Consors Finanz Studie Das Auto teilen - nur unter bestimmten Bedingungen (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
22.09.2020, 13:10  |  119   |   |   
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https://ots.de/miYME6
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München (ots) - Vernunft contra Besitzschutz: Die Hälfte der Befragten würde
sich jeweils aus finanziellen und ökologischen Gründen ein Auto mit anderen
teilen - das eigene Auto stellt aber auch nur die Hälfte der Befragten zur
Verfügung.

Sharing-Ökonomie contra Bequemlichkeit: Der Sharing-Markt wächst - der
Ausleihprozess ist aber vielen zu aufwendig.

Sparchance contra Unabhängigkeit: Fahrgemeinschaften entlasten das Budget - die
Hälfte der Fahrer findet Fahrgemeinschaften aber zu einschränkend.

Die Nachfrage nach Carsharing ist in der Corona-Krise deutlich gesunken. Doch
einen Wagen mit mehreren zu teilen, gilt langfristig als eine Lösung, Kosten
einzusparen und die Umwelt zu schonen. Tatsächlich ist der Sharing-Markt in
Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Rund 2,3 Millionen
Autofahrer sind hierzulande als Carsharing-Kunden registriert. Das
Automobilbarometer International
(https://www.consorsfinanz.de/unternehmen/studien/Automobilbarometer/index.html)
von Consors Finanz zeigt indes, dass in der Praxis noch verschiedene Hindernisse
zu überwinden sind, damit das Marktsegment den Weg aus der Nische findet.

Budget und Umwelt schonen

Grundsätzlich sehen die befragten Autobesitzer weltweit finanzielle und
ökologische Vorteile darin, sich ein Auto mit anderen zu teilen. Gewerbliches
Carsharing finden jeweils rund dreißig Prozent der Autobesitzer sinnvoll, weil
es ihr Budget entlasten kann, die Umwelt schützt und es praktisch ist. In
Deutschland ist der Umweltaspekt für etwa ein Viertel am wichtigsten. Sogar die
Hälfte der Befragten weltweit würden die Argumente dazu motivieren, sich das
Auto mit anderen Privatpersonen zu teilen. In Deutschland spielt beim privaten
Carsharing der Umweltaspekt die größte Rolle (51 Prozent), gefolgt von
finanziellen oder praktischen Erwägungen (jeweils 38 Prozent).

Carsharing ja, aber bitte nicht mit dem eigenen Auto

Die Aufgeschlossenheit für Carsharing endet allerdings, wenn es darum geht, das
eigene Auto zur Verfügung zu stellen. Weltweit wären nur 51 Prozent der
befragten Autobesitzer bereit, den eigenen Wagen an andere zu vermieten. In
Deutschland sind es lediglich knapp dreißig Prozent. 62 Prozent fürchten, dass
das Auto beschädigt wird (Deutschland: 53 Prozent). 38 Prozent begründen die
Ablehnung damit, dass ihnen das eigene Auto zu kostbar ist und sie es daher nur
alleine nutzen möchten (Deutschland: 46 Prozent). Jeweils ein Drittel traut den
Versicherungen im Fall eines Diebstahls oder Schadens nicht oder findet den
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