Wirtschaft DWS-Chef erwartet keinen dramatischen Kurssturz

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
28.10.2020, 11:33  |  1178   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstandschef der Fondsgesellschaft DWS, Asoka Wöhrmann, befürwortet einen "Lockdown light" - mahnt gleichzeitig jedoch an, dass es in der Folge Hilfen unter anderem für die Gastronomie und den Tourismus brauche. "Ich erwarte durch den `Lockdown light` eine kurzfristige Abkühlung der Märkte", sagte Wöhrmann dem Nachrichtenportal T-Online. "Wir werden aber keinen dramatischen Kurssturz sehen wie im März beim ersten Corona-Schock."

Zu den Maßnahmen, die vor dem Gipfel der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Raum stehen, sagte Wöhrmann: "Jetzt geht es darum, dass wir zur Disziplin zurückkehren. Womöglich braucht es auch Maßnahmen, die übertrieben erscheinen, damit die Bevölkerung versteht, wie ernst die Situation wieder ist." Zu Schulschließungen dürfe es dabei "nur in Extremfällen" kommen. "Bei den Gaststätten aber sieht es anders aus. Hier wären Einschränkungen richtig, um zu verhindern, dass es einen kompletten Shutdown der gesamten Wirtschaft braucht", so Wöhrmann weiter. "Aber im Gegenzug braucht es auch die richtigen Hilfeprogramme für Gastronomie, Tourismusgewerbe, Kunst und Kultur, damit nicht weite Teile des sozialen Lebens nachhaltig Schaden nehmen."

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1 Kommentare

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Kommentare

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28.10.20 12:50:47
Warum sollen Schulschließungen vermieden werden und viel Firmen wird verboten auf zu machen? Hier kann man Kinos, Fitnessstudios, Restaurants und so weiter nennen. Dieser unzägliche ZWEITE Lockdown wird noch viel mehr zerstören als der erste. Hoffentlich lassen sich die Deutschen dies nicht noch einmal gefallen. Die Politiker Kaste mit der kleinen Erika an der Spitze haben doch komplett die Realität verloren. Wenn man nur noch arbeiten darf (und vielen Menschen wird dies von den Politikern verboten) steckt man sich halt auf der Arbeit an und nicht auf dem Weihnachtsmarkt. Was ist hierdurch gewonnen außer viele Millionen Menschen in Deutschland die ihre Mieten und ihre Kredite nicht mehr bezahlen können?
Merkel muss weg und zwar schnell!

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