Diese Faktoren bestimmen den Preis Ihrer Kfz-Versicherung / Der Beitrag für die Autoversicherung wird immer teurer? Getsafe nennt die Gründe (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
29.10.2020, 13:00  |  204   |   |   
Heidelberg (ots) - Fahrverhalten ist entscheidend

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Wie viel Sie bezahlen hängt von Ihrem
eigenen Fahrverhalten und Ihrer bisherigen Unfallbilanz ab. Besonders wichtig
ist dafür die Schadenfreiheitsklasse. Sie bestimmt sich danach, wie lange Sie
schon schadenfrei unterwegs sind, und ist nur für die Kfz-Haftpflicht und die
Vollkasko relevant. In der Teilkasko spielt sie keine Rolle, da die dort
abgesicherten Schäden nicht vom Fahrer selbst verursacht werden (hier geht es
vor allem um Dinge wie Diebstahl oder Unwetterschäden). Im Klartext bedeutet das
also: Je länger Sie ohne Schaden fahren, desto günstiger wird Ihre
Kfz-Versicherung.

Vielfahrer und junge Menschen zahlen mehr

Ein anderer Faktor ist, wie häufig Sie Ihr Auto nutzen. Wer sehr wenig oder nur
kurze Strecken fährt, für den kommen im Jahr vermutlich nicht mehr als 10.000
Kilometer zusammen. Fahrer, die häufig fahren oder sehr lange Strecken hinter
sich legen, sind allein durch die Zeit hinter dem Steuer länger dem Risiko eines
potenziellen Verkehrsunfalls ausgesetzt. Für Vielfahrer ist die Kfz-Versicherung
daher in der Regel teurer.

Auch wie alt Sie sind und wie lange Sie bereits einen Führerschein haben,
verändert den Preis Ihrer Kfz-Versicherung. Weshalb? Weil jüngere, unerfahrene
Fahrer tendenziell ein höheres Risiko bergen. Fahrer zwischen 30 und 50 Jahren
werden dagegen als am risikoärmsten eingestuft.

Wie andere fahren beeinflusst Ihren Tarif

So weit, so gut. Spannend wird es, weil auch das Fahrverhalten anderer Menschen
beeinflusst, wie viel Sie bezahlen. Warum? Weil Versicherungstarife auf
Erfahrungswerten basieren. Wenn Fahrer eines bestimmten Automodells besonders
häufig einen Unfälle haben, so steigt für dieses Automodell der Tarif. Zugrunde
gelegt werden die Schadenssummen der letzten drei Jahre pro Automodell: je höher
die Summen, desto schlechter die Typklasse. Dabei wird zwischen Haftpflicht-,
Teilkasko- und Vollkasko-Schäden unterschieden.

Je nach Marke und Modell sind die Unterschiede erheblich. Ob die gemeinen
Vorurteile gegen Fahrer bestimmter Fahrzeugmodelle stimmen? Das lässt sich mit
einem Blick auf die Liste des GDV
(https://www.dieversicherer.de/versicherer/auto---reise/typklassenabfrage)
herausfinden. Der GDV hat darin alle Automodelle in verschiedene Typklassen für
Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko eingestuft.

Für die Versicherer sind die Typklassen aber nicht verbindlich, sondern dienen
als Orientierung. Am Ende entscheidet der Versicherer selbst, wie sehr die
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