Aktien Frankfurt Eröffnung DAX fällt aus dem Seitwärtstrend – Wann eilt die Geldpolitik wieder zu Hilfe?

Gastautor: Jochen Stanzl
21.10.2020, 09:41  |  1002   |   |   

Die Infektionszahlen in Europa und auch in Deutschland steigen weiter und damit bleibt die Corona-Pandemie an der Börse das beherrschende Thema. Der Deutsche Aktienindex fällt in diesen Minuten aus seiner Seitwärtsspanne

Die zweite Welle ist schneller gekommen als der Impfstoff, so viel steht fest. Aber es war auch nicht die Hoffnung auf einen Impfstoff, weshalb die Börsen und auch der DAX seit März gestiegen sind. Es war eben genau die Erwartungshaltung, dass sich die Konjunktur trotz einer weiter grassierenden Pandemie angesichts der umfassenden Stützungsmaßnahmen der Regierungen und Zentralbanken schon wieder erholen wird. Da die Geldpolitik jetzt aber erst einmal die Füße stillhält und den Ball zur Politik zurückgespielt hat, die zwar zumindest in Washington nicht müde wird, ihren Optimismus in Sachen Einigung über ein nächstes billionenschweres Konjunkturpaket zu betonen, ist dennoch erst einmal Zurückhaltung unter den Investoren angesagt.

 

Aber umso größer die Wirren um die bevorstehende Präsidentschaftswahl mit all ihren Folgen für die USA, die Fiskalpolitik und die innen- und außenpolitische Richtung der größten Volkswirtschaft werden, desto höher wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbanken noch mehr Stützen einziehen. Tatsächlich gibt es seit gestern eine große Wette am US-Optionsmarkt, die auf eine deutlich niedrigere Volatilität im ersten Quartal 2021 setzt als heute. Wenn bis dahin ein Impfstoff verfügbar, das US-Wahlergebnis bekannt und die Fed neue Stützen zugesagt hat, wäre ein solch positives Szenario für die Aktienmärkte durchaus denkbar.

 

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Aktien Frankfurt Eröffnung DAX fällt aus dem Seitwärtstrend – Wann eilt die Geldpolitik wieder zu Hilfe? Die Infektionszahlen in Europa und auch in Deutschland steigen weiter und damit bleibt die Corona-Pandemie an der Börse das beherrschende Thema. Der Deutsche Aktienindex fällt in diesen Minuten aus seiner Seitwärtsspanne zwischen 12.750 und 12.950 Punkten, was zeitnah weitere Verluste nach sich ziehen könnte. Zu groß ist die Angst der Anleger vor flächendeckenden Lockdowns, die die konjunkturelle Erholung vom ersten Schock im Frühjahr schon wieder beenden könnte, bevor sie so richtig begonnen hat.

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