PwC Digital Trust Insights 2021 COVID-19 befördert Cybersicherheit in die Chefetage

Nachrichtenagentur: news aktuell
29.10.2020, 16:20  |  319   |   |   
Düsseldorf (ots) -

- Weltweite PwC-Untersuchung: 96 Prozent von über 3.000 befragten Unternehmen
haben ihre Cyber-Sicherheitsstrategie aufgrund von COVID-19 geändert - in
Deutschland sind es sogar 98 Prozent.
- Steigende Budgets trotz Umsatzrückgang: 51 Prozent der befragten Unternehmen
in Deutschland wollen ihre Cyberbudgets für 2021 um mindestens 5 Prozent
erhöhen - obwohl 80 Prozent Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent für 2020
erwarten.
- Cyber-Risikofaktoren 2021: Mehr als die Hälfte befürchten Ransomware-Angriffe
und Cyberattacken auf Cloud Services mit erheblichen Folgen.

Cybersicherheit ist in der Chefetage angekommen: 50 Prozent von über 3.000
befragten Unternehmen weltweit geben an, Cybersicherheit und Datenschutz in
jeder Geschäftsentscheidung zu berücksichtigen - eine Verdopplung zum
Vorjahreswert (25 Prozent). Das ist ein Kernergebnis der aktuellen Studie
"Digital Trust Insights 2021" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
PwC. Für die Studie hat das Unternehmen Führungskräfte aus Wirtschaft und
Technologie weltweit zur Entwicklung von Cybersicherheit - auch unter
Berücksichtigung der Corona-Pandemie - befragt.

Resilienz für jedes Szenario

Die Verankerung von Cybersicherheit in den Geschäftsprozessen ist dringender
denn je. Denn die COVID-19-Pandemie hat die Digitalisierung weltweit
beschleunigt und damit auch die Angriffsfläche für Cyberattacken erweitert. Das
bestätigen auch die befragten Unternehmen (40 Prozent). Die größten
Risikobereiche sehen die Befragten bei Anbietern von IoT- und Cloud-Diensten
sowie Social Engineering. Mehr als 60 Prozent halten Angriffe hier zwar für sehr
wahrscheinlich, aber nur weniger als die Hälfte erwartet negative Auswirkungen
auf das eigene Unternehmen. Stattdessen stufen die Befragten Cyberattacken auf
Cloud Services sowie Ransomware- und Disruptionware-Angriffe nicht nur als sehr
wahrscheinliche Bedrohungsrisiken ein - mehr als die Hälfte erwartet auch
erhebliche negative Auswirkungen. Um auf alle Risikoszenarien vorbereitet zu
sein, planen 43 Prozent der Führungskräfte eine Erhöhung ihrer Stresstests, um
sicherzustellen, dass ihre kritischen Unternehmensfunktionen im Falle eines
störenden Cyber-Vorfalls weiterhin funktionieren. "Die Orchestrierung einzelner
Funktionen für Geschäftskontinuität, Wiederherstellung nach einem Notfall und
Krisenmanagement wird für die meisten Organisationen zum Schlüsselfaktor für
eine höhere Resilienz", so Holger Herbert, Leiter Cyber Security & Privacy bei
PwC Deutschland.

Cyberstrategie mit neuen Ansätzen

Die veränderte Risikolage durch die COVID-19-Pandemie hat die Cyberstrategien
nahezu aller weltweit befragten Unternehmen beeinflusst (96 Prozent). Über 50
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PwC Digital Trust Insights 2021 COVID-19 befördert Cybersicherheit in die Chefetage - Weltweite PwC-Untersuchung: 96 Prozent von über 3.000 befragten Unternehmen haben ihre Cyber-Sicherheitsstrategie aufgrund von COVID-19 geändert - in Deutschland sind es sogar 98 Prozent. - Steigende Budgets trotz Umsatzrückgang: 51 Prozent …

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