E.ON Spitz auf Knopf

23.10.2020, 09:05  |  903   |   |   

Die Aktie des Energieversorgers E.ON machte seit unserer letzten Kommentierung eine interessante Entwicklung durch. Konnte sie zunächst noch Akzente auf der Oberseite setzen, änderte sich dieses zuletzt. Aktuell steht es

Die Aktie des Energieversorgers E.ON machte seit unserer letzten Kommentierung eine interessante Entwicklung durch. Konnte sie zunächst noch Akzente auf der Oberseite setzen, änderte sich dieses zuletzt. Aktuell steht es Spitz auf Knopf. Der gestrige Handelstag (22.10.) belegt dieses einmal mehr. 

Rückblick. In unserer letzten Kommentierung vom 30.09. hieß es unter anderem „[…] Die Aktie durchbrach die Marke von 9,5 Euro und versucht sich aktuell an einem Boden im Bereich von 9,3 Euro. Um diese Bodenbildung entscheidend voranzubringen, ist es zwingend notwendig, dass es der Aktie gelingt, wieder über die 9,5 Euro zurückzukehren; noch besser wäre ein Comeback oberhalb von 9,7 Euro.  Kurzum: Aktuell stellt der Bereich um 9,5 Euro seine Relevanz als Widerstand unter Beweis. Mehrere Attacken auf diesen Widerstand scheiterten. Eine Rückkehr über die Zone 9,5 / 9,7 Euro wäre eminent wichtig, um auf der Unterseite für eine gewisse Entspannung zu sorgen. Dagegen gilt es unter allen Umständen, eine Ausdehnung der Bewegung auf unter 9,3 Euro zu vermeiden. Tritt dieser Fall ein, könnte es in Richtung 9,0 Euro weitergehen…“

In der Folgezeit eroberte die Aktie zunächst die 9,5 Euro zurück und verschaffte sich somit etwas Luft. E.ON erreichte zügig den Bereich 9,7 Euro / 9,8 Euro inkl. der dort verlaufenden 200-Tage-Linie. Es entbrannte ein zähes Ringen um diese Zone. Letztendlich verpasste es die Aktie jedoch, mit einem Ausbruch für neue Impulse zu sorgen. Nach einem tagelangen „Abnutzungskampf“ drehte sie nach unten ab und durchbrach erneut die 9,5 Euro. Von großer Bedeutung wäre es nun, wenn es der Aktie gelingen würde, zumindest die 9,3 Euro zu verteidigen. In dieser Zone bildete die Aktie im September ein erstes Bewegungstief aus, ehe sie sich zu einem Erholungsversuch aufschwang. 

Die nächsten Handelstage versprechen eine hohe Spannung. Ein Verbleib der Aktie oberhalb von 9,3 Euro würde zumindest das Szenario, einen potentiellen Doppelboden in diesem Bereich auszubilden, weiter köcheln lassen. Sollte es hingegen unter die 9,3 Euro gehen, würden sich die 9,0 Euro als nächstes Bewegungsziel aktivieren und der mögliche Doppelboden wäre obsolet.

Kurzum: Die entscheidenden Marken lauten aktuell 9,3 Euro und 9,7/9,8 Euro. Unter die 9,3 Euro sollte es nun idealerweise nicht gehen und über die 9,7/9,8 Euro muss die Aktie, um für frischen Wind auf der Oberseite zu sorgen.     
 

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