Wagnis "Wasserstoff wagen!" (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
21.10.2020, 10:55  |  315   |   |   
Frankfurt am Main (ots) - BearingPoint und das Handelsblatt Research Institute
beleuchten in ihrer neuesten Publikation die Nationale Wasserstoffstrategie der
Bundesregierung und die damit verbundenen Herausforderungen, Risiken und Chancen
bei der Umsetzung. Die Studie unterstreicht das große Potenzial des Vorhabens,
macht aber auch deutlich, wie stark der Erfolg von zentralen Faktoren abhängt,
wie beispielsweise dem Aufbau der notwendigen Infra- und Marktstrukturen für
Wasserstoff.

Frei nach dem Motto "Wasserstoff wagen!" treibt die deutsche Bundesregierung mit
der Nationalen Wasserstoffstrategie die Entwicklung innovativer
Wasserstofftechnologien voran und will den Markthochlauf in den kommenden zehn
Jahren realisieren. Wie realistisch diese ambitionierte Initiative ist und
welche Herausforderungen für die Umsetzung der Strategie noch gemeistert werden
müssen, hat eine neue Studie der Management- und Technologieberatung
BearingPoint und des Handelsblatt Research Instituts untersucht.

Großes Potenzial, große Herausforderungen

In der Wissenschaft gilt Wasserstoff seit langem als das Schlüsselelement für
das Gelingen der Energiewende. Wasserstoff soll zukünftig als Energiequelle und
Energiespeicher, als Medium für die Sektorenkopplung, als industrieller
Grundstoff und als Baustein bei der industriellen CO2-Vermeidung eingesetzt
werden. BearingPoint und das Handelsblatt Research Institute sehen eine große
Chance für Deutschland, mit Wasserstoff die eigenen Klimaziele zu erreichen und
weltweit zur Nummer 1 im Ausrüstungsgeschäft mit Wasserstofftechnologien zu
werden. In ihrer Studie bewerten sie die Wasserstoffstrategie der
Bundesregierung daher insgesamt positiv, sehen aber wichtige Bereiche zur
Umsetzung der darin formulierten Ziele kritisch. Vor allem, wenn es um den
gesamten Bereich der Marktbedingungen für Wasserstoff geht.

Maßnahmen im regulatorischen und rechtlichen Bereich unzureichend

Denn um Unternehmen einen passenden Handlungsrahmen für Investitionen zu geben,
bräuchte es, so die Studie, vor allem Anpassungen im regulatorischen und
rechtlichen Bereich - beispielsweise hinsichtlich Bundesnetzagentur,
Energiewirtschaftsgesetz und Netzentwicklungsplan. Nur damit könnten Unternehmen
ihre Geschäftsmodelle rund um das Thema Wasserstoff auch marktfähig entwickeln.
Die Anwendungsgebiete für Wasserstoff sind vielfältig und umfassen alle
Sektoren, in denen fossile Brennstoffe genutzt werden. Zu den relevantesten
Branchen gehören dabei die Energiewirtschaft und die Automobilindustrie. So kann
Wasserstoff als praktischer Stromspeicher fungieren und, über eine
Brennstoffzelle betrieben, die Batterie bei Elektrofahrzeugen ersetzen.
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