platinbasierten Standard-Chemotherapie eine Progression erlebt und daher eine sehr schlechte Prognose haben, eine sinnvolle Therapie zu bieten“, sagte Lance Leopold, M.D., Group Vice President, Immuno-Oncology Clinical Development, Incyte. „Diese Daten sind besonders wichtig, weil in diese Studie auch Patienten mit HIV+ aufgenommen wurden. Bei ihnen ist das Risiko der Entwicklung eines SCAC besonders hoch, und sie werden in der Regel systematisch von onkologischen klinischen Studien ausgeschlossen.“

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