Cannabis Report: Tilray (2HQ) enttäuscht erneut; Aurora Cannabis (21P1) will 125 Mio. USD einsammeln - Downgrade
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Cannabis Report Tilray (2HQ) enttäuscht erneut; Aurora Cannabis (21P1) will 125 Mio. USD einsammeln - Downgrade

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Nachrichtenquelle: Shareribs
11.11.2020, 16:00  |  517   |   
Toronto 11.11.2020 - Der Cannabisproduzent Tilray hat Montagabend Ergebnisse vorgelegt und diese fielen erneut enttäuschend aus. Aurora Cannabis will derweil die jüngste Kursrally nutzen, um mehr Geld einzusammeln.

Tilray meldete für das abgelaufene dritte Quartal einen Umsatz von 51,4 Mio. USD, ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dabei wurden auf dem kanadischen Markt für recreational Cannabis 19,926 Mio. USD umgesetzt, 26 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz mit medizinischem Cannabis sank um 13 Prozent auf 3,4 Mio. USD.

Dies konnte teils ausgeglichen werden mit einem Umsatzplus von 42 Prozent auf 8,101 Mio. USD auf dem internationalen Markt für medizinisches Cannabis.

Der Umsatz im Großhandel fiel vollkommen weg, so dass der Umsatz mit Cannabis insgesamt um elf Prozent auf 31,426 Mio. USD zurückging.

Der Umsatz mit Industriehanf stieg derweil um 28 Prozent auf 19,98 Mio. USD.

Unter dem Strich stand für Tilray ein Verlust von 2,3 Mio. USD bzw. 0,02 USD je Aktie. Vor einem Jahr wurde noch ein Verlust von 36,4 Mio. USD registriert, im zweiten Quartal 2020 verlor Tilray 81,7 Mio. USD. Der bereinigte EBITDA-Verlust betrug 1,5 Mio. USD, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahresquartal.

Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen ein positives bereinigtes EBITDA oder zumindest eine schwarze Null.

Aurora Cannabis will 125 Mio. USD einsammeln

Aurora Cannabis teilte gestern mit, dass man nach den starken Kursgewinnen der vergangenen Tage neue Aktien ausgeben wolle. Damit will das Unternehmen 125 Mio. USD einsammeln.

Cannabisunternehmen haben in den vergangenen Tagen teils massive Kursgewinne verzeichnet, nachdem über eine große Fortschritte bei der Legalisierung von Cannabis in den USA spekuliert wurde. Analystin Vivien Azer von Cowen sagte, dass es keinen kurzfristigen Kurskatalysator aus den USA gebe. Einen Zugang zum US-Markt für THC-haltige Produkte sieht die Analystin für kanadische Unternehmen bislang nicht.

Positiv war jedoch, dass vier US-Bundesstaaten – New Jersey, South Dakota, Montana und Arizona – für die Legalisierung von Cannabis stimmten. New York will die Legalisierung nun ebenfalls beschleunigen.

Bei Stifel Nicolaus wurde heute das Rating für Tilray von „halten“ auf „verkaufen“ gesenkt. Der gleiche Schritt wurde für Aurora Cannabis vorgenommen.


Nach den Wahlen in den USA zeichnet sich eine neue Ära des globalen Umgangs mit Cannabis ab. Sollte es in den USA tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen, dürfte es mit der Legalisierung schneller gehen als bislang erwartet. In der Folge würde sich auch weltweit die Rhetorik gegenüber Cannabis ändern.

Die AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) ist ein Unternehmen, das nicht den Risiken der Produktion ausgesetzt ist, sondern als Zwischenhändler medizinisches Cannabis für den deutschen Markt liefert. Seit Juni 2020 hat das Unternehmen dazu eine Lizenz, welche den Import aus EU-Staaten, aber auch Drittländern wie Kanada nach Deutschland ermöglicht. In einem nächsten Schritt wird dieses dann mit einer guten Marge direkt an Großhändler und Apotheken weiterverkauft.

Erste Umsätze wurden bereits im Juli realisiert, wobei AMP German Cannabis Group monatlich drei Kilogramm medizinisches Cannabis aus den Niederlanden bezieht. Künftig sollen aber vor allem Lieferungen aus Kanada Umsätze generieren, wobei erste Bestellungen bereits erfolgt sind. In einem nächsten Schritt AMP ein deutschlandweites Vertriebsnetz aufbauen. Dazu wurde jüngst Marc Wälken von Spectrum Therapeutics, einer Marke von Canopy Growth Germany GmbH, welche wiederum eine Tochtergesellschaft von Canopy Growth ist, abgeworben.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=xz_2dXTKJEY

AMP sieht sich dabei auch als Botschafter für medizinisches Cannabis und hat deshalb eine Online-Diskussionsreihe ins Leben gerufen. Dort sollen Entwicklungen und Herausforderungen um das Thema besprochen werden.

AMP German Cannabis hat am 12. Oktober mitgeteilt, dass eine überzeichente Privatplatzierung abgeschlossen wurde. Statt der erwarteten 500.000 CAD wurden mehr als 771.000 CAD eingesammelt. Die eingeworbenen Mittel werde für allgemeine betriebliche Zwecke verwendet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/312bV70

AMP German Cannabis Group hat am 22. Oktober bekanntgegeben, dass das Produktangebot ab November um Cannabisöl-Medikamente der australischen Little Green Pharma ausgeweitet werden soll, sobald die Produkte eine Registrierung nach deutschem Betäubungsmittelgesetz erhalten haben. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/35Cbx07

AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) ist vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen und vor allem der kommenden Weichenstellungen günstig bewertet. Dies haben auch strategische Investoren erkannt, die bei der jüngsten Kapitalerhöhung einen deutlichen Aufschlag akzeptierten. Wohin es mit AMP German Cannabis Group Inc. (WKN: A2PRD0) geht und welche Rolle Aphrias Tochtergesellschaft CC Pharma dabei spielt, lesen Sie hier: https://bit.ly/3iwFTqh

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