Politik Lauterbach wehrt sich gegen Panik-Vorwürfe

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
24.09.2020, 05:00  |  909   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - SPD-Politiker Karl Lauterbach weist Vorwürfe zurück, er würde Panik verbreiten. "Ich möchte fragen, womit genau ich Panik verursachen würde. Denn ich beschreibe Möglichkeiten, wie wir eine zweite pandemische Welle beherrschen können – und zwar mit dem Ziel, die Ruhe bewahren zu können", sagte Lauterbach dem Nachrichtenportal.

Bei der Sendung "Hart aber fair" vergangenen Dienstag hatte Kabarettist Didi Hallervorden Lauterbach vorgeworfen, der Bevölkerung Panik zu machen. Der SPD-Politiker sagte dazu: "Konkrete und konstruktive Vorschläge zu nennen, hat nichts mit Panik zu tun. Das ist vergleichbar mit einem Arzt, der seinem Patienten sagt, er müsse die Ernährung umstellen, um nicht krank zu werden. Auch das ist eine konkrete Maßnahme." Ihm sei es nun besonders wichtig, "die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, wie sich die Pandemie in den vergangenen Wochen und Monaten entwickelt, was sich verändert hat, und auch deutlich zu machen: Wir müssen uns leider ein Stück weit wieder von der Normalität verabschieden". Genau das müsse man immer wieder erklären, "faktengestützt und ohne Schaum vor dem Mund, da darf man jetzt nicht müde werden". Generell hält Lauterbach Sendungen wie "Hart aber fair" für eine "gute Gelegenheit, um Missverständnisse aufzuklären". Auch Hallervordens Vorwürfe könne er nachvollziehen: "Als Theatermacher will er natürlich darum kämpfen, weiterhin Theater machen zu dürfen, und zwar idealerweise ohne Masken. Aber das geht momentan noch nicht."

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1 Kommentare

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Kommentare

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24.09.20 06:46:30
Wer Lauterbachs Weg und seine Aussagen in den letzten Jahren beobachtet hat, der weiss dass Lauterbach ein noch besserer Theaterspieler als Hallervorden ist.
Wie kann jemand dieser Person auch nur ein Wort glauben.

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