HEIDELBERGCEMENT IM FOKUS Baustoffkonzern profitiert vom Sparkurs

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
03.11.2020, 12:32  |  174   |   |   

HEIDELBERG (dpa-AFX) - Nach einem Milliardenverlust im zweiten Jahresviertel hat der neue HeidelbergCement-Chef Dominik von Achten zuletzt eine deutlich bessere Geschäftsentwicklung in Aussicht gestellt. Dazu beitragen soll auch das Ende Februar neu aufgesetzte Sparprogramm. Neue Ziele für das Gesamtjahr 2020 hat von Achten hingegen bislang nicht ausgegeben. Was im Unternehmen los ist, was die Aktie macht und was Experten dazu sagen.

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Der neue HeidelbergCement-Chef von Achten hat seit seinem Amtsantritt Anfang Februar bereits einige Rückschläge erlitten. Keine zwei Wochen, nachdem er den Chefsessel von seinem Vorgänger Bernd Scheifele übernommen hatte, musste er eine überraschend schwache Umsatzentwicklung für das Jahr 2019 einräumen. Dann kam die Corona-Krise. Bereits im März strich der Manager seine Ziele für das laufende Jahr und setzte Anfang Juli den Wert der Besitztümer von HeidelbergCement herab.

Zuletzt zeigte sich von Achten zuversichtlicher. "Auch wenn die Absatzmengen in einem schwierigen Umfeld weiterhin rückläufig sind, sind wir sehr gut in das dritte Quartal gestartet", sagte er Mitte September auf dem Kapitalmarkttag. Das Ergebnis im Juli und August habe deutlich über den jeweiligen Vorjahresmonaten gelegen. Zu der besseren Geschäftsentwicklung hätten vor allem niedrigere Kosten und stabile Preise beigetragen.

Um gut durch die Corona-Krise zu kommen, hatte HeidelbergCement Ende Februar ein Sparprogramm aufgesetzt, um die Kosten um eine Milliarde Euro zu drücken. Dazu beitragen sollen etwa geringere Personalaufwendungen, freiwillige Kürzungen der Management-Gehälter, die Beschränkung von Investitionen sowie geringere Steuerzahlungen.

Das Umfeld in der Bauwirtschaft bleibe aber hochvolatil, warnte von Achten. Zudem könne es jederzeit zu einer neuen Infektionswelle mit Auswirkungen auf bereits begonnene oder angekündigte Bauprojekte in einzelnen Ländern kommen. Daher könne man die vollen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmensergebnisse 2020 weiterhin nicht zuverlässig abschätzen. HeidelbergCement gab allerdings Ziele für die mittelfristige Entwicklung aus.

Bis 2025 will das Management die operative Marge (bereinigtes Ebitda zum Umsatz) um drei Prozentpunkte auf 22 Prozent verbessern. So plant HeidelbergCement, Prozesse und Strukturen in Vertrieb, Produktion und Verwaltung zu optimieren. Besser werden will das Unternehmen vor allem in Nordamerika, sagte der Konzernchef. Dort soll die Marge über alle Geschäftsbereiche hinweg um vier bis fünf Prozentpunkte steigen.

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