Peter Rieder Vermögen AG „Durch unsere Asset Allocation konnten wir die Corona-Krise bisher sehr gut meistern.“

Gastautor: Seyit Binbir
05.11.2020, 16:06  |  1679   |   |   

Interview mit Peter Rieder, Vorstand der Peter Rieder Vermögen AG.

Insbesondere für Aktien-Investoren waren die vergangenen Monate nicht gerade einfach. Und da die Corona-Pandemie wieder Fahrt aufgenommen hat – inklusive Lockdowns – dürfte sich daran bis auf weiteres nichts ändern. Profis und private Anleger gleichermaßen kämpfen erneut mit einer spürbaren Volatilität an den Aktienmärkten. Buy, hold oder sell – die Antwort auf jene Frage war selten so schwierig wie momentan. Das ist Grund genug, jemanden mit mittlerweile 30 Jahren Erfahrung bei der Vermögensberatung und der Vermögensanlage nach seiner Einschätzung zu fragen. Peter Rieder ist Gründer und Vorstand der Peter Rieder Vermögen AG im bayerischen Waldkraiburg. „Der größte Fehler ist bekanntlich, ständig aus- und einzusteigen, um Trends zu nutzen.“, sagt der 52-Jährige. Im Interview erläutert er die – aus seiner Sicht – Perspektiven der internationalen Aktienmärkte und vor allem jener Investoren, die Aktien- und Aktienfonds-Investments nicht als Sprint, sondern als Mittel- oder gar Langstreckenlauf betrachten.

Herr Rieder, Geldanlage ist normalerweise kein reiner Selbstzweck. Welche Ziele bevorzugen Ihre Kunden?

Letztlich möchten die meisten Kunden die Sorge um ihr Geld an jemanden abgeben, der sich vernünftig darum kümmert. Unabhängig vom Betrag – ob es nun um mehrere 10.000 Euro oder gleich um Millionen geht. Klar ist zugleich aber auch, dass das Thema „Sicherheit“ bei fast allen Investoren höchste Priorität hat. Aber jene Sicherheit ist, wie wir wissen, eine relative Sache – je nach Standpunkt des Betrachters. Mit die größte Sicherheit bieten erstklassige Schuldtitel etwa der Bundesrepublik Deutschland.

Doch wir kennen die Straf- oder Nullzinspolitik, die bei erstklassigen Bonds zu Minus-Renditen geführt hat. Wer unserem Finanzminister beispielsweise zehn Jahre lang sein Vermögen anvertraut, der hat am Ende  weniger als heute. Berücksichtigt man zudem Inflation und Einkommensteuer, wird es noch schlimmer. Somit sind Bundesanleihen und andere vergleichsweise sichere Rentenpapiere nichts anderes als Vermögensvernichtung.

Fast jeder Anleger will aber, dass sein Vermögen real wächst – und das mit einer akzeptablen Rendite. Aus meiner Sicht gibt es deshalb keine Alternative zu erstklassigen Aktienfonds, sofern der Investor einen längeren oder langen Atem hat.

Welche Strategie oder auch Strategien legen Sie Ihren Kunden bei der Geldanlage besonders ans Herz?

Ich selbst kann mittlerweile 30 Jahre Berufserfahrung bei der Vermögensberatung und der Vermögensanlage vorweisen. Deshalb habe ich mich vor einigen Jahren entschlossen, die Essenz meines Knowhows in eine eigene Fondsvermögensverwaltung einzubringen. Diese bietet unseren Kunden eine ordentliche Wertentwicklung bei einer möglichst hohen Wertstabilität. Konkret bedeutet dies: Unsere Strategie „Peter Rieder Best Select“ ist nunmehr seit knapp fünf Jahren am Markt und entwickelt sich sehr positiv.

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