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    Pandemie  160  0 Kommentare Versicherer können Ansprüche aus Leben- und Krankenpolicen absorbieren, nicht aber Geschäftsverluste aufgrund von Lockdowns auffangen

    - Neue Untersuchungen der Geneva Association haben ergeben, dass Lebens- und Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Pandemien wie COVID-19 versicherbar sind: Sie sind im Allgemeinen nicht systemischer Natur und modellierbar.

    - Sach- und Haftpflichtlversicherungen müssten dagegen 150 Jahre lang Prämien für Betriebsunterbrechungspolicen erheben, um die prognostizierten weltweiten Produktionsverluste im Jahr 2020 im Zusammenhang mit COVID-19 auszugleichen.

    - Versicherungen spielen grundsätzlich eine wichtige Rolle beim Schutz von Unternehmen und Volkswirtschaften, müssen sich jedoch im aktuellen Umfeld an staatlichen Initiativen orientieren. Ein Bericht der Geneva Association über „Lösungen für Pandemierisiken" wird im Laufe des Jahres 2020 veröffentlicht.

    ZÜRICH, 27. Oktober 2020 /PRNewswire/ -- In Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen hat die Geneva Association  eine neue evidenzbasierte Studie über die Risikotragfähigkeit von Versicherern im Zusammenhang mit Pandemien veröffentlicht: An Investigation into the Insurability of Pandemic Risk (dt. Eine Untersuchung zur Versicherbarkeit des Pandemierisikos).

    The Geneva Association, Zurich Logo (PRNewsfoto/The Geneva Association, Zurich)

    Zu den wichtigsten Ergebnissen des Berichts gehört, dass Gesundheits- und Lebensrisiken für eine Pandemie wie COVID-19 keine grundlegenden Herausforderungen für die Versicherbarkeit darstellen. Dennoch verfügen Sach- und Haftpflichtversicherungen bei weitem nicht über die Kapazitäten, die erforderlich wären, um die prognostizierten weltweiten volkswirtschaftlichen Verluste von mehr als 4 Billionen USD für 2020 zu tragen. Zum Vergleich: Sach- und Haftpflichtversicherer nehmen weltweit jährliche Prämien in Höhe von 1,6 Billionen USD ein, von denen nur 30 Milliarden USD auf Betriebsunterbrechungsversicherungen entfallen.

    Jad Ariss, Geschäftsführer der Geneva Association, erklärte: „Gleich zu Beginn der COVID-19-Pandemie haben Versicherer  prompt reagiert, um ihre Kunden zu entlasten – zum Beispiel durch reduzierte Prämien – ihre Mitarbeiter zu schützen und mit den Regierungen nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Versicherer  zahlen umgehend alle berechtigten Ansprüche, bei denen das Pandemierisiko gedeckt ist. Unsere Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Pandemie eine massive Deckungslücke bei den Risiken für die Geschäftskontinuität aufgedeckt hat. Wir müssen nachhaltige Lösungen finden, die die potenziellen Beiträge der Branche erschließen und gleichzeitig ihre Zahlungsfähigkeit und Rentabilität aufrechterhalten."

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    PR Newswire (dt.)
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