Veracyte gibt neue im Journal of Clinical Oncology veröffentlichte Daten bekannt, die nahelegen, dass die Prosigna-Brustkrebstests aufgrund ihrer genomischen Grundlagen die prognostische Leistung steigern

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
31.10.2020, 18:23  |  147   |   |   

Veracyte, Inc, (Nasdaq: VCYT) gab heute bekannt, dass die Ergebnisse der ersten Studie zur Bewertung der molekularen Faktoren, die mehreren prognostischen genomischen Brustkrebstests zugrunde liegen, im Journal of Clinical Oncology (JCO) veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die genomischen Grundlagen des Prosigna-Brustkrebs-Gensignaturtests von Veracyte, insbesondere die relative Gewichtung der Gene, die die Tumorproliferation vorhersagen, die zuvor nachgewiesene, im Vergleich zu anderen Brustkrebstests höhere Vorhersagewahrscheinlichkeit eines langfristigen Rückfallrisikos bei bestimmten Brustkrebspatientinnen erklären könnten.

Die Studie verglich die kommerziellen Formen von vier Brustkrebs-Rückfallrisikotests: den PAM50-basierten Prosigna-Rückfallrisikotest (Risk of Recurrence, ROR), den Onkotyp-DX-Risiko-Score (RS), EndoPredict (EP) und den Brustkrebs-Index (BCI). Sie baut auf einer früheren Auswertung derselben Tests mit einem identischen Datensatz auf, bei der die Fähigkeit dieser Tests zur genauen Vorhersage eines 10-Jahres-Krankheitsrückfalls verglichen wurde.1 Die neue Studie sollte dazu beitragen, herauszufinden, warum diese Tests häufig zu abweichenden Ergebnissen führen, und sollte damit zur langfristigen therapeutischen Entscheidungsfindung beitragen.

Die Forscher werteten 785 Patientenproben aus dem TransATAC-Datensatz unter Verwendung jedes der vier Tests aus und verglichen dann die sich daraus ergebenden Rückfallrisikowerte. Ihre Vergleiche beinhalteten die molekularen Merkmale, die jeden der Werte beeinflussen, ohne die klinisch-pathologischen Merkmale, die in das endgültige prognostische Ergebnis für Prosigna ROR, EP und BCI integriert sind. Alle TransATAC-Proben stammten aus der randomisierten klinischen ATAC-Studie (Anastrozol, Tamoxifen Alone oder in Kombination), an der Frauen nach der Menopause mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs im Frühstadium nach fünfjähriger endokriner Therapie teilnahmen. Ein genomisches Testergebnis, das ein geringes Risiko eines langfristigen Krankheitsrückfalls (d. h. eines Wiederauftretens der Erkrankung innerhalb von 10 Jahren) bei dieser Population anzeigt, deutet auf das Potenzial bei Patientinnen hin, gefahrlos auf eine Chemotherapie zu verzichten.

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