Renten-Systeme: Holland Top und Thailand Flop!

Nachrichtenquelle: Markus Miller
24.10.2020, 08:57  |  408   |   |   

Heute der Blick auf den hochinteressanten Mercer CFA Institute Global Pension Index (MCGPI), der weltweit Altersvorsorge-Systeme vergleicht. Im Vergleich von 39 Altersvorsorgesystemen weltweit belegt Deutschland in der Gesamtbewertung Rang 11 (67.3 Punkte) und konnte sich somit erneut verbessern. Im Index erreichen die Niederlande und Dänemark A-Noten (82.6 und 81.4 Punkte) und sind damit wie schon in 2019 Spitzenreiter im Ranking.

Die weitreichenden wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 erhöhen die finanzielle Belastung, der alle Rentensysteme und somit indirekt natürlich auch Unternehmen, Mitarbeiter und Rentner jetzt und in Zukunft ausgesetzt sind. In Verbindung mit der höheren Lebenserwartung und dem steigenden Druck auf die öffentlichen Ressourcen zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlergehens der alternden Bevölkerung verschärft COVID-19 die Unsicherheit nicht nur im Rentenalter. Dies sind die Ergebnisse des Mercer CFA Institute Global Pension Index (MCGPI), der in diesem Jahr zum zwölften Mal erschienen ist und fast zwei Drittel der Weltbevölkerung abdeckt. In diesem Jahr wurden Belgien und Israel neu in den Index aufgenommen.

Der Blick auf die Pensions-Systeme der Welt

Deutschland hat Defizite im wichtigen Bereich „Nachhaltigkeit“

In der Gesamtbewertung liegt Deutschland bei 67.3 Punkten (2019: 66.1 Punkte) und hat sich damit – trotz der gestiegenen Anzahl der teilnehmenden Länder – um zwei Plätze im Ranking verbessert. Beim Sub-Index Angemessenheit erreicht Deutschland 78.8 Punkte (2019: 78.3 Punkte) und beim Faktor Integrität hervorragende 81.4 Punkte (2019: 76.4 Punkte), beim Faktor Nachhaltigkeit allerdings nur 44.1 Punkte (2019: 44.9 Punkte). Die diesjährige Studie zeigt erneut, dass das Altersvorsorgesystem in Deutschland insgesamt recht positiv bewertet wird und wir uns insbesondere in den Bereichen Angemessenheit und Integrität in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern konnten. Hier liegen wir im internationalen Vergleich recht weit vorne.

Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit besteht allerdings immer noch Nachholbedarf. Ohne die schon fast philosophisch anmutende Debatte zum Thema Kapitaldeckung unserer gesetzlichen Rente aufgreifen zu wollen, sind die Analysten von Mercer aber nach wie vor der Ansicht, dass unser bewährtes Rentensystem gestärkt werden muss. Dies kann zum Beispiel mit einer höheren Ausfinanzierung der betrieblichen Altersversorgung und vor allem einer stärkeren Verbreitung von Betriebsrenten einhergehen, denn nur so kann gewährleitstet werden, dass auch in Zukunft das System finanzierbar bleibt. Dies ist in den Augen der Mercer-Analysten ein wichtiger Bestandteil unserer Generationengerechtigkeit.

Weitere Empfehlungen, die sich aus den Studienergebnissen für Deutschland ergeben:

+ Ergänzung des umlagefinanzierten Systems durch kapitalgedeckte Modelle

+ Anhebung der Mindestrente für Rentner mit niedrigem Einkommen

+ Erhöhung der Teilnahmequoten in der betrieblichen Altersversorgung 

Fazit: Deutschlands Rentensystem muss reformiert werden

Deutschland hat sich mit dem 11. Platz im Gesamtranking gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Allerdings hat Deutschland bei Fragen nach der betrieblichen Altersversorgung und Formen kapital-gedeckter Zusatzversorgung noch erhebliches Aufholpotenzial. Ebenso wird mit Inkrafttreten der Grundrente Anfang des nächsten Jahres die Diskussion um Mindestrenten für Geringverdiener auf der Agenda bleiben.

Der Global Pension Index 2020 im Detail

Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Zukunft der Rentensysteme

Laut der Mercer-Studie verschärft COVID-19 die Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung der Rentensysteme. Die durch die weltweite Gesundheitskrise verursachte wirtschaftliche Rezession hat in den meisten Ländern zu geringeren Rentenbeiträgen, niedrigeren Anlagerenditen und einer höheren Staatsverschuldung geführt. Dies wird sich unweigerlich auf die künftigen Renten auswirken, was bedeutet, dass einige Menschen länger arbeiten müssen, während sich andere mit einem niedrigeren Lebensstandard im Ruhestand abfinden müssen.

