Von Trübsal keine Spur Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Nachrichtenagentur: news aktuell
28.10.2020, 17:35  |  255   |   |   
Frankfurt (ots) - PwC Deals Studie: Unternehmenslenker bewerten Geschäftslage
und Zukunftsaussichten überraschend positiv / Lediglich 34 Prozent erwarten eine
weitere Zunahme der Unsicherheit und Volatilität / Nur eine Minderheit zieht
anorganische Schritte in Betracht / Entscheider bevorzugen den strategischen
Ansatz des "Anpassers" mit Fokus auf Flexibilität, Geschwindigkeit und
Risikooptimierung

Unternehmenslenker in Deutschland, Österreich und der Schweiz beurteilen die
aktuelle Geschäftslage und ihre Zukunftsaussichten überraschend optimistisch.
Sie haben hohes Vertrauen in die eigenen Stärken und sind davon überzeugt, bei
der Steuerung ihres Unternehmens überwiegend selbstbestimmt und nur wenig von
externen Faktoren abhängig zu sein. Den Volatilitätsschock in Folge der
Corona-Krise sehen sie eher als historische Ausnahme und weniger als Ausdruck
immer unsicherer und volatiler werdender Märkte. Ihren Strategieprozess passen
sie in der Folge nur marginal an und verlieren dadurch wertvolle Zeit, um
zukünftigen Unsicherheiten zu begegnen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie
von PwC in Kooperation mit Kantar und der Technischen Universität Darmstadt, für
die 157 Entscheider aus Vorstand, Strategie und M&A in der DACH-Region befragt
wurden.

Überraschender Optimismus

"Die Studienteilnehmer zeigen sich erstaunlich optimistisch: Sie sind der
Meinung, dass sich die aktuelle Pandemie nur relativ wenig auf ihr Geschäft und
die Aussichten für die kommenden fünf Jahre auswirkt. Das ist angesichts der
jüngsten Marktturbulenzen und der sich anbahnenden "zweiten Welle" überraschend,
zeigt aber auch eine beeindruckende Zuversicht, die anstehenden
Herausforderungen erfolgreich zu meistern", kommentiert Joachim Englert, Leiter
Advisory und Mitglied der Geschäftsführung bei PwC Deutschland.

Auffallend ist zudem, dass die Entscheider trotz des unmittelbaren Einflusses
der Pandemie für ihr Marktumfeld nur mit einem moderaten Anstieg der Volatilität
und Unsicherheit in den kommenden fünf Jahren rechnen. Die Befragten gehen
vielmehr davon aus, dass die negativen Auswirkungen der Pandemie auf einen
Fünf-Jahres-Horizont gesehen relativ gering sind. COVID-19 wird folglich als
temporäres Phänomen gesehen.

Auch die künftige Marktattraktivität und die Wachstumschancen in ihrem
Geschäftsumfeld bewerten die Befragten mit Zuversicht. Der große Optimismus der
Entscheider zeigt sich auch daran, dass sie sich als überwiegend selbstbestimmt
sehen: Sie gehen tendenziell davon aus, dass sie ihr Unternehmen in den
kommenden fünf Jahren frei steuern können und nicht stark von externen Faktoren
und Einflüssen abhängen.
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