US-Wahl: Das gilt es beim Börsenhandel zu beachten

US-Wahl: Das gilt es beim Börsenhandel zu beachten

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Gastautor: Martin Brosy
29.10.2020, 10:05  |  168   |   

2020 war bisher ein sehr turbulentes Jahr – auch an der Börse. Und es scheint bis zum Schluss spannend zu bleiben. Die anstehenden Wahlen in den USA könnten die Börsen nochmal gehörig auf Achterbahnfahrt schicken.

Handelskonflikte, Strafzölle und Sanktionen

Donald Trump hat während seiner Amtszeit mehrere Handelskonflikte ausgelöst, um den Protektionismus, den er versprochen hat, durchzusetzen. Ziel sollte sein, dass US-Amerikaner vorwiegend US-amerikanische Produkte kaufen. Deswegen hat Trump veranlasst, hohe Zölle auf bestimmte Importgüter zu erheben, so zum Beispiel auf Stahl und Aluminium aus Deutschland.

Joe Biden ist, was Protektionismus betrifft, gemäßigter eingestellt als Trump. So hat ein Sprecher Bidens bereits angekündigt, dass der künstliche Handelskrieg beendet werden soll. Das würde bedeuten, dass die Zölle auf Aluminium und Stahl wieder zurückgenommen werden würden.

Bleibt Trump im Amt, dürfte sich die Strafzollspirale weiterdrehen. Denkbar wäre, dass als nächstes Zölle auf importierte Autos erhoben werden, was vor allem die deutsche Industrie schmerzen dürfte.

Was Nord Stream 2 betrifft, sind sich sowohl Trump als auch Biden einig: es ist ein schlechter Deal. Sollte es also Biden ins Weiße Haus schaffen, wird es wohl auch weiterhin Sanktionen gegen Unternehmen geben, die  sich an der umstrittenen Gaspipeline beteiligen.

Welcher Präsident stärkt bzw. schwächt welche Wirtschaftszweige?

Traditionell veranschlagen die Republikaner für den Bereich Rüstung ein größeres Budget als die Demokraten. Das dürfte sich auch in einer weiteren Amtszeit Trumps nicht ändern, sodass US-amerikanische Rüstungsunternehmen weiterhin profitieren würden. In Tweets erwähnt Trump oft auch Unternehmen wie Caterpillar oder GE, was darauf schließen lässt, dass er diesen besonders gewogen ist und die so ebenfalls von einer zweiten Amtszeit profitieren würden.
Deutsche Autobauer, Hersteller von Stahl und Aluminium und Firmen, die mit Nord Stream 2 zu tun haben, dürften es dagegen weiterhin schwer haben, in den USA ihre Produkte abzusetzen.

Im Falle eines Wahlsieges von Joe Biden könnten Unternehmen profitieren, die im Bereich für erneuerbare Energien tätig sind, während Rüstungsunternehmen nicht mehr die großen Vorteile einer republikanischen Regierung genießen würden.

Bild: New York Stock Exchange – spielen hier bald die Kurse verrückt? Bildquelle: Angelo Giordano via pixabay.com

Worauf sollten Anleger achten?

Zunächst sollten Anleger ruhig bleiben und die Wahl abwarten. 2016 wurde eine Präsidentschaft Trumps bereits sehr negativ von Unternehmen bewertet. Nach der Wahl gingen die Börsenkurse jedoch nach oben. Auch dieses Mal ist es möglich, dass ein Börsenfiasko ausbleibt.

Wer sich beim Umstrukturieren seines Portfolios nicht sicher ist, kann sich an den wirtschaftlichen Präferenzen der jeweiligen Präsidentschaftskandidaten orientieren.

Und wer auf ganz Nummer sicher gehen möchte, kann sich Rat bei Experten holen. Zum Beispiel lässt das Unternehmen nextmarkets, das den gleichnamigen Neobroker entwickelt, seinen Kunden kostenlose Börsenanalysen zukommen.
Der Geschäftsführer, Manuel Heyden, sagt hierzu: „An der Börse zu investieren ist wie in die Fahrschule gehen. Man setzt sich ja auch nicht einfach in ein Auto und fährt los. Deshalb geben wir bei nextmarkets Einsteigern Schritt-für-Schritt-Anleitungen und allgemeine Investment-Ideen mit an die Hand.”

Somit können auch Anleger beruhigt schlafen – vor und nach der Wahl.

 

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US-Wahl: Das gilt es beim Börsenhandel zu beachten 2020 war bisher ein sehr turbulentes Jahr – auch an der Börse. Und es scheint bis zum Schluss spannend zu bleiben. Die anstehenden Wahlen in den USA könnten die Börsen nochmal gehörig auf Achterbahnfahrt schicken.

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