Die gestiegene Staatsverschuldung in vielen Ländern dürfte die Fähigkeit künftiger Regierungen einschränken, ihre ältere Bevölkerung zu unterstützen, entweder durch Renten oder durch die Bereitstellung anderer Dienstleistungen wie Gesundheits- oder Altenpflege. Um die Auswirkungen von COVID-19 abzumildern, haben die Regierungen eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um ihre Bürgerinnen und Bürger sowie die Rentensysteme zu entlasten.

Viele Regierungen auf der ganzen Welt haben auf COVID-19 mit beträchtlichen fiskalischen Anreizen reagiert und die Zentralbanken haben eine unkonventionelle Geldpolitik verfolgt. Die Aussichten auf Renditen sind gedämpft, während die Volatilität erhöht ist. Dies kommt zu den normalen Herausforderungen des Risikomanagements in den Portfolios der Altersvorsorge hinzu. Darüber hinaus haben einige Regierungen vorübergehend Zugang zu angesparten Pensionen gewährt oder die Höhe der Pflichtbeitragssätze gesenkt, um die Liquiditätslage der Privathaushalte zu verbessern. Diese Entwicklungen werden wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf die Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität der Rentensysteme haben und dadurch die Entwicklung des globalen Rentenindex in den kommenden Jahren beeinflussen.

COVID-19 verstärkt auch die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bei der Altersvorsorge

Schon bevor COVID-19 die Volkswirtschaften in der ganzen Welt durcheinanderbrachte, sahen sich viele Frauen mit weniger Ersparnissen im Ruhestand konfrontiert als Männer. Jetzt dürfte sich diese Kluft in vielen Rentensystemen weiter vergrößern, insbesondere in den am stärksten betroffenen Sektoren, in denen Frauen mehr als die Hälfte der Arbeitskräfte ausmachen, wie beispielsweise im Gastgewerbe.

Deutschland im Jahr 2020: Schulden statt Rücklagen!

In aktuellen Statistiken lesen wir derzeit sehr häufig, dass das Geldvermögen der Deutschen so hoch ist wie nie zuvor. Das ist richtig, allerdings ist dieses Geldvermögen eben sehr ungleich verteilt. Millionen Bürger in Deutschland haben hingegen keine Rücklagen.

6,8 Millionen Bundesbürger sind bereits überschuldet!

die Firmen- und Privatinsolvenzen sind in Deutschland trotz der Rezession aufgrund der Corona-Pandemie in den ersten neun Monaten des Jahres auf ein historisches Tief gesunken. Bis zum 30.9.2020 haben in Deutschland knapp 12.200 Unternehmen eine Insolvenz angemeldet und damit 14,7 Prozent (1.bis 3. Quartal 2019: 14.381) weniger als noch im letzten Jahr. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 ausgesetzt ist. Hinzu kommen die unterschiedlichen Rettungspakete für Unternehmen, die entwickelt wurden, um im Jahr 2020 ein historisches Ausmaß an Firmeninsolvenzen zu verhindern.

Die wirtschaftlichen Probleme vieler Unternehmen durch die Corona-Krise zeigen sich bislang nicht in einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. Die Hilfszahlungen verschleiern derzeit die wahre finanzielle Struktur einiger Unternehmen. Derzeit haben über 300.000 Unternehmen in Deutschland finanzielle Probleme. Das sind aktuelle Auswertungen von CRIFBÜRGEL. Das Unternehmen bietet passgenaue Lösungen für die Identifikation, Bonitätsprüfung und Betrugsprävention, für Kreditrisiko- und Adressmanagement sowie zu Digitalisierung und Predictive Analytics für Unternehmen und Finanzinstitute.

Seit 1. Oktober 2020 gilt wieder die Insolvenzantragspflicht

Seit dem 1. Oktober 2020 ist in Deutschland mit einem Anstieg der Firmeninsolvenzen zu rechnen, denn seit diesem Stichtag gilt für zahlungsunfähige Unternehmen wieder die Insolvenzantragspflicht. CRIFBÜRGEL geht für das Jahr 2020 von bis zu 18.000 Insolvenzen aus. Da die Insolvenzstatistik stets die Vergangenheit abbildet, also gewissermaßen einen Blick in den Rückspiegel darstellt, werden die genauen Auswirkungen der Corona-Krise verstärkt im kommenden Jahr sichtbar werden.

