Aktien Luftfahrt leidet in der Corona-Krise – stürzt Airbus noch weiter ab?

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Gastautor: Dennis Austinat
25.09.2020, 07:47  |  540   |   

Die internationale Luftfahrt ist einer der Topverlierer der Coronavirus-Pandemie. Das gilt für Fluggesellschaften weltweit ebenso wie für die Flugzeughersteller: Lufthansa reduziert die Flotte weiter, Airbus schleißt Entlassungen deshalb nicht mehr aus. Die Aktie ist unter Druck.

Die Luftfahrt bekommt in Zeiten der Coronavirus-Pandemie keine Luft unter die Flügel. Nachdem im Sommer die Reiseentwicklung sich nicht so stark verbessert hat, wie zuvor gedacht, rücken nun die Fluggesellschaften und die Flugzeugbauer wieder stärker in den Blick. 

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"Die Luftfahrt ist einer der Verlierer der Pandemie", sagt ein Frankfurter Aktienhändler. Er verweist auf die Entwicklung bei der Lufthansa. Die hat bereits Hilfen von insgesamt neun Milliarden Euro erhalten, verbrennt nach eigenen Angaben aber weiterhin rund eine halbe Milliarde Euro monatlich. Als Reaktion streicht der mittlerweile in den MDax abgerutschte Konzern seine Flotte weiter zusammen: Statt der bislang geplanten Stilllegung von 100 Fliegern sollen es nun 150 Maschinen werden.

Diese Aussicht ruft Airbus-Chef Guillaume Faury auf den Plan: Die Lage bei den Fluggesellschaften seit Sommer sei schlimmer als gedacht. Deshalb könne er nicht garantieren, dass es nicht zu Entlassungen komme, auch wenn es neben dem angekündigten freiwilligen Stellenabbau noch weitere Möglichkeiten gebe, so Faury.

Airbus-Aktie im Sinkflug

Die Aktie von Airbus war gestern mit einem Minus von 3,4 Prozent einer der großen Verlierer am deutschen Aktienmarkt. Der Titel konnte sich zwar vom Corona-Tief im März etwas erholen, aber einen nachhaltigen Aufschwung hat Airbus nicht erlebt. Die Aktie bildet zwischen rund 85 und 50 Euro einen breiten Boden aus. Aktuell nähert sie sich aber der Untergrenze zügig an und auch der MACD (Momentum) ist abwärts gerichtet - die 200-Tagellinie (rot) bereits seit geraumer Zeit. Auch die jüngste Unterstützung bei rund 60 Euro wurde unterschritten, wenn auch nicht nachhaltig. Eine Rückeroberung dieser Marke würde das Chartbild etwas aufhellen. 

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Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
https://www.etoro.com/

Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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