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Batteriezellen-Revolution? Dudenhöffer: „Mit dem 25.000 Dollar Tesla ist Elon Musk auf dem Weg zur Größe von BMW und Mercedes“

28.09.2020, 14:03  |  29918   |  10   |   

Beim Tesla „Battery Day“ versprach Elon Musk erneut innerhalb von drei Jahren ein E-Auto für 25.000 US-Dollar auf den Markt zu bringen – bereits 2018 hatte der Tesla-Chef dies angekündigt. Unter anderem durch ein neues Batteriezellendesign sollen Reichweite und Schnellladefähigkeit erhöht und Kosten gesenkt werden. Doch was würde ein 25.000-Dollar-Tesla für den Automarkt bedeuten?

Auto-Papst Ferdinand Dudenhöffer erklärte dazu gegenüber wallstreet:online: „Mit dem 25.000 Dollar Tesla ist Elon Musk auf dem Weg zur Größe von BMW und Mercedes. Mit seinen angekündigten Innovationen beim Battery Day hat er die Strategie vorgelegt, um mit dem 25.000 US-Dollar in die Kompaktklasse einzusteigen. Es wird sehr, sehr spannend.“

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Aktuell besitze Tesla Produktionskapazitäten für 700.000 Elektroautos, so Dudenhöffer. Aber: „Mit Grünheide und den Erweiterungen in Shanghai und USA läuft er in Richtung zwei Millionen. Wenn der 25.000 Dollar Tesla klappt, wird Elon Musk vor dem Jahr 2030 die zwei Millionen Tesla Jahresproduktion überspringen. So schnell wie Elon Musk hat kein Autobauer der Welt die zwei Millionen erreicht … und er wird dabei nicht stehen bleiben. Der Battery Day hat den Schlüssel dazu gezeigt (. . .)“.

Beim „Battery Day“ am vergangenen Dienstag hatten Elon Musk und sein Team eine Strategie vorgestellt, wie Tesla in Zukunft mehr Reichweite für weniger Kosten bei seinen E-Autos erreichen will. Tesla will dies insbesondere durch ein neues Batteriezellendesign, verbesserte kobaltfreie Anoden- und Kathodenmaterialien sowie die Nutzung der Batteriezellen als tragendes Fahrzeugteil schaffen. Außerdem seien Produktionsoptimierungen in Teslas Batteriefabriken geplant. Durch dieses Maßnahmenbündel sei laut Tesla eine Reichweitensteigerung von 54 Prozent und eine Batteriekosten-Senkung von 56 Prozent innerhalb von drei Jahren möglich.


Quelle: Tesla

Batterieexperte Maximilian Fichtner erklärte Teslas neue Batteriezellendesign gegenüber dem Spiegel: „Bisher stecken in Tesla-Batterien Rundzellen, die etwas größer sind als die Batterien einer klassischen Taschenlampe. Darin steckt eine aufgerollte Metallfolie mit einer Paste darauf, das ist das eigentliche Speichermaterial. Am Ende dieser Rolle befindet sich eine Lasche. Wenn ich die Batterie lade oder entlade, muss der Strom über die Lasche die gesamte Wicklung durchlaufen. Tesla hat es jetzt geschafft, diese Rolle quer zu verbinden und die Lasche überflüssig zu machen.“


Teslas neues Batteriezellenformat; Quelle: Tesla

Teslas völlig neues Batteriezellenformat ermögliche es die Reichweite um 16 Prozent zu erhöhen, gleichzeitig können die Batterien bis zu sechsmal schneller geladen werden und die Wärmeerzeugung könne sehr geringgehalten werden. „Das ist ein Quantensprung“, so die Einschätzung Fichtners.

Am Montagnachmittag steht die Tesla-Aktie im Xetra-Handel mehr als 3,5 Prozent im Plus. Ein Anteilsschein kostet aktuell 363,20 US-Dollar (Stand: 28.09.2020, 12:44 Uhr):

Tesla

Autor: Ferdinand Hammer


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10 Kommentare

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Kommentare

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04.10.20 10:36:44
Zitat von Miezekatze97:
Zitat von walker333: Es muss für Tesla Fanboys erschütternd mies sein die Vorhersage zu hören, dass Tesla erst in 10 Jahren so gross sein soll wie es heute BMW und Daimler schon sind ...

Erschütternd mies sein....????
Nein....Das bestätigt nur unsere Meinung!🙂

Miezi


Ich bin mir nicht sicher, ob es Tesla Fanboys gefallen wird, wenn die Tesla Marktkapitalisierung in den nächsten Jahren auf Daimler Niveau (50 Mrd. €) abstürzen wird ... :rolleyes:
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04.10.20 09:16:24
Zitat von walker333: Dudenhöffer ist 69 Jahre alt und hat seine Rente wohlverdient.

An Tesla scheint er einen Narren gefressen zu haben.

Es muss für Tesla Fanboys erschütternd mies sein die Vorhersage zu hören, dass Tesla erst in 10 Jahren so gross sein soll wie es heute BMW und Daimler schon sind ...

Erschütternd mies sein....????
Nein....Das bestätigt nur unsere Meinung!🙂

Miezi
Avatar
03.10.20 19:28:39
Dudenhöffer ist 69 Jahre alt und hat seine Rente wohlverdient.

An Tesla scheint er einen Narren gefressen zu haben.

Es muss für Tesla Fanboys erschütternd mies sein die Vorhersage zu hören, dass Tesla erst in 10 Jahren so gross sein soll wie es heute BMW und Daimler schon sind ...
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01.10.20 09:19:42
Daimler und BMW sind zwei völlig unterschiedliche Autobauer. Gemeinsam haben sie Deutschland als Hauptsitz. Keiner verdient sein Geld mit Kleinwagen der <25 Tsd Euro Klasse. Sowas macht FCA oder PSA

Auf welchem Weg ist dann Tesla, die gleiche Marktkapitalisierung wie einer von den beiden Premiummarken, oder doch eher PSA oder FCA? So rund 15-20 Mrd US$

Dudenhöffer ist nicht ohne Grund in Rente gegangen worden
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29.09.20 00:01:44
Du und ich können das vorhersagen, aber es hört keiner. Elon kann alles sagen und es hört jeder. Es geht auch gar nicht darum, ob man ihm glaubt. Er ist der moderne Mensch, so wie Trump. Er hat verstanden, dass es im Internetzeitalter gar keine Wahrheit mehr gibt. Man muss stattdessen alles Lügenpotenzial ausschöpfen und sich dabei noch wundern, dass eigentlich noch mehr möglich war.

Elon will 20 Mio. Autos produzieren. Ich sehe keinen Widerspruch in der Welt. Er wird sich denken, hätte ich doch gleich 50 Mio. gesagt. :D

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Batteriezellen-Revolution? Dudenhöffer: „Mit dem 25.000 Dollar Tesla ist Elon Musk auf dem Weg zur Größe von BMW und Mercedes“ Beim Tesla „Battery Day“ versprach Elon Musk erneut innerhalb von drei Jahren ein E-Auto für 25.000 US-Dollar auf den Markt zu bringen – bereits 2018 hatte der Tesla-Chef dies angekündigt. Unter anderem durch ein neues Batteriezellendesign soll …

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