Die Insolvenz-Welle wird auch noch weit ins Jahr 2021 hineinreichen. Die negativen Folgen des Corona-Lockdowns und der anhaltenden Weltwirtschaftskrise wurden somit lediglich verschoben. Geschädigte sind vor allem Gläubiger, das heißt Lieferanten oder auch Vermieter, die befürchten müssen, durch eine Insolvenz auf ihren Forderungen sitzen zu bleiben und so ihr Geld nicht zu bekommen. Derzeit sind Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Touristik (z.B. Reisebüros), Entertainment (z.B. Kinos) und Messebauer besonders insolvenzgefährdet.

Auch die Anzahl der Privatinsolvenzen wird im Jahr 2021 explodieren

Auch bei den Privatinsolvenzen erwartet CRIFBÜRGEL einen starken Anstieg im Jahr 2021. Die Privatpleiten sind von Januar bis September im Vergleich zu den letzten drei Quartalen 2019 um 19 Prozent auf 53.000 (Januar bis September 2019: 65.493) Fälle zurückgegangen. Die Gründe liegen zum einen in der längeren Bearbeitungszeit der Insolvenzgerichte während der Corona-Pandemie. Zum anderen haben viele Privatpersonen den Zeitpunkt ihres Insolvenzantrages zeitlich nach hinten verschoben, da sie auf den Stichtag zur verkürzten Restschuldbefreiung warten. Die Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens auf drei Jahre soll für alle Insolvenzverfahren gelten, die ab dem 1. Oktober 2020 beantragt werden.

Auch haben Kurzarbeit und eigene finanzielle Ersparnisse zunächst die finanzielle Schieflage vieler Bundesbürger abgemildert. In einigen Fällen helfen auch weitere Kredite. Durch die aktuelle Wirtschaftskrise wird die private Verschuldung aber deutlich zunehmen. Für die Monate Oktober bis Dezember und auch im Jahr 2021 erwartet CRIFBÜRGEL deutlich mehr Privatinsolvenzen in Deutschland. Für das laufende Jahr gehen die Experten von bis zu 85.000 Privatinsolvenzen aus – 2021 könnten es über 100.000 werden.

Der Weg von der Überschuldung in die Privatinsolvenz ist für viele bereits vorgezeichnet

Bei höherer Arbeitslosigkeit wird es wieder mehr Insolvenzen in Deutschland geben, da die Personen bei weiterhin hohen Kosten über weniger Geld verfügen. Aber nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch der starke Anstieg von Kurzarbeit wird die Zahl der Privatinsolvenzen erhöhen. Die Menschen werden dadurch weniger Geld in der Tasche haben, um ihren Verpflichtungen wie Kreditzahlungen, Mieten oder Finanzierungen nachzukommen. Auf Dauer führt weniger Einkommen erst in die Überschuldung und dann in die Privatinsolvenz.

Bereits jetzt gelten circa 6,8 Millionen Bürger als überschuldet. Für viele dieser Personen kann ein Schock auf der Einkommensseite für ein erhöhtes Risiko einer Privatinsolvenz sorgen. Hinzu kommt, dass Soloselbstständige und Honorarkräfte aus unterschiedlichsten Branchen von einem Tag auf den anderen ihr komplettes Einkommen verloren haben. Durch die Corona-Pandemie sind so viele Bürger völlig unerwartet in eine finanzielle Schieflage geraten. Hier gilt es frühzeitig auf professionelle Kapitalschutz-Strategien zu setzen.

Fazit: An Aktien und Nachhaltigkeits-Konzepten führt kein Weg vorbei

An Aktien und Nachhaltigkeits-Konzepten führt – zur effizienten privaten Altersvorsorge – kein Weg vorbei. Das gilt für Männer aber vor allem auch für Frauen! Der Mann als „Altersvorsorge“ ist grundlegend zu hinterfragen.

Sustainable Finance: Anleger suchen nachhaltige Banken und Finanzprodukte!

Privatkunden von Banken zeigen großes Interesse an nachhaltigen Finanzprodukten „Sustainable Finance“. Allerdings kennen viele von ihnen das Angebot ihrer Bank an solchen Produkten nicht. Dies sind zwei der Kernergebnisse der „Privatkundenstudie Sustainable Finance“, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland vor kurzem erstellt hat. An der repräsentativen Befragung haben im Juni und Juli 2020 mehr als 4.000 Bundesbürger teilgenommen.

