Weniger Büroflächen Homeoffice-Trend kann sich für viele Unternehmen langfristig lohnen (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
28.10.2020, 17:20  |  135   |   |   
Berlin (ots) -

- PwC-Studie zu Corporate Real Estate Management: Homeoffice birgt großes
Einsparpotenzial für Unternehmen
- Mehrheit der Arbeitgeber und -nehmer bewertet Wechsel positiv
- Produktivität legt leicht zu, aber Investitionen in IT nötig
- Wirtschaftlichkeitsszenarien für möglichen Büroflächenabbau
- Nehmen Unternehmen anfängliche Investitionskosten in Kauf, kann sich ein
Flächenabbau wirtschaftlich schnell lohnen

Homeoffice ist während der Coronakrise vielerorts zum Normalfall geworden und
ein Großteil der deutschen Arbeitnehmer will das Arbeiten von zuhause nicht mehr
missen. Auch die Arbeitgeber rechnen mittel- bis langfristig mit einem
durchschnittlichen Anstieg der Homeoffice-Tage um 65 Prozent gegenüber dem
Vorkrisen-Niveau. Als Resultat dieser Entwicklung könnten Unternehmen
Büroflächen reduzieren und signifikante Einsparpotenziale realisieren. Zu diesen
Ergebnissen kommt die Studie "Mehr Home, weniger Office: Wann sich eine
Flächenoptimierung für Nutzer rechnet" der Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Befragt hatte PwC branchenweit insgesamt
100 deutsche Arbeitgeber und 500 deutsche Arbeitnehmer im Zeitraum August bis
September 2020. In der Studie entwickelt PwC außerdem Flächen-Szenarien, die
zeigen, unter welchen Voraussetzungen sich eine Reduktion gemieteter Büroflächen
oder Eigentumsflächen für Unternehmen lohnt. "Die Corona-Krise bedeutet einen
massiven Einschnitt für die Auslastung von Büroimmobilien. Unternehmen müssen
sich darauf einstellen, den Bedarf an Büroflächen nachhaltig anzupassen", so
David Rouven Möcker, Director und Leiter des Bereichs Real Estate Consulting bei
PwC Deutschland.

Mehrheit bewertet den Umzug ins Homeoffice positiv

Die große Mehrheit der befragten Arbeitgeber und Arbeitnehmer (72 Prozent)
bezeichnet den Wechsel ins Homeoffice als erfolgreich. Die heimische Umgebung
wirkt sich offenbar positiv aus: Sowohl ein Großteil der Arbeitgeber als auch
Arbeitnehmer schätzen die Produktivität im Homeoffice als unverändert oder höher
ein. Fast alle Befragten gehen zudem davon aus, dass die Produktivität ihr altes
Niveau schon nach weniger als vier Monaten erreichen wird, sobald sich im
jeweiligen Unternehmen ein praktikables Homeoffice-Modell durchsetzt

Ein weiteres Studienergebnis: Arbeitgeber rechnen mit einem Anstieg der
Homeoffice-Tage von durchschnittlich 2,0 auf 3,3 Tage pro Woche. Gleichzeitig
wünschen sich Arbeitnehmer, künftig häufiger im Homeoffice zu arbeiten: Vor dem
Beginn der Coronavirus-Pandemie haben lediglich 22 Prozent der Arbeitnehmer
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