DGAP-News All for One Group SE: Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2019/20 // EBIT leicht unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau (deutsch) - Seite 2

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.11.2020, 13:24  |  221   |   |   


Seit dem 1. Oktober 2019 bilanziert die All for One Group nach IFRS 16 (»Leasingverhältnisse«). Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst (modifiziert retrospektive Methode). Das EBITDA liegt bei 41,3 Mio. EUR (2018/19: 25,6 Mio. EUR), ein Plus von 61%. Die EBITDA-Marge vom Umsatz beträgt 11,6% (2018/19: 7,1%). Ohne IFRS 16 läge das EBITDA um 26% über dem Vorjahresniveau.

Nahezu unbeeinflusst von IFRS 16 ist das EBIT, das um 53% auf 19,3 Mio. EUR angestiegen ist. Die EBIT-Marge beträgt demnach 5,4% (2018/19: 3,5%). Darin enthalten ist eine einmalige erfolgswirksame Komponente (plus 0,5 Mio. EUR) aus angepassten Pensionszusagen (Schweiz), ohne die das EBIT 2019/20 bei 18,8 Mio. EUR läge (minus 4% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert). Im EBIT 2018/19 in Höhe von 12,6 Mio. EUR waren einmalig separat ausgewiesene Sonderkosten (7,0 Mio. EUR) der Strategieoffensive 2022 enthalten. Somit läge das vergleichbare EBIT des Vorjahreszeitraums (ohne Sonderkosten) bei 19,6 Mio. EUR.

Insgesamt konnte - trotz stark rückläufiger Lizenzerträge - eine erfreuliche Ergebnisentwicklung verzeichnet werden. Dazu hat neben dem weiter robusten Wachstum der wiederkehrenden Erlöse vor allem auch die konsequente Umsetzung der veränderten Arbeitsweise mit Skaleneffekten aus erhöhten Remote-Consulting-Anteilen und rückläufigen Reisekosten beigetragen.

Das EBT beträgt 17,9 Mio. EUR (plus 48%), das Periodenergebnis 13,5 Mio. EUR (plus 31%), das Ergebnis je Aktie 2,63 EUR (plus 28%). In den korrespondierenden Vorjahreszahlen (2018/19) waren zudem einmalige Steuer- und Zinserträge in Höhe von 2,9 Mio. EUR bzw. 0,3 Mio. EUR enthalten.

Aufgrund der erstmaligen Bilanzierung nach IFRS 16 (Bilanzverlängerung um 32,9 Mio. EUR) und der Ausgabe neuer Schuldscheindarlehen (Bilanzverlängerung um 25,0 Mio. EUR) im aktuellen Geschäftsjahr ist die Bilanzsumme um 26% auf 250,9 Mio. EUR angestiegen. Die Flüssigen Mittel sind von 28,5 Mio. auf 69,1 Mio. EUR (30. Sep 2020) angestiegen. Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2020 liegt bei 36% (30. Sep 2019: 41%), die Anzahl der Mitarbeiter bei 1.841 und damit nahezu auf Vorjahresniveau (30. Sep 2019: 1.846).

All for One Group SE CFO Stefan Land: »Unsere vor zwei Jahren gestartete Strategieoffensive 2022 mit Eckpfeilern wie dem forcierten Ausbau unseres Cloudgeschäfts oder unserem neuen Kundenbetreuungsmodell schreitet gut voran. Obwohl Covid-19 unsere Arbeitsweise und die Zusammenarbeit mit unseren Kunden schlagartig verändert hat, steuern wir systematisch und verantwortungsbewusst durch die Krise und sind zu 100 Prozent für unsere Kunden da. Weil unsere Mitarbeiter großartig mitziehen und sich zudem in hohem Maße solidarisch zeigen, konnten wir ein unerwartet schwieriges Geschäftsjahr stabil und erfolgreich abschließen. Wir sind zwar rezessionsbedingt insgesamt nicht gewachsen, haben jedoch die Struktur unserer Erlöse deutlich verbessert. Selbst Innovationen, etwa CONVERSION/4, unser neuartiges Abonnement-Modell für die SAP-Transformation, konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr auf den Markt bringen. Nach Rückkehr zur Normalität erwarten wir eine Umstiegswelle auf SAP S/4HANA«.


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