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dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

GESAMT-ROUNDUP: 'Ich bitte Sie' - Merkel fordert mehr Disziplin in Corona-Krise

BERLIN - Soziale Kontakte beschränken, weniger Feiern, keine Urlaubsreisen: Um eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bürger eindringlich um Mithilfe gebeten. Es zähle jetzt jeder Tag, sagte Merkel in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft. In anderen EU-Ländern wurden Regeln zum Teil drastisch verschärft. So gilt in Paris und anderen französischen Metropolen angesichts steigender Infektionszahlen seit dem Wochenende eine nächtliche Ausgangssperre.

Lauterbach: Im Kampf gegen das Coronavirus sind die Bürger gefragt

BERLIN - SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zählt im Kampf gegen das Coronavirus auf das Verhalten der Menschen - weniger auf die Eindämmungsmaßnahmen. "Es wird darauf ankommen, wie sich die Bevölkerung verhält. Das ist wichtiger als einzelne Maßnahmen. Viele Auflagen lassen sich ohnehin schwer überprüfen", sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag).

Verbraucher rechnen noch monatelang mit Corona-Einschränkungen

FRANKFURT - Die große Mehrheit der Verbraucher in Deutschland rechnet nicht mit einem raschen Ende der coronabedingten Einschränkungen. Gut zwei Drittel gingen davon aus, dass die Einschränkungen im Alltag noch mindestens sechs Monate dauerten, berichtete die Unternehmensberatung McKinsey am Samstag gestützt auf eine repräsentative Umfrage unter 1053 Bundesbürgern.

Forscher: Mehr als acht Millionen Corona-Infektionen in den USA

WASHINGTON - Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als acht Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit verzeichneten die USA die höchste absolute Zahl an nachgewiesenen Infektionen, gefolgt von Indien mit mehr als 7,3 Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Brasilien, wo mehr als 5,1 Millionen Ansteckungen registriert wurden. Experten gehen zugleich von einer hohen Dunkelziffer an Corona-Infektionen aus.

GESAMT-ROUNDUP 2: Gerichte zerpflücken staatliche Maßnahmen gegen Pandemie

Ungeachtet des Urteils in Berlin beschloss die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, dass künftig in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen eine Sperrstunde von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens verhängt werden muss. Dies entspricht der erst am vergangenen Wochenende in Berlin in Kraft getretenen Regelung, die nun schon wieder obsolet ist.


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Nachrichtenagentur: dpa-AFX
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