New Mobility Report Tesla (TSLA) will offenbar bei LG Energy Solution einsteigen, Ford (F) plant Milliardeninvestitionen in Kanada

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Nachrichtenquelle: Shareribs
01.10.2020, 17:12  |  900   |   
New York 01.10.2020 - Der Autobauer Tesla ist an einem Einstieg beim Zulieferer LG Energy Solution interessiert, was angesichts der Planungen für die Kapazitätsausweiten kaum überrascht. Ford will massiv in kanadische E-Autoproduktion investieren.

Einem Bericht der Korea Times zufolge, ist der Autobauer Tesla an einem Einstieg bei LG Energy Solution interessiert. Der Batterieproduzent ist bereits ein wichtiger Zulieferer für Tesla. Das Unternehmen befindet sich gegenwärtig im Prozess der Umstrukturierung und soll im LG-Konzern ein eigenständiges Unternehmen werden.

Laut Korea Times prüft Tesla die Möglichkeit, bis zu zehn Prozent an der LG Energy Solution zu übernehmen. Das Blatt beruft sich dabei auf eine nicht genannte Quelle bei einer Bank.

LG Chem ist das größte petrolchemische Unternehmen Südkoreas. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Batteriesparte LG Energy Solution ausgegliedert werden soll, woraus sich auch die Möglichkeit für ein späteres Börsenlisting des Batterieproduzenten ergibt.

Wie Reuters berichtet, hat man sich bei LG Chem nicht zu Teslas Interesse äußern wollen und verwies auf die bevorstehende Ausgliederung.

Tesla hat in der vergangenen Woche seinen Battery Day veranstaltet, in dessen Rahmen eine völlige Neukonstruktion von Batterien vorgestellt wurde. Das Unternehmen hat weiterhin bekanntgegeben, für drei verschiedene Einsatzzwecke drei verschiedene Batterietypen verwenden zu wollen.

Auch verfolgt der Autobauer sehr ehrgeizige Ziele hinsichtlich der Stückzahlen. Elon Musk sagte, dass man sehr langfristig 20 Mio. Fahrzeuge ausliefern wolle. Ohne einen zuverlässigen Batterielieferanten wäre dies selbst dann nicht zu erreichen, wenn Tesla plangemäß die eigene Produktion von Akkus ausbauen kann.

Ford plant Milliardeninvestitionen in Kanada

Auch die Traditionsautobauer in den USA müssen ihre Produktion neu ausrichten und wissen, dass diese im Wettbewerb mit E-Autobauern nachlegen müssen. Ford gab bekannt, dass man 1,8 Mrd. CAD in die Produktion in Kanada investieren wolle. Dort sollen künftig batterie-elektrische Fahrzeuge gefertigt werden.

Der Oakville Assembly Complex soll bis zum Jahr 2024 umgebaut werden. Dem Vernehmen nach sollen dort Verbrenner und E-Autos gefertigt werden.

In der Anlage werden derzeit 3.600 Menschen beschäftigt. Dort wird der Ford Edge und das Schwestermodell Lincoln Nautilus gefertigt.

Offen ist, welches Fahrzeug Ford künftig in Kanada fertigen will. Der kommende Mustang Mach-E wird in Mexiko gefertigt. In Michigan soll ab 2022 die E-Variante des Bestsellers F-150 gebaut werden. Im August wurde der Bau der entsprechenden Produktionsstätte in Dearborn begonnen.



Ob Tesla, Rivian oder Volkswagen. Der langfristige Erfolg von E-Autos ist ein Muss und massiv abhängig von der Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit von entsprechenden Batterien. In den vergangenen Jahren sind hier enorme Fortschritte verzeichnet worden, welche Fahrzeuge wie das Model 3 oder den Volkswagen ID.3 überhaupt erst möglich machen.

Die Leistungsfähigkeit der Batterien hängt dabei vor allem von teurem Kobalt ab, ein Rohstoff, von dessen Abhängigkeit sich die Branche gern lösen wurde, nicht zuletzt da Kobalt häufig unter fragwürdigen Methoden gewonnen wird. Im Rahmen des Battery Day hat Tesla nun eine Batterie vorgestellt, die wesentlich mehr Mangan nutzt. Vor allem im breiten breiten Einsatz für Fahrzeuge wie dem Model X, Model S und dem Model Y sieht das Unternehmen eine Batterie mit zwei Dritteln Nickel und einem Drittel Mangan. 

US-Präsident Trump hat am 30. September eine Exekutivanordnung unterzeichnet, laut der 23 Stoffe als "kritisch" für die Sicherheit und die künftige technische Überlegenheit eingeordnet werden. Zu diesen Stoffen zählt auch Mangan.

Manganese X Energy Corp. (WKN: A2DHL8) ist ein Mangan-Explorationsunternehmen, das im Rahmen einer kürzlich vielfach überzeichneten Finanzierungsrunde 2,0 Mio. CAD einsammeln konnte, da die Investoren hier drei Unternehmen zum Preis von einem bekommen.  

Manganese X Energy verfügt in Kanada über ein 1.228 ha großes Projekt, welches es zum wichtigsten Mangan-Produzenten Nordamerikas machen könnte. Bislang wird der Bedarf vor allem in Südafrika und Australien gedeckt. Im Zuge der Pandemie wurde deutlich, dass die Lieferketten sehr empfindlich sind, was zu einem Wandel hinsichtlich des Aufbaus der Ketten führen dürfte. Eine Kooperationsvereinbarung mit einem Hersteller von Kathodenmaterialen gibt es bereits, was angesichts des zu erwartenden Anstiegs der Nachfrage nach Batterien kaum überraschend dürfte.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=QO6Yviet7hM

Ein weiteres Standbein sind die Planungen um das Projekt Lax Aux Bouleaux, das eine hohe Graphitmineralisierung aufweist und Manganese X Energy dazu veranlasst hat, ein Spin-Off in ein eigenes börsennotiertes Unternehmen für das Projekt zu planen. Damit soll es im ersten Quartal 2021 soweit sein.

Manganese X Energy Corp. (WKN: A2DHL8) verfügt mit Disruptive Battery Corp. über ein Unternehmen, das einerseits mit dem Ziel gegründet wurde, den Batteriemarkt mit Mangan zu durchdringen. Gegenwärtig arbeitet Disruptive Battery Corp an einem in den USA patentierten System zur Luftsterilisation, welche angesichts der Covid-19 Pandemie weltweit in den Fokus des Interesses gerückt ist.

Manganese X Energy Corp. teilte am 23. September mit, dass man erfreut sei über Teslas Planungen, den Anteil von Mangan in den Batterien zu erhöhen. Der CEO Martin Kepman sagte, dass die eigene Entwicklung hin zu einem Lieferanten für E-Autobatterien erfolgreich verlaufe. Man habe Mangansulfat mit einem sehr hohen Reinheitsgrad hergestellt und will sich künftig als Lieferant für die nordamerikanische Lieferkette positionieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3cuzkSV

Manganese X Energy Corp. hat am 1. Oktober bekanntgegeben, dass die Bohrarbeiten am Battery Hill begonnen haben. Es sollen etwa 25 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von mindestens 3.200 Metern gebohrt werden. Ziel ist es, die Klassifizierung der Mineralisierung zu erweitern. Weiterhin hat Manganese X Energy bestätigt, für den Zeitraum von 18 bis 24 Monate über ausreichend Kapital zu verfügen, um alle Unternehmensaktivitäten durchzuführen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/33jmmEA

Das Interesse der Investoren an Manganese X ist enorm, wie die jüngste Rally der Aktie in Kanada zeigte. Wie genau die einzelnen Unternehmensteile von Manganese X Energy Corp. (WKN: A2DHL8) aussehen und wo es für das Unternehmen hingehen dürfte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2E1kaHW

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