Sind Technologie-Aktien zu teuer? Auf diese Bewertungskriterien achtet DNB Asset Management

Gastautor: Simon Weiler
19.10.2020, 03:59  |  119   |   |   

Die Bewertung einer Aktie wird in der Finanzmathematik durch die Abzinsung zukünftiger Zahlungsströme auf den Barwert ermittelt. Der aktuelle Börsenwert eines Unternehmens sollte daher neben einigen anderen Parametern hauptsächlich durch die künftigen Cashflows begründet werden können. Nach dieser Lesart rechtfertigen extrem niedrige Diskontfaktoren somit höhere Aktienbewertungen, denn der Wert der abgezinsten Cashflows steigt massiv an sobald die Zinsen und damit die Diskontfaktoren sinken.

Aus dieser Perspektive betrachtet scheinen die Aktienmärkte für viele Marktteilnehmer auf dem aktuellen Niveau noch nicht „zu teuer“ zu sein. Im Gegenteil, viele Anleger erwarten weitere Bewertungszugewinne in der Annahme weiter niedriger Zinsen. Berücksichtigen wir dabei die Aussagen der globalen Notenbanken, so wird uns das Phänomen der Niedrigzinsen noch mehrere Jahre begleiten. Soviel zur Theorie der Aktienbewertung rein aus finanzmathematischer Sicht.

Es gibt jedoch auch eine andere Sichtweise. Nach dieser lässt sich argumentieren, dass sich die Zinsen nur deshalb nahe der Nulllinie bewegen, weil eben auch das Konjunkturwachstum so niedrig ausfällt, und die künftigen Gewinne entsprechend mager ausfallen bzw. nicht mehr so stark ansteigen werden. Vor diesem Hintergrund könnte man zu dem Schluss kommen, dass die aktuelle Bewertungssituation nicht allzu rosig aussieht.

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Disclaimer

Sind Technologie-Aktien zu teuer? Auf diese Bewertungskriterien achtet DNB Asset Management Einige Technologiefirmen punkten aktuell mit schnell steigenden Umsätzen, erwirtschaften allerdings nur geringe oder keine Gewinne. Sind sie daher zu teuer? Hagen-Holger Apel, Head of Wholesale D/A/CH & Alexander Krebs, Director International Sales, DNB Asset Management, erklären in einem neuen Gastartikel, welche Bewertungskriterien wichtig sind.

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