Allgeier: Ist Nagarro ein Einhorn? Allgeier: Ist die Aktie mehr als 100 Euro wert?

16.11.2020, 00:56  |  6240   |   |   

Vorstandswoche- Musterdepotwert Allgeier ist nach der Korrektur bei Kursen um 60 Euro weiter kaufenswert.

Vorstandswoche-Musterdepotwert Allgeier SE ist vor der Abspaltung der Nagarro SE wieder stark gefragt. Nach dem Korrekturtief von gut 50 Euro, marschiert die Aktie wieder stramm in Richtung der bisherigen Rekordhochs von 65 Euro zu. Wir gehen fest davon aus, dass die Anteilsscheine in 2020 noch neue Höchstkurse erreichen. Aus Händlerkreisen hören wir, dass derzeit größere Blöcke von ausländischen Investoren über eine europäische Bank gesucht werden.

In der kommenden Woche präsentiert sich sowohl Allgeier als auch Nagarro auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt, welches in 2020 virtuell stattfindet. Kurze Zeit später werden sich die beiden Unternehmen nochmals mit Commerzbank und Jefferies auf einer Roadshow präsentieren, um dann spätestens Mitte Dezember die Abspaltung zu vollziehen. Aktionäre von Allgeier erhalten jeweils einen Anteilsschein von Nagarro ins Depot eingebucht. Unter dem CEO Manas Fuloria wird Nagarro eigenständig an der Börse notiert sein. Allgeier-CEO Carl Georg Dürschmidt bleibt Firmenchef der Allgeier SE mit unveränderter Notiz an der Börse.

Im Vorfeld der Abspaltung präsentiert sich Allgeier in einer starken operativen Verfassung. Die Münchner kommen sehr gut durch die Krise. Bei einem stabilen Umsatzvolumen, hat Dürschmidt das EBITDA dank intensivem Kostenmanagement und der planmäßigen Reduktion des Geschäfts mit geringen Margen ganz erheblich gesteigert. Beim EBITDA liegt Allgeier sogar über den eigenen Erwartungen. Der gesamte Konzern erzielte in den ersten neun Monaten einen Umsatz von über 585 Mio. Euro. Das bereinigte EBITDA explodierte um 53 % auf mehr als 78 Mio. Euro. Berichtet konnte das EBITDA um 51 % auf 67.5 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBIT schnellte um 85 % auf 40.5 Mio. Euro nach oben. Die Entwicklung des Gewinns in diesem Jahr ist stark.

Für das Jahr 2020 prognostiziert Dürschmidt einen Umsatz von 779 und 789 Mio. Euro bei einem bereinigten EBITDA von 98 bis 103 Mio. Euro. Bisher lag die Planung für das bereinigte EBITDA bei 90 bis 100 Mio. Euro. Beim Umsatz hatte der CEO einst eine Größenordnung von 820 bis 840 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Während die einstige Umsatzerwartung nicht ganz erreicht wird, was für uns sekundär ist, kann Allgeier beim Gewinn die eigenen Erwartungen übertreffen.

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