DAX – Keine klare Tendenz

Gastautor: Daniel Saurenz
21.09.2020, 11:47  |  513   |   |   
Börse_Dax9000_2_SymbolAlle Augen auf die Fed: Die deutschen Aktienbörsen haben sich in der vergangenen Woche ohne einheitliche Tendenz präsentiert. Beherrschendes Thema war die Ratssitzung der US-Notenbank Fed. In deren Vorfeld hielten sich etliche Anleger zurück, auf die Ergebnisse reagierten die Markteilnehmer dann vielfach mit Enttäuschung. Die Fed hatte angedeutet, den Leitzins für die nächsten Jahre auf dem aktuellen Niedrigstniveau zu belassen. Das passende Handwerkszeug auf den DAX für Trader lautet  Bull DFK951 und Bear DF78H5. Wir stellen den Marktkommentar von Robert Ertl für die Südseiten der Börse München vor. Dort handelt ihr über das Marktsegment Gettex mit dem Smartbroker Aktien zu 0 Euro. 
Zudem hatte Fed-Chef Jerome Powell eine Ausweitung der staatlichen Hilfen zur Bewältigung der Corona-Krise gefordert. Über ein neues Konjunkturpaket herrscht aber Streit zwischen der US-Regierung und den Demokraten, die Verhandlungen hier stocken. Dies drückte auch auf die Stimmung an den Märkten.

Dax sinkt leicht

Der deutsche Aktienindex (Dax) sank im Wochenvergleich um 0,7 Prozent auf 13.116,25 Punkte. Der MDax legte dagegen um 0,6 Prozent auf 27.512,91 Zähler zu. Für Aufregung sorgte in der vergangenen Woche der Indexwert Grenke. Ein selbsternannter Analysedienst hatte dem Leasing-Unternehmen unter anderem Bilanzfälschung vorgeworfen, etliche Anleger zogen Parallelen zum Fall Wirecard, der Kurs von Grenke brach ein. Dass der Analysedienst selbst auf fallende Kurse des Leasinganbieters gesetzt hatte, irritierte die Investoren wenig, Erklärungen von Grenke, die Vorwürfe seien haltlos, halfen kaum: Auf Wochensicht betrug das Kursminus fast 40 Prozent. Der TecDax legte im Wochenvergleich um 1,6 Prozent auf 3.118,02 Punkte zu. Der rückte um 0,3 Prozent vor auf 2.890,09 Zähler.

Anleihen: Leicht angezogen

Die Kurse an den deutschen Anleihemärkten haben in der vergangenen Woche leicht angezogen. Auftrieb kam einerseits von einigen schwächer als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten, andererseits von einer zeitweiligen Verunsicherung der Anleger in Bezug auf das Verhältnis zwischen den USA und China. Die mit Spannung erwartete Ratssitzung der Fed blieb dagegen ohne anhaltende, direkte Folgen für die Notierungen der Bundespapiere. Im Wochenvergleich reduzierte sich die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe von -0,48 auf -0,49 Prozent. Die Umlaufrendite ging von -0,48 auf -0,50 Prozent zurück.

 

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