DAX: Worauf soll man nun setzen?

Gastautor: Sven Weisenhaus
28.10.2020, 08:45  |  1766   |   |   

Nach dem vorgestrigen sehr schwachen Wochenauftakt waren im DAX auch gestern keine Anzeichen von Stärke zu sehen. Stattdessen zeigt sich der Index durch die diversen bearishen Signale belastet, die vorgestern gesendet wu

Nach dem vorgestrigen sehr schwachen Wochenauftakt waren im DAX auch gestern keine Anzeichen von Stärke zu sehen. Stattdessen zeigt sich der Index durch die diversen bearishen Signale belastet, die vorgestern gesendet wurden. Dabei sah es noch am Freitag gar nicht so schlecht für die Bullen aus. Bullishe und bearishe Signale lagen also wieder einmal sehr eng beieinander.

Doch das ist in Seitwärtsbewegungen normal. Und genau davor hatten wir unsere Leser des Target-Trend-Spezial jüngst in den börsentäglichen DAX-Analysen auch wiederholt gewarnt. Zitat zum Beispiel aus der vorbörslichen Ausgabe vom Freitag: „Man sollte die kurzfristigen Signale nicht überbewerten, weil sich der DAX weiterhin in einer übergeordneten Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau befindet […]. Und Seitwärtsbewegungen sind durch häufige plötzliche und unkalkulierbare Richtungswechsel geprägt.

Doch schauen wir uns die jüngsten Entwicklungen der Reihe nach an:

In der vergangenen Woche war die Welt der Bullen noch in Ordnung

Am Donnerstag war hier in der Börse-Intern zu lesen, dass der DAX im Tagestief exakt auf dem Niveau der Welle „(w)“ landete (siehe grüner Kreis im folgenden 30-Minuten-Chart) und die übergeordnete Seitwärtsbewegung (siehe gelber Pfeil im Tages-Chart unten) damit auf der Unterseite bestätigt wurde (untere Begrenzung des roten Roundings). Durch den Bruch der Aufwärtstrendkanäle (grün im 30-Minuten-Chart) lagen zwar kurzfristig bearishe Signale vor, doch übergeordnet betrachtet war noch nichts Schlimmes passiert.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

Zumal dem DAX am Freitag eine ordentlich Kurserholung und eine Rückkehr bis an die Aufwärtstrendkanäle gelangen (roter Kreis). Die Seitwärtsbewegung wurde damit zunächst noch fortgesetzt. Und so war zu diesem Zeitpunkt sogar ein erneuter Anstieg bis an das obere Ende der Seitwärtsbewegung denkbar.

Bullenträume zerplatzten

Doch mit der vorgestrigen Abwärtslücke und dem anschließenden nachhaltigen Rutsch auf ein neues Korrekturtief zerplatzten derartige Bullenträume. Es stellte sich heraus, dass der DAX am Freitag mit dem Rücklauf an die Abwärtstrendkanäle von unten lediglich den Trendbruch getestet und durch das Abprallen von der Trendkanallinie nach unten ihn letztlich bestätigt hat. Mit dem Ausbruch auf ein neues Korrekturtief wurden dann im kurzfristigen Bereich weitere bearishe Signale gesendet.

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