8 von 10 Privatkunden wünschen sich nachhaltigere Banken

Umwelt- und Klimaschutz sehen 83 Prozent der Befragten als die größten Herausforderungen unserer Zeit. Für 80 Prozent der Studienteilnehmer ist Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung, sondern bedeutet einen langfristigen gesellschaftlichen Wandel. So lauten zwei weitere wichtige Ergebnisse der Befragung. Dieser Wandel spiegelt sich bereits heute im Konsumverhalten wider. 67 Prozent der Befragten antworteten, dass Nachhaltigkeitsaspekte für sie in den vergangenen fünf Jahren bei Kaufentscheidungen wichtiger geworden seien. Das gilt besonders für Elektrogeräte, Lebensmittel und Pkw, in zunehmendem Maße aber auch beim Erwerb von Immobilien und Finanzprodukten.

Die Haltung zum Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Differenzierungsfaktor. Für fast 50 Prozent der Kunden spielt der Umgang mit Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle bei der Auswahl ihrer Bank. So befürworteten mehr als acht von zehn der Befragten (81 Prozent), dass das eigene Geldinstitut nicht nur nachhaltige Produkte anbietet, sondern auch sich selbst an Nachhaltigkeitskriterien orientiert. Allerdings wissen rund sechs von zehn Kunden (59 Prozent) nicht, ob ihre Bank dies auch wirklich umsetzt.

Kunden möchten nachhaltige Finanzprodukte angeboten bekommen

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie lautet: mehr als die Hälfte der befragten Privatkunden (57 Prozent) kennt den Begriff „Nachhaltige Finanzprodukte“ nicht bzw. können sich nichts darunter vorstellen. Und nur jeder sechste hat eine gute oder sehr gute Vorstellung davon. Daher wünscht rund die Hälfte der Befragten mehr Informationen über das gesamte Angebot ihrer Bank (24 Prozent) sowie transparentere Angaben zu einzelnen Produkten (24 Prozent).

Eine reine Erweiterung des bestehenden Angebots an nachhaltigen Finanzprodukten reicht nicht aus. Um das Geschäftspotenzial zu heben, müssen Banken solche Produkte aktiv vertreiben. Dafür sprechen sich auch die Hälfte der Studienteilnehmer aus: 52 Prozent von ihnen erwarten, dass Banken ihnen nachhaltige Finanzprodukte anbieten.

Impact Investments: Umwelt- und Klimaschutz sind wichtigste Entscheidungskriterien

Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für nachhaltige Finanzprodukte. Die wichtigsten sind Umweltschutz (43 Prozent) und dass sie mit ihrem Investment sozial verantwortlich handelnde Unternehmen und Staaten (38 Prozent) unterstützen. Ebenfalls wichtig ist ihnen der Klimaschutz (35 Prozent). Der Gedanke, die Welt „ein bisschen besser zu machen“, spielt dabei für knapp die Hälfte der Privatkunden (47 Prozent) eine wichtige Rolle beim Erwerb nachhaltiger Finanzprodukte.

Solche „Impact Investments“ sind für Anleger deutlich attraktiver als solche mit negativen Ausschluss- oder positiven Einschlusskriterien. Jeder vierte Besitzer oder Interessierte gibt sogar an, dass er bei Investitionen in Unternehmen, die etwa ökologische Technologien entwickeln oder gesellschaftliche Probleme lösen, etwas schlechtere Konditionen in Kauf nehmen würde.

Junge, digital-affine Menschen sehr stark interessiert

Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie groß das Geschäftspotenzial für nachhaltige Finanzprodukte ist. So besitzt mit 51 Prozent mehr als die Hälfte der Privatkunden noch kein nachhaltiges Finanzprodukt, kann sich aber grundsätzlich vorstellen, eines zu erwerben. Und die Hälfte der Besitzer nachhaltiger Finanzprodukte beabsichtigt, auch künftig solche Produkte zu erwerben – jeder vierte sogar noch im Jahr 2020.

Insbesondere die jungen, digital-affinen Privatkunden zwischen 18 und 39 Jahren sind sehr stark an nachhaltigen Finanzprodukten interessiert. Deutlich mehr als die Hälfte dieser befragten Altersgruppe wählt grün (65 Prozent) oder hat einen (Fach-)Hochschulabschluss (58 Prozent).

Aktien: Der Hightech-Paradigmenwechsel!

Vor 15 Jahren haben Tech-Unternehmen im Ranking der höchsten Marktkapitalisierung noch eine kleine Rolle gespielt. 2005 konnte sich nur Microsoft zwischen Größen aus Finanzwesen, Einzelhandel und Öl einreihen. Damals war General Electric mit einer Marktkapitalisierung von rund 382 Milliarden US-Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt.

Wie die nachfolgende Statista-Grafik zeigt, wird die Unternehmenslandschaft 2020 von Tech-Giganten dominiert und die Beträge von 2005 erscheinen verschwindend gering. Allein Microsoft hat in den letzten 15 Jahren seinen Wert auf 1,6 Billionen US-Dollar versechsfacht. Das Unternehmen von Bill Gates wird aber sogar noch von Amazon, Saudi Aramco und Apple übertrumpft. Letzteres Unternehmen konnte erst kürzlich die Zwei-Billionen-Grenze überschreiten und den arabischen Öl-Riesen Saudi Aramco als wertvollsten Konzern weltweit ablösen. Der Boom in der Tech-Industrie ist vor allem der fortschreitenden Digitalisierung und der Entwicklung von Smartphones zu verdanken. An Handys, wie wir sie heute kennen und täglich nutzen, war 2005 noch nicht zu denken. Gerade junge Tech-Firmen wie Facebook (2004 gegründet) haben deutlich von der rasanten Entwicklung und Möglichkeit der Vernetzung von Menschen auf der ganzen Welt profitiert

Aktien-Investments: 5 Zukunfts-Strategien für Mega-Trends und Boom-Märkte!

Ich halte mich für einen sogenannten Konservativen. Konservativ bedeutet für mich: Was sich in der Vergangenheit bewährt hat, sollte man auch für die Zukunft beibehalten, wenn die entsprechenden Aussichten positiv erscheinen. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, sich nicht nur auf Altbewährtes zu verlassen. Sie müssen stattdessen auch flexibel sein und – eigenverantwortlich und selbstbestimmt – die dynamischen Entwicklungen und gravierenden Veränderungen in unserer globalen Welt zu Ihrem Vorteil nutzen. Dadurch reduzieren Sie die steigenden Risiken und transformieren diese in Chancen. Ein wichtiger Baustein dafür sind nach meiner Überzeugung breit angelegte Investitionen in aussichtsreiche Zukunftsmärkte. An Aktien führt hier kein Weg vorbei

Als Zukunftsmärkte bezeichne ich langfristige globale Entwicklungen, die für annähernd alle Bereiche in unserer Wirtschaft, Gesellschaft und somit für jeden einzelnen Menschen prägend sein werden. Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) ermöglichen Ihnen dabei eine breite Streuung in eine Vielzahl aussichtsreicher Aktien. Das reduziert Ihr Einzeltitelrisiko bei gleichzeitiger Optimierung Ihrer Chancen durch die breite Diversifikation. Darüber hinaus sind ETFs ein Sondervermögen, das außerhalb der fragwürdigen Haftungs- und Einlagensicherungssysteme der Banken steht. Gleichzeitig sind ETFs außerordentlich günstig. Ich zeige Ihnen ausgesuchte Zukunfts-ETFs aus dem Segment der Digitalisierung, die sowohl für Ihren langfristigen Vermögensaufbau via Sparplan-Strategien, als auch für gezielte Einmalanlagen zur Diversifikation in der Vermögensverwaltung Ihrer Wertpapierdepots perfekt geeignet sind. Klicken Sie hier …

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Setzen Sie auf Finanzielle Selbstverteidigung!

Ein Kapitel meines aktuellen Buches lautet „Digitale Selbstverteidigung“. Den Begriff der Resilienz lesen und hören Sie in den letzten Jahren immer häufiger. Darunter versteht man ganz grundlegend eine psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und diese durch einen Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch auf alle anderen Bereiche unseres täglichen Lebens übertragen, allen voran auf wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse, ebenso wie auf die in Meilenstiefeln immer weiter fortschreitende Digitalisierung, die auch gleichbedeutend ist mit einer Abschaffung gewohnter Dinge, wie beispielsweise unserem Bargeld oder dem Bankensystem wie wir es derzeit noch kennen: Finanzielle Selbstverteidigung!

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PPS: Analysen und Beiträge im Hinblick auf den Megatrend der Digitalisierung finden Sie auf unserem Themen-Portal KRYPTO-X.BIZ

PPPS: Die Digitalisierung im Vermögensmanagement finden Sie auf unserem Portal ROBO-X.BIZ

(c) Markus Miller GEOPOLITICAL.BIZ

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