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Corona-Einbruch wettgemacht Geplatzte Fusion Schnee von gestern: Immobilienkonzerne LEG und TAG können auch solo an der Börse

23.10.2020, 15:45  |  7867   |   |   

Ihren zwischenzeitlichen Corona-Einbruch haben auch die Papiere der beiden im MDAX enthaltenen Wohnungsimmobilienkonzerne LEG Immobilien und TAG Immobilien längst komplett aufgeholt.

Gerade erst sind sie auf neue Allzeithochs geklettert. Angesichts der unverändert robusten Lage kommt diese Entwicklung nicht überraschend: Sowohl die Düsseldorfer LEG als auch die in Hamburg ansässige TAG konnten als klassische Bestandshalter von Wohnimmobilien in den zurückliegenden Monaten ihre operativen Ziele trotz der Pandemie wie geplant umsetzen.

Auch bestätigten die Konzerne mit Vorlage der Halbjahresbilanz den Ausblick auf den Rest des Jahres. Das sehr stark auf NRW konzentrierte Wohnimmobilienportfolio der LEG legte in seinem Wert seit Jahresbeginn um fast 600 Millionen Euro zu. Es umfasste zuletzt rund 136.000 Wohneinheiten. Der Wertzuwachs ist auch das Ergebnis eines Anstiegs der Nettokaltmieten um 2,6 Prozent auf 5,90 Euro je Quadratmeter.

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Mitten in der Corona-Zeit habe man die Modernisierungsanstrengungen an zahlreichen Standorten sogar noch erhöht – allerdings habe man aufgrund von Corona zunächst auch auf Mieterhöhungen verzichtet, so der Vorstand. Diese sollen ab dem vierten Quartal nachgeholt werden und vor allem im nächsten Jahr zu einem beschleunigten Wachstum der FFO beitragen. Hier erwartet der Konzern für das laufende Geschäftsjahr einen Anstieg auf 370 bis 380 Millionen Euro (2019: 341 Millionen Euro), wobei derzeit eher das obere Ende anvisiert werde.


Funds from Operations (FFO):
In der Immobilienbranche werden die FFO als zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Ertragskraft herangezogen. Dabei handelt es sich um das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Einmaleffekten. Viele Unternehmen nehmen die FFO als Grundlage ihrer Divi-dendenzahlungen. Sie sind mit dem operativen Cashflow vergleichbar.


Eine Anhebung der Ergebnisprognose deutete der TAG-Vorstand zuletzt an. Bislang liegt die Messlatte bei den FFO für 2020 bei 168 bis 170 Millionen Euro (2019: 160,6 Millionen Euro). Damit verbunden wäre vermutlich auch eine höhere Dividendenprognose. Bislang will TAG seinen Anteilseignern auf der Hauptver­sammlung im kommenden Jahr 0,87 Euro je Aktie ausbezahlen.

Der Flirt aus dem Frühsommer, bei dem eine milliardenschwere Fusion beider Wohnungskonzerne für einige Tage im Raum stand, scheint dabei weder der LEG noch der TAG geschadet zu haben. Die Gespräche seien einvernehmlich beendet worden, nachdem über das genaue Umtauschverhältnis keine Einigung erzielt wer­den konnte. Die meisten TAG-Wohnungen verteilen sich auf mit­telgroße Städte in Nord- und Ostdeutschland wie Leipzig, Gera, Salzgitter und Erfurt sowie auf das Berliner Umland.

Autor: Marcus Wessel, Smart Investor

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