New Mobility Report Teslas Battery Day enttäuscht die Erwartungen - Sektor unter Druck (TSLA)

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Nachrichtenquelle: Shareribs
23.09.2020, 16:35  |  627   |   
Los Angeles 23.09.2020 - Teslas Battery Day ist Geschichte und die Investoren wenden sich teils gelangweilt ab. Dabei sind die angekündigten Batteriezellen und die Kapazitätsausweitungen die Grundlage für die zweite Erfolgswelle über Model 3 und Y hinaus.

Für Teslas CEO Elon Musk dürfte der Battery Day als voller Erfolg gelten. Mehr als 250.000 Zuschauer konnte die Vorstellung eines Stromspeichers online erreichen, vor Ort waren etliche geladene Gäste in ihren Teslas vertreten – der Pandemie entsprechend tatsächlich in etlichen Teslas auf einem großen Parkplatz, vor dem eine Bühne aufgebaut wurde.

Was Musk dann vorstellte sorgte bei den Gästen für Beifall mittels Hupe und Enttäuschung bei den Investoren. Denn es kam nicht etwas die Million-Mile-Battery oder ein neues Fahrzeug.

Musk präsentierte stattdessen die Grundlage für den künftigen Erfolg, für die Skalierung der Produktion und für die Forcierung des Durchbruchs bei der Verbreitung batterieelektrischer Fahrzeuge.

Neuer Formfaktor für Batterien

Im Rahmen der Präsentation machte Musk zusammen mit Drew Baligno, der seit 2006 im Unternehmen ist, deutlich, wohin es mit Tesla Batterie-Technik künftig gehen soll.

So wurden Batterien in einem neuen Formfaktor vorgestellt, die zudem eine neuartige Bauart aufweisen, die die Herstellung deutlich vereinfachen sollen. Die neuen Batterien sollen 46 mm Durchmesser und 80 mm Höhe aufweisen und befinden sich bereits in der Produktion.

Musk verwies darauf, dass es enorm schwierig sei, die Produktionskapazitäten zu skalieren, so dass vor 2023 nicht mit hohen Stückzahlen der neuen Batterie zu rechnen sei.

Der neue Formfaktor sorgt aber auch dafür, dass die Batterien in der nächsten Fahrzeuggeneration anders eingebaut werden können. Statt als Ballast betrachtet Musk die Batterien als Bestandteil des Chassis und verweist dabei auf den Flugzeugbau, wo früher Tank als zusätzliches Bauteil mitgeführt wurden und diese heute Teil der Flügel- und Rumpfkonstruktion sind.

Zielgerichteter Einsatz unterschiedlicher Kathodentypen

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Batterien ist der Energiegehalt, den das Unternehmen deutlich steigern will. Gleichzeitig will man aber künftig Batterien mit unterschiedlicher Zusammensetzung verwenden, um somit bedarfsgerechter arbeiten zu können. Dabei will das Unternehmen künftig auf Kobalt-Kathoden verzichten und stattdessen andere Metalle verwenden.

Für Fahrzeuge mit mittlerer Reichweite und für stationäre Stromspeicher soll die Kathode künftig aus Eisen bestehen. Dabei will das Unternehmen eine solche Kathode auch in einem noch vorzustellenden Fahrzeug verwenden, welches in rund zwei Jahren kommen und lediglich 25.000 USD kosten soll.

Für den Langstreckenbereich und kleinere Stromspeicher will Tesla eine Nickel und Mangan-Kathode verwenden. Laut Musk sollen dort zwei Drittel Nickel und ein Drittel Mangan zum Einsatz kommen. Der Grafik auf der Präsentation zufolge die Tesla hierfür eine Verwendung im Model Y, dem Model S und dem Model X.

Eine Kathode mit dem höchsten Anteil an Nickel soll bei schweren Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Auch solche hat Tesla mit dem Semi und dem Cybertruck bereits in die Pipeline.

Kapazitäten sollen massiv ausgeweitet werden

Langfristig gab Elon Musk das Ziel aus, jährlich 20 Mio. Fahrzeuge produzieren zu wollen. Die Betonung lag hier auf langfristig. Aber selbst eine weniger ambitionierte Ausweitung der Produktion bedarf viel mehr Batteriezellen.

Musk betonte nochmal, dass man weiterhin von Zulieferern Batterien beziehen will. Das Unternehmen will aber auch selbst mehr Batterien produzieren. Im Jahr 2022 sollen die Kapazitäten bei 100 GWh liegen. Bis 2030 will man dann 3.000 GWh erreichen.

Kosten, Kosten, Kosten

Alle Maßnahmen, die Tesla angekündigt hat, haben das Ziel, die Kosten zu senken und batterie-elektrischen Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen. Tesla geht davon aus, dass der Preis nach Umsetzung der Maßnahmen um 57 Prozent je KWh gesenkt werden könne. Das Unternehmen gab dabei keine absoluten Zahlen an.

Wenn Tesla auch nur ansatzweise die geplanten Ziele erreichen kann, dürfte der Druck auf die etablierten Autobauer weiter zunehmen. Tesla hat erkannt, dass die Batterien der Schlüssel zum Erfolg sind. Ein Schlüssel, den man bestenfalls selbst entwickelt.

Tesla verlieren aktuell 5,1 Prozent auf 402,70 USD.



Ob Tesla, Rivian oder Volkswagen. Der langfristige Erfolg von E-Autos ist ein Muss und massiv abhängig von der Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit von entsprechenden Batterien. In den vergangenen Jahren sind hier enorme Fortschritte verzeichnet worden, welche Fahrzeuge wie das Model 3 oder den Volkswagen ID.3 überhaupt erst möglich machen.

Die Leistungsfähigkeit der Batterien hängt dabei vor allem von teurem Kobalt ab, ein Rohstoff, von dessen Abhängigkeit sich die Branche gern lösen wurde, nicht zuletzt da Kobalt häufig unter fragwürdigen Methoden gewonnen wird. Im Rahmen des Battery Day hat Tesla nun eine Batterie vorgestellt, die wesentlich mehr Mangan nutzt. Vor allem im breiten breiten Einsatz für Fahrzeuge wie dem Model X, Model S und dem Model Y sieht das Unternehmen eine Batterie mit zwei Dritteln Nickel und einem Drittel Mangan.

Manganese X Energy Corp. (WKN: A2DHL8) ist ein Mangan-Explorationsunternehmen, das im Rahmen einer kürzlich vielfach überzeichneten Finanzierungsrunde 2,0 Mio. CAD einsammeln konnte, da die Investoren hier drei Unternehmen zum Preis von einem bekommen.  

Manganese X Energy verfügt in Kanada über ein 1.228 ha großes Projekt, welches es zum wichtigsten Mangan-Produzenten Nordamerikas machen könnte. Bislang wird der Bedarf vor allem in Südafrika und Australien gedeckt. Im Zuge der Pandemie wurde deutlich, dass die Lieferketten sehr empfindlich sind, was zu einem Wandel hinsichtlich des Aufbaus der Ketten führen dürfte. Eine Kooperationsvereinbarung mit einem Hersteller von Kathodenmaterialen gibt es bereits, was angesichts des zu erwartenden Anstiegs der Nachfrage nach Batterien kaum überraschend dürfte.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=QO6Yviet7hM

Ein weiteres Standbein sind die Planungen um das Projekt Lax Aux Bouleaux, das eine hohe Graphitmineralisierung aufweist und Manganese X Energy dazu veranlasst hat, ein Spin-Off in ein eigenes börsennotiertes Unternehmen für das Projekt zu planen. Damit soll es im ersten Quartal 2021 soweit sein.

Manganese X Energy Corp. (WKN: A2DHL8) verfügt mit Disruptive Battery Corp. über ein Unternehmen, das einerseits mit dem Ziel gegründet wurde, den Batteriemarkt mit Mangan zu durchdringen. Gegenwärtig arbeitet Disruptive Battery Corp an einem in den USA patentierten System zur Luftsterilisation, welche angesichts der Covid-19 Pandemie weltweit in den Fokus des Interesses gerückt ist.

Am 15. September teilte Manganese X Energy Corp. mit, dass man das Ausschreibungsverfahren für die Bohrverträge im Zusammenhang mit dem Battery Hill-Projekt abgeschlossen hat. Das kommende Programm umfasst rund 20 Bohrlöcher und soll sich auf oberflächennahe, hochgradige Bereiche der Lagerstätte konzentrieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3iyNgO0

Das Interesse der Investoren an Manganese X ist enorm, wie die jüngste Rally der Aktie in Kanada zeigte. Wie genau die einzelnen Unternehmensteile von Manganese X Energy Corp. (WKN: A2DHL8) aussehen und wo es für das Unternehmen hingehen dürfte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2E1kaHW

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