Nikotinkonsumenten gefragt! / Was bedeuten die Änderungen der EU-Richtlinien Tabakprodukte und -steuern für Raucher, Dampfer und Konsumenten verwandter Produkte?

Nachrichtenagentur: news aktuell
19.10.2020, 15:30  |  1111   |   |   
München (ots) - Demnächst stehen Änderungen der EU-Richtlinien an. Alle
möglichen Lobbyisten reden dabei mit. Nur die Gruppe der direkt Betroffenen, die
Verbraucher, wurden dabei bisher nicht angehört. ETHRA will das ändern. Damit
die Vereinigung von europäischen Konsumentenverbänden die Verbraucher auch gut
vertreten kann, macht sie eine große Umfrage zu diesen Themen. Je mehr Leute
sich beteiligen, desto mehr Gewicht haben die Aussagen. Die Meinungen aller
Konsumenten von Nikotinprodukten ist gefragt. Also Raucher, Verwender von
sogenannten E-Zigaretten, Tabakerhitzern und schwedischem Snus, Chew Bags und
tabakfreien Nikotinbeuteln. Auch wer pharmazeutische Nikotinersatzprodukte
verwendet, findet Gehör. [1] (https://euronicotinesurvey.urlweb.pro/s/index.php?
&a=JTk2cSU5QWolOTglQUU=&id=JTk3ciU5N2glOUQlQUQ=)

Wer ist ETHRA?

ETHRA ist die Abkürzung für "European Tobacco Harm Reduction Advocates". Es ist
ein Zusammenschluss von unterschiedlichen nationalen Verbraucherverbänden in
Europa. Es sind hauptsächlich Verbände von Dampfern (E-Zigarette) und Nutzern
von Snus. Aber solange die Konsumenten anderer Nikotinprodukte (Tabakzigaretten,
Tabakerhitzer) sich nicht selbst organisieren und aktiv werden, bemüht sich
ETHRA, auch diese angemessen zu vertreten. [2] (https://ethra.co/)

Wer sind die Gegner?

Neben den offensichtlich finanziell motivierten Gruppierungen (Tabaksteuer,
Tabakindustrie) gibt es auch andere Lobbyisten, die sagen, es gehe ihnen nur um
die "Gesundheit der Bevölkerung". Viele davon werden massiv von der
pharmazeutischen Industrie gefördert. Doch alle ihre Empfehlung und Forderungen
laufen immer nur darauf hinaus, die Konsumenten mit maximalem Druck zur Aufgabe
ihres Lasters zu nötigen. Risikoreduktion (Schadensminderung) berücksichtigen
sie überhaupt nicht, obwohl dies einer der Grundpfeiler des
WHO-FCTC-Übereinkommens ist, auf das sie sich ständig beziehen. [3, Artikel 1d]
(https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/fctc/FCTC_deutsche_Uebersetzung.
pdf) Besonders lautstark und einflussreich ist in Deutschland neben anderen das
"Aktionsbündnis Nichtrauchen" (ABNR). Zum Beispiel fordern sie explizit, dass
auch Produkte mit nachgewiesen wesentlich geringerem Risikopotenzial maximal
besteuert werden sollten. [4] (https://www.bundestag.de/resource/blob/710716/351
4a70cfd1bc458f9b74ca07f096f81/01-ABNR-data.pdf)

Was ist mit dem Jugendschutz?

Es werden immer wieder Kinder und Jugendliche argumentativ vorgeschoben. Kein
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