GESAMT-ROUNDUP 2 Beschränkungen wegen hoher Corona-Zahlen in weiteren Regionen

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
24.09.2020, 21:03  |  128   |   |   

(durchgehend aktualisiert)

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland rücken schärfere Beschränkungen für Bürger in weiteren Regionen näher. Vor Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der kommenden Woche stellten einige Landesregierungen strengere Regeln vor allem für Feiern in Aussicht. Für Herbst und Winter rückt zudem eine bessere Lüftung in geschlossenen Räumen in den Blick. Die Bundesregierung erklärte inzwischen auch 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten zumindest teilweise zu Corona-Risikogebieten und warnt vor Reisen dorthin. Für Rückkehrer bedeutet das Quarantänepflichten.

Wie das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 2143 neue Corona-Fälle. Damit wurde die Schwelle von mehr als 2000 Neuinfektionen zum vierten Mal binnen gut eines Monats überschritten. "Nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahlen auf einem erhöhten Niveau ist aktuell ein weiterer Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten", erläuterte das RKI.

In Berlin könnten erneute Beschränkungen auf die Menschen zukommen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte im ZDF, er gehe davon aus, "dass wir tatsächlich auch wieder Einschränkungen vornehmen müssen, bei diesen Feiern vor allen Dingen im öffentlichen Raum. Das wird man so nicht zulassen können." Möglich seien etwa auch Alkoholverbote. Für Veranstaltungen seien zunächst "keine weiteren Lockerungen" zu sehen. Gegebenenfalls gebe es sogar "wieder ein paar Rückschritte bei der Begegnungsmöglichkeit, was die Teilnehmerzahl anbelangt". Nach amtlichen Angaben von Mittwochabend stieg die Zahl der gemeldeten Fälle in der Hauptstadt binnen eines Tages um 199.

In Nordrhein-Westfalen sollen nach Verstößen gegen Schutzregeln bei einer Hochzeitsfeier Vorschriften verschärft werden. Demnach müssen "Privatfeiern zwei Wochen vorher beim Ordnungsamt angemeldet werden", sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem WDR. Es seien ein Verantwortlicher zu benennen und eine Gästeliste einzureichen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will bei den Bund-Länder-Beratungen an diesem Dienstag auch über mobile Belüftungsgeräte etwa in Behörden und Restaurants reden. Er wünsche sich ein gemeinsames Vorgehen. "Vielleicht auch, dass der Bund das ein bisschen mit unterstützt", sagte er RTL /ntv.

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