Börsencrash? Diese 3 Fehler wirst du bitter bereuen!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
31.10.2020, 10:59  |  2912   |   |   

Kommt es zu einem weiteren Börsencrash? Nun, das werden mit Sicherheit die kommenden Tage und Wochen zeigen. Fest steht jedenfalls: Viele weltweite Indizes korrigieren in Anbetracht steigender Fallzahlen und der Möglichkeit eines Lockdowns wieder. Der DAX notiert bei ca. 11.500 Punkten und deutlich unter dem Niveau der letzten Wochen.

Die relevantere Frage ist jedoch nicht, ob es zu einem Börsencrash kommen wird. Nein, sondern wie Foolishe Investoren im Fall der Fälle richtig agieren. Lass uns daher heute in diesem Sinne einen Blick auf drei Fehler werfen, die du bitter bereuen wirst. Zumindest, wenn du in sie hineintappst.

1. Börsencrash? Verschieß‘ dein Pulver nicht zu schnell!

Foolishe Investoren wissen natürlich, dass es innerhalb eines Börsencrashs nicht ratsam ist, zu verkaufen. Nein, sondern dass mit einer langfristig orientierten Perspektive Kaufen ein clevererer Schachzug ist. Viele selbst aussichtsreiche, defensive oder trendstarke Aktien werden günstiger bepreist. Das kann langfristig zu einem deutlich größeren Renditepotenzial führen.

Trotzdem gibt es auch beim Kaufen etwas, das man beachten sollte: Nämlich, dass man planvoll und mäßig agiert. Ansonsten begeht man im Börsencrash möglicherweise den Fehler, dass man sein trockenes Pulver zu früh verschießt und gar nicht von den günstigsten Kursen profitieren kann. Nein, sondern nur von den günstigeren Kursen.

Selbst ein vergleichsweise schneller Crash wie zu Anfang des Jahres hat schließlich doch einige Handelstage und Wochen benötigt, bis der Tiefpunkt erreicht gewesen ist. Foolishe Investoren können daher gut beraten sein, in mehreren Intervallen oder zu gewissen Korrektur-Levels weiter zu investieren, um auch den maximalen Abverkauf als Chance mitnehmen zu können.

Es ist zwar nicht clever, den Markt zu timen und immer auf einen noch günstigeren Kurs zu warten. Trotzdem kann es mithilfe von verschiedenen Zeitpunkten möglich sein, zumindest einen Teil der Einsätze in der Nähe des Tiefpunktes zu platzieren.

2. Fehler: Du bist nicht handlungsfähig!

Ein zweiter Fehler kann außerdem sein, dass du im Fall der Fälle nicht handlungsfähig bist. Wie gesagt: Übermäßiger Handlungsdrang kann gleichsam ein Fehler sein. Aber auch das Nicht-Bereitsein, wenn sich für dich attraktive und sehr günstige Chancen ergeben, kann zu Stress führen.

Wenn die Börsen daher volatiler sind, ist es ratsam, in mehr als einer Hinsicht bereit zu sein: Das betrifft zum einen die eigene Ausstattung, beispielsweise mit Cash auf dem Verrechnungskonto deines Brokers. Oder aber auch das Pflegen einer möglichst konkreten Watchlist mit Prioritäten, wo du auf jeden Fall zuschlagen möchtest.

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