2 Wasserstoff Hot Stocks im Check: Ballard Power und FuelCell Energy!

Gastautor: Armin Brack M.A.
19.10.2020, 12:19  |  14631   |   |   

Der Wasserstoff-Sektor bleibt siedend heiß. Im YouTube-Video vom Mittwoch über Plug Power hatte ich Dir ergänzend Analysen zu den beiden anderen beliebten US-Wasserstoff-Plays versprochen: Ballard Power und FuelCell Energy. Hier sind sie!

Ich beginne mit der kleineren und spekulativeren FuelCell Energy:

FuelCell Energy – Wenig Licht, viel Schatten!

Nach einer Beinahe-Insolvenz im letzten Jahr hat der anhaltende Hype um Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Aktien zuletzt auch dem schwer gebeutelten, amerikanischen Spezialisten für stationäre Hochtemperatur-Brennstoffzellen, FuelCell Energy, neues Leben eingehaucht.

Von einem Allzeittief von 0,13 US-Dollar im Juni 2019 bis zum bisherigen Jahreshoch von 3,42 US-Dollar legte die Aktie zwischenzeitlich sagenhafte 2.500% zu – der Kursanstieg ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass sich in dieser Zeit die Aktien-Anzahl beinahe ver-20-facht hat.

Nach wie vor verbrennt das Unternehmen pro Quartal rund 15-20 Millionen US-Dollar. Die Mittel zur Finanzierung der anhaltenden Verluste und notwendigen Investitionen werden aktuell fast ausschließlich durch Aktien-Verkäufe generiert.

Gerade in jüngster Zeit war das Unternehmen wieder sehr aktiv in Sachen Aktien-Ausgabe. Zwischen Mitte Juni und Anfang August wurden 28,3 Millionen neue Aktien zu einem Durchschnittskurs von 2,55 US-Dollar in den Markt verkauft, der Nettoerlös betrug rund 70 Millionen US-Dollar.

Ende September wurden im Rahmen einer klassischen Kapitalerhöhung weitere 50,25 Millionen Aktien zu einem Stückpreis von 2,10 US-Dollar platziert. Der Nettoerlös belief sich auf knapp 100 Millionen US-Dollar.

Zum Abschluss des aktuellen Quartals am 31. Oktober dürfte FuelCell Energy über rund 135 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln verfügen. Damit sollte das Unternehmen bis zum Ende des nächsten Jahres durchfinanziert sein.

Leider lässt die operative Performance nach wie vor zu wünschen übrig, denn auch im letzten Quartal sah sich das Unternehmen wieder mit Qualitätsproblemen bei seinen Produkten konfrontiert. Bei einem Kunden mussten zwei Brennstoffzellen-Module weit vor der geplanten Zeit ausgetauscht werden, was zu einem außerplanmäßigen Verlust von 2,8 Millionen US-Dollar führte. Auch das eigene Portfolio stationärer Brennstoffzellen-Kraftwerke verzeichnete trotz einer gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20% gestiegenen Kapazität einen Umsatzrückgang aus der Stromerzeugung von rund 13%.

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