Dax Index sendet Warnsignal

21.09.2020, 08:25  |  383   |   |   

So ein Wochenschluss jenseits der Marke von 13.200 Punkten wäre womöglich auch ein wichtiger Fingerzeig in Bezug auf die nächste Handelswoche gewesen. So aber hinterlässt der vergleichsweise schwache Handelsausklang vom Freitag Fragezeichen. 

Sicherlich sollte man den kleinen Schwächeanfall des Dax zum Ende des Freitagshandels nicht überbewerten, zumal aus charttechnischer Sicht auch noch keine wirkliche Bedrohungslage entstanden ist, denn der Dax konnte den Bereich um 13.000 Punkte ohne Mühe verteidigen. Dennoch könnte es sich bei der „Freitagsschwäche“ um eine Art Warnsignal handeln. Den nächsten Handelstagen sollte daher eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Insbesondere der Auftakt zur neuen Handelswoche steht hierbei im Fokus. 

Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Dax mit knapp 13.120 Punkten, wenn man so will, im Niemandsland. Auf der Oberseite verstellen dem Index diverse Widerstände den Weg in Richtung 13.700+ Punkten, wohingegen der Index auf der Unterseite gut abgesichert scheint. Die Unterstützungen bei 13.000 Punkten, 12.800 / 12.750 Punkte sowie die in diesem Bereich verlaufende 38-Tage-Linie verleihen dem Index eine gewisse Stabilität und geben Sicherheit. 

Unter der Woche stand die Leitzinsentscheidung der Fed im Fokus. Wie erwartet beließ die US-Notenbank die Leitzinsen unverändert. Neben dieser galt die Aufmerksamkeit des Marktes aber auch den veröffentlichten Projektionen der Fed zur erwarteten Entwicklung des US-BIP und die Projektionen zur erwarteten Entwicklung der US-Leitzinsen. 

In ihrer aktuellen Prognose für 2020 geht die Fed von einem Rückgang des US-BIP in Höhe von nur noch 3,7 Prozent aus. Noch im Juni sah die Fed dieses deutlich negativer und erwartete damals einen Rückgang um 6,5 Prozent. Allerdings schraubte die Notenbank ihre Erwartungen für die BIP-Entwicklung in 2021 und 2022 zurück. Statt der im Juni noch erwarteten Erholung für 2021 in Höhe von 5 Prozent geht die Fed nunmehr von einem Wachstum in Höhe von 4 Prozent aus; für 2022 sieht sie aktuell 3,0 Prozent Wachstum nach zuvor 3,5 Prozent. In diesem Zusammenhang signalisierte die Fed den Märkten ein bis 2023 gleichbleibendes Zinsniveau (sollte kein Eingreifen von ihrer Seite notwendig werden) und bekräftigte noch einmal, dass sie Inflationsraten oberhalb ihres Zieles temporär tolerieren würde. 

Die nächsten Handelstage sind mit einigen wichtigen Terminen gespickt, die für frische Impulse sorgen könnten. Trotz des zuletzt etwas wackelnden Dax gilt natürlich festzustellen, dass der Index bislang ganz gut durch den September gekommen ist, der bekanntlich nicht unbedingt als lauschigster Börsenmonat gilt; genauso wie im Übrigen der Oktober. Insofern könnten den Indizes spannende Handelswochen ins Haus stehen. 
 

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