Nikkei 225 Gelingt dem Index endlich der Befreiungsschlag?

22.10.2020, 12:00  |  167   |   |   

Seit geraumer Zeit begleiten wir den japanischen Leitindex Nikkei 225 bei seinem Unterfangen, endlich für klare Verhältnisse auf der Oberseite zu sorgen. Zuletzt drang er in die „heiße“ Zone ein.

Seit geraumer Zeit begleiten wir den japanischen Leitindex Nikkei 225 bei seinem Unterfangen, endlich für klare Verhältnisse auf der Oberseite zu sorgen. Zuletzt drang er in die „heiße“ Zone ein. Ein Vorstoß auf das zentrale Widerstandscluster scheint in Vorbereitung zu sein…

Zunächst ein kurzer Rückblick. So hieß es zuletzt an dieser Stelle „[…] Aus charttechnischer Sicht sind daher die aktuell relevanten Zonen klar definiert: Auf der Oberseite muss es über die Zone 23.300 / 23.500 Punkte gehen, um das Tor in Richtung des zentralen Widerstandsbereiches 24.000+ Punkte aufzustoßen. Sollte es in der aktuellen Konstellation hingegen signifikant unter die 22.700 Punkte gehen, müsste die Lage nunmehr neu bewertet werden. […] Unterstützung kommt für den Nikkei 225 in diesen Tagen vom Devisenmarkt. Der Japanische Yen konsolidiert gegenwärtig gegen den US-Dollar und büßte hier ein wenig seiner zuletzt gezeigten Stärke bzw. Dominanz ein. Ein schwächerer Yen stützt wiederum die exportorientierten Unternehmen Japans.“ 

Greifen wir zunächst die aktuelle Situation am Devisenmarkt auf und schauen auf USD/JPY. Der US-Dollar stand im September gegen den Yen unter Druck. Ein Bruch der eminent wichtigen Unterstützung bei 104 JPY stand bevor, doch letztendlich gelang es dem Greenback, diese Zone zu verteidigen. Er erholte sich gegen den Japanischen Yen. Der Widerstandsbereich von 106 JPY geriet ins Blickfeld und kurzzeitig auch unter Druck. Ein Ausbruch über die 106 JPY hätte die Situation aus Sicht des US-Dollars entschärft. So aber scheiterte er mit dem Versuch und der Yen übernahm wieder das Kommando. Aktuell nähert sich der Yen dem Bereich um 105 JPY. Wenn man so will, notiert USD/JPY damit im charttechnischen Niemandsland, denn die aktuell dominierenden Marken liegen bei 104 und 106.  Etwas mehr Rückenwind (in Form eines schwächeren Yen) käme dem Nikkei in seiner aktuelle Situation sicherlich gelegen. Danach sieht es aktuell aber nicht unbedingt aus. 

Der obere Chart zeigt deutlich, wie sich der Nikkei 225 in der letzten Zeit in Richtung der Marke von 24.000 Punkten langsam, um nicht zu sagen quälend, vorschob. Auf der Unterseite passierte nicht sonderlich viel. Die 22.700 Punkte blieben als Unterstützung unberührt. 

Die charttechnische Ausgangslage für den Nikkei 225 ist klar: Es muss über die 24.000+ Punkte gehen, um das Chartbild zu klären und es sollte tunlichst nicht unter die 22.700 Punkte gehen, um nicht doch noch auf der Unterseite in Bedrängnis zu geraten. 

Auch in Japan verfolgt man den US-Wahlkampf mit großem Interesse und einer gewissen Anspannung. Der Ausgang der Präsidentschaftswahl könnte sich als wichtiger Impulsgeber für den Nikkei 225 erweisen; in die eine oder in die andere Richtung… 

Unter fundamentalen Aspekten wird es für Yen und Nikkei 225 unter anderem am Freitag (23.10.) spannend. An diesem Tag stehen unter anderem die Daten zum nationalen Verbraucherpreisindex zur Veröffentlichung an. 
 

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