ABL Europe, Universitätsklinikum Tübingen und Prime Vector Technologies Partner für einen COVID-19-Impfstoff der zweiten Generation

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
06.11.2020, 00:14  |  201   |   |   

ABL Europe nutzt das Fachwissen über virale Vektoren, um mit der Universitätsklinik Tübingen und Prime Vector Technologies bei der Entwicklung und Herstellung seines SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten der 2. Generation zusammenzuarbeiten

ILLKIRCH (STRASSBURG), Frankreich, 6. November 2020 /PRNewswire/ -- Das Universitätsklinikum Tübingen (UKT), ein Zentrum für Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre, Prime Vector Technologies (PVT), ein Biotech-Startup, das sich auf die Entwicklung viraler, vektorbasierter Impfstoffe konzentriert, und ABL Europe (ABL), a global Contract Development and Manufacturing Organization (CDMO), eine globale Organisation für Auftragsentwicklung und -herstellung (CRO), eine Tochtergesellschaft des französischen Bioindustriekonzerns Institut Mérieux, gaben bekannt, dass sie einen Entwicklungsvertrag unterzeichnet haben. ABL wird den COVID-Impfstoffkandidaten von UKT in Vorbereitung auf klinische Studien entwickeln und herstellen. Der Impfstoff wird unter Verwendung eines proprietären Orf-Virus (ORFV) entwickelt. Diese Entwicklungsarbeit wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert und vom UKT in enger Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut geleitet. Das Verfahren wurde zunächst in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen entwickelt.

ORFV-Plattform

Der ORFV-Vektor hat ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil, eine stabile Expression und eignet sich gut für die Möglichkeit von Mehrfachdosis-Impfungen. Der multivalente Vektorimpfstoff wird zwei verschiedene Antigene des SARS-CoV-2-Virus präsentieren, von denen erwartet wird, dass sie die Immunantwort der mit dem Impfstoff immunisierten Personen verstärken. Die Wirksamkeit der ORFV-Plattform wurde in Tiermodellen zur effektiven Vermittlung von Immunität gegen eine Vielzahl von Infektionskrankheiten nachgewiesen.

Dr. Ralf Amann, Projektleiter im ORFV-Labor am UKT, sagte: „Angesichts der Dringlichkeit, wirksame Therapien gegen COVID zu finden, ist es zutiefst befriedigend, diese historische Gelegenheit zu haben, einen Impfstoffkandidaten von der ORFV-Plattform, an der unsere Labors am UTK seit so vielen Jahren fleißig arbeiten, in erste klinische Studien am Menschen zu bringen."

Spezialisierte Herstellung viraler Vektoren

Aufgrund des dringenden Bedarfs der deutschen Regierung haben ABL und UKT zusammengearbeitet, um die Zeitpläne zu beschleunigen, die speziell auf die komplexen biotechnologischen Herstellungsprozesse abgestimmt sind